Konfi-Fahrt

nach Ahrweiler

Am Samstag, den 07.10.2006, haben wir, die Konfirmandengruppe Werlau/Biebernheim, mit Pfr. Brenner einen Ausflug zur Römervilla in Ahrweiler gestartet.
Treffpunkt war um 9:20 Uhr am St. Goarer Bahnhof, von wo aus unsere Reise mit der Bahn begann. Nach einer zweistündigen Zugfahrt und zweifachem Umsteigen erreichten wir unser Ziel gegen 11:30 Uhr.
Dort machten wir zunächst, nahe dem Bahnhof Rast und warteten auf Herrn Mebus, der uns in Ahrweiler begleitete. Nach ca. 15 Minuten Pause marschierten wir als große Gruppe in Richtung Römervilla.

Wir gingen hinein und - während wir auf den Leiter für unsere Führung warteten mussten, weil wir zu früh waren - betrachteten wir ein Modell, an dem wir sehen konnten, wie es dort früher einmal ausgesehen hat.

Unser Führer hat es uns ausführlich erklärt, als er eintraf. Anschließend betraten wir mit ihm die Ausgrabungsstätte und folgten ihm zu verschiedenen Punkten, zu denen er uns viel berichtete. An fast jedem Raum stoppten wir und bekamen den Nutzen und die Gegenstände erklärt.
Dabei benutzte der Mann viele Vergleiche zur Jetztzeit und erklärte uns bildhaft das Leben der damaligen Zeit. Dadurch konnten wir uns alles sehr gut vorstellen und haben dabei viel gelernt, z.B. dass es damals für eine Familie üblich war, von Großeltern bis zu dem Enkelkindern alle gemeinsam unter einem Dach zu wohnen. Jeder von Ihnen hatte drei Bedienstete zur eigenen Verfügung, die sich unter anderem auch um die Fußbodenheizung kümmern mussten.

Auch lernten wir, dass es die Diener (Sklaven) bei ihren Herren eigentlich ganz gut hatten, außer wenn sie etwas nachlässig erledigten, dann wurden sie ausgepeitscht.
Schließlich, nach einer sehr schönen, ca. 2- stündigen Führung machten wir uns auf den den Weg in die Stadt, wo auch eine Führung durch die dortige Synagoge für uns verabredet war.

(( - ß - Anm.: Die Ahrweilerer Synagoge ist wegen ihres orientalischen Baustiles besonders interessant, weil wir hier eine Raumstruktur vorfinden, die z.B. auch der Kapernaumer Synagoge gleicht, in der Jesus gepredigt hat. Leider war bei unserer Besichtigung der Raumeindruck durch die Artefakte einer Ausstellung beeinträchtigt und die Wand-Nische mit dem noch vorhandenen Vorhang des Tora-Schreines, in dem vor der Zerstörung die Tora-Rollen aufbewahrt wurden, durch eine Schautafel verstellt. ))

Nach der Führung in der Synagoge erlaubte uns Pfr. Brenner, dass wir uns nun aufteilten, um uns die Stadt einwenig anzusehen. Als wir uns dann ungefähr um 15:15 Uhr wieder trafen, gingen wir gemeinsam zum Bahnhof. Wir verabschiedeten und von Herrn Mebus und fuhren mit dem Zug um 15:28 Uhr wieder nach Hause. So ging ein schöner, erlebnisreicher Tag zu Ende und als wir um 17:30 Uhr den Bahnhof erreichten, waren wir alle ziemlich erschöpft. - Laura Weber-Veith - (20061007)



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