Die STIMME - 2009 - 4 - Herbst/Winter



:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::



Erntedank

Wie Christen geben sollen

In der Epistel-Lesung zum diesjährigen Erntedankfest wurde der Gemeinde ein Abschnitt aus den Schriften des Apostels Paulus vorgetragen. In seinem 2. Brief an die Korinther im Kapitel 9, Verse 6 bis 15 mahnt er:

Ich bin davon überzeugt: Wer wenig sät, der wird auch wenig ernten; wer aber viel sät, der wird auch viel ernten. So soll jeder für sich selbst entscheiden, wie viel er geben will, und zwar freiwillig und nicht aus Pflichtgefühl. Denn Gott liebt den, der fröhlich gibt. Er wird euch dafür alles schenken, was ihr braucht, ja mehr als das. So werdet ihr nicht nur selbst genug haben, sondern auch noch anderen von eurem Überfluss weitergeben können. Schon in der Heiligen Schrift heißt es ja von dem Mann, den Gott reich beschenkt hat: "Großzügig schenkt er den Bedürftigen, was sie brauchen; auf seine barmherzige Liebe kann man immer zählen." Gott aber, der dem Sämann Saat und Brot schenkt, wird auch euch Saatgut geben. Er wird es wachsen lassen und dafür sorgen, dass eure Opferbereitschaft Früchte trägt. Ihr werdet alles so reichlich haben, dass ihr unbesorgt weitergeben könnt. Wenn wir dann eure Gabe überbringen, werden viele Menschen Gott dafür danken. Eure Gabe hätte demnach zwei gute Auswirkungen: Sie wäre nicht nur eine Hilfe für die notleidenden Christen in Jerusalem, sie würde auch bewirken, dass viele Menschen Gott danken. Durch eure Unterstützung zeigt sich, wie sich euer Glaube bewährt. Dann werden die Beschenkten Gott loben, weil ihr euch so treu zur rettenden Botschaft von Christus bekennt und so bereitwillig mit ihnen und mit allen anderen teilt. Sie werden für euch beten und wären gern mit euch zusammen, weil sich an euch die Gnade Gottes auf so wunderbare Weise gezeigt hat. Wir aber danken Gott für seine unaussprechlich große Gabe. - (Bibelübersetzung: "Hoffnung für Alle")

Der Altarschmuck in unseren Kirchen - hier im Bild in der Biebernheimer Kirche von Erna Pabst und Thea Lips arrangiert - ist dabei zum schönen Symbol geworden, Gottes Gaben und die damit verbundene Verantwortung dankbar anzunehmen. - (HDB)



:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::



2