Würdiges Gedenken zum Volkstrauertag

am 16. November 2008 in den Stadtteilen St. Goar-Werlau und St. Goar-Biebernheim

Auch in diesem Jahr gedachten Bürgerinnen und Bürger in den Stadtteilen St. Goar-Werlau und St. Goar-Biebernheim am Volkstrauertag der Toten von Krieg und Gewaltherrschaft in Feiern am Sonntag, dem 16. November 2008.

Die Gedenkfeier in St. Goar-Werlau schloss sich unmittelbar an den Gottesdienst in der evangelischen Kirche an.

Nach der Kranzniederlegung am Denkmal durch Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Ortsgruppe Werlau erinnerte Ortsvorsteher Horst Vogt mit nachdenklichen Worten an die Opfer von Krieg und Gewalt.

Er gedachte der Soldaten, die in den beiden Weltkriegen starben, der Verfolgten und Getöteten und derer, die ums Leben kamen, weil sie Widerstand geleistet haben.

Nach seiner Gedenkrede, die mit den Worten „Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern, und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der Welt“ endete, schloss Pfarrer Brenner die Werlauer Feier mit Gebet und Segen.

In St. Goar-Biebernheim fand die Gedenkfeier vor dem Gottesdienst statt. Die Teilnehmer trafen sich „An der Bach“ und zogen dann gemeinsam zum Denkmal, an dem die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Ortsgruppe Biebernheim die Ehrenwache stellten.

Den Kranz für den Stadtteil legte Ortsvorsteher Bernd Heckmann nieder und mahnte zum Frieden in der Welt.

Der Kranz der Ortsvereine wurde vom Vorsitzenden des Gemischten Chores Rheinklang Horst Pabst niedergelegt.

Der Chor unter Leitung seines Chorleiters Karl-Heinz Kurek umrahmte mit drei Liedbeiträgen die Feier.

Pfarrer Hans-Dieter Brenner bezog sich in den Gedenkfeiern auf die Coventry Versöhnungslitanei (s. E-879!), wie sie als Ausgangspunkt einer weltweiten Versöhnungsbewegung im Begegnungszentrum der Ruine der Kathedrale gebetet wird: „Wir sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den wir bei Gott haben sollten“ (Röm. 3, 23). Schließlich lud er alle Anwesenden ein, mit ihm zusammen das „Vater unser“, das Gebet Jesu Christi, zu sprechen.

Bericht und Fotos Werlau: Klaus Brademann / Fotos Biebernheim: Harald Mebus



:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::