KSV-Einführung

Dr. Volker Enkelmann wird Mitglied im Kreissynodalvorstand des Kirchenkreises

Sonntag, 20.12.2009, der diesjährige Winter gibt einen ersten Vorgeschmack. Der Schlossberg ist nach dichtem Schneefall ab 14.00 Uhr dick zugeschneit.

In unserer Kirchengemeinde war zunächst einmal die Senioren-Weihnachtsfeier der Werlauer Landfrauen beeinträchtigt. Die ökumenische Adventsandacht zur Eröffnung konnte erst mit Verspätung beginnen.

Gleichzeitig war in Koblenz-Lützel der Gottesdienst zur Einführung des Superintendenten und der KSV-Mitglieder. So macht sich nur eine kleine Gruppe aus St. Goar zur Einführung der neuen Kreissynodalvorstandsmitglieder auf.

Auch die B9 ist von einer dichten Schneedecke bedeckt. Trotzdem konnte der Gottesdienst des Koblenzer Kirchenkreises planmäßig beginnen.

Der Kirchenkreis, zu dem auch unsere Gemeinde gehört, vertritt die Interessen von 85.000 evangelischen Christinnen und Christen aus 25 Kirchengemeinden im nördlichen Rheinland-Pfalz.

Eingeführt zum 4. Synodalältesten wurde unser Gemeindemitglied Dr. Volker Enkelmann. Damit wird er, zusammen mit Jürgen Hein, der bereits als stellvertretender Synodalältester dem KSV angehört, die Geschicke des Kirchenkreises Koblenz in den nächsten Jahren gestalten. Man kann sagen, dass unsere Gemeinde damit sehr gut in den Leitungsgremien unseres Kirchenkreises vertreten ist, zumal auch noch andere Mitglieder des Presbyteriums und die Pfarrer unserer Kirchengemeinde in Ausschüssen des Kirchenkreises mitarbeiten.

Rolf Stahl wurde Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Koblenz. Für zunächst drei Jahre vertritt er den Kirchenkreises als Nachfolger von Dr. Markus Dröge. Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, führte den Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Koblenz-Lützel und die ebenfalls neu gewählten KSV-Mitglieder, Pfarrerin Andrea Gorres (Boppard) und Dr. Volker Enkelmann, in ihre Ämter ein. Den Gottesdienst feierten trotz stark verschneiter Anfahrtswege gut 300 Gäste im Evangelischen Gemeindezentrum Bodelschwingh in Koblenz-Lützel.

Der ehemalige Koblenzer Superintendent und jetzige Berliner Landesbischof Dr. Markus Dröge appellierte an seinen Nachfolger und die Mitglieder des Kreissynodalvorstandes, Probleme auch "weiterhin in geschwisterlicher Verbundenheit" anzugehen. Insbesondere mit Blick auf die finanzschwachen Gemeinden im Kirchenkreis Koblenz wünschte er, "dass Ihr es schafft, den Geist der Solidarität zu wahren." Dafür gebe es als erprobtes Instrument die "gemeinsame Armenkasse", die dazu verhelfen könne, "dass die Gemeinschaft der 25 Gemeinden bewahrt" bleibe. - (RKr)

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