Miriam-Gottesdienst

Tränen, die anrühren, berühren, aufrühren

Tränen, die anrühren, berühren, aufrühren“ – war das Thema des am Sonntag, dem 26. September 2010, in der Stiftskirche St. Goar stattgefundenen Mirjamgottesdienstes.

Können wir unsere eigenen Tränen zulassen über ungelebtes Leben, nicht genutzte oder vorenthaltene Chancen, Erfahrungen eigener und fremder Schuld, Unterdrückung, Verlust und Trauer? Nehmen wir die Tränen anderer wahr, lassen wir uns von ihnen anrühren, rühren sie unsere Gewissen? Auf diese Fragen versuchte das Gestaltungsteam des Gottesdienstes Antworten zu geben.

Tränen, Gott sei Dank, wenn sie geweint werden! Sie zeigen, dass wir nicht fertig sind – mit uns selbst, mit unserer Geschichte, die die Beziehungen und Gemeinschaften in unserer Kirche bezeugen, mit unserer Welt, mit Gott.

Der Predigt wurde der Bibeltext „Jesus Salbung durch die Sünderin“ (Lukas 7, Verse 36 bis 50) zugrunde gelegt. Aus den Nachgesprächen mit den Besuchern konnten wir entnehmen, dass dieser besondere Gottesdienst viele beeindruckt hat. - Hannelore Merten

Das Gestaltungsteam des Mirjamgottesdienstes: Hannelore Merten, Gudrun Kroll, Astrid Stockter und Mechthild Roth (von links nach rechts). - Foto: Herbert Merten



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