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Sushiköche und Saritänzerinnen

Zwei Wochen asiatische Abenteuer im Hunsrück

Auch in diesem Jahr war die Burg Waldeck mit ihrer großen Spielwiese und den Lagerfeuerplätzen der ideale Ort für aufregende und erlebnisreiche Kinderfreizeiten. In den beiden sechs- und neuntägigen Freizeiten konnten die 7- bis 14-jährigen die faszinierende Welt entlang der Seidenstraße kennenlernen. Neu in diesem Jahr war die spielerische Beschäftigung mit dem Thema „Globalisierung“.

Rote Chinalampions und riesige Fächer schmückten den großen Spiegelsaal, als die Kinder zum Kennenlernabend zusammenkamen. Auf dem Programm standen nicht nur die Klassiker wie „Wer hat Angst vor Dschingis Kahn“, sondern auch neue Spiele, die mit viel Spaß Lösungen und Ideen zu Themen wie Kinderrechte, Frieden, Toleranz und Umweltschutz liefern.

Trotz des meist schlechten Wetters waren Kinder und Mitarbeiter gut gelaunt. Bei einem der Geländespiele im Wald mussten die Kinder in Kleingruppen die Grundwasserversorgung ihres Landes sichern und lernten so ganz nebenbei eine ganze Menge über Weltwirtschaft und Handel. Außerdem gab es viel Sport und fabelhafte Spiele bei der Olympiade quer durch die vielen unterschiedlichen Länder entlang der Seidenstraße.
Im „Asiamarkt“ oder „Shing Shus Tempel der süßen Genüsse“ konnten die Kinder selbst einkaufen. Das Besondere in diesem Jahr: Hier gab es auch asiatische Köstlichkeiten wie Wasabi-Nüsse oder süße Mangostreifen zu kaufen.

Immer wieder konnten die Kinder, je nach Interesse, Arbeitsgemeinschaften wählen. Dort bauten sie Solarmobile, backten indisches Naan-Brot, bemalten japanische Fächer, spielten Samurai, batikten indische Tücher, fertigten chinesische Masken, gestalteten Lampions mit asiatischen Motiven, zupften kleine japanische Püppchen aus Zauberwolle und konnten sich im Yoga ausprobieren.
Natürlich saßen alle auch in diesem Jahr wann immer möglich am Lagerfeuer zusammen, machten Stockbrot und sangen gerne aus der selbst gemachten Liedermappe. Großartig war die Stimmung bei der Disco und bei dem Bunten Abend.
An Projekten zum Thema Asien beschäftigten sie sich in drei kleineren Einheiten mit den Themen Geographie, Natur und Klima, Frauen, dem Land China, dem Weg eines T-Shirts, Kinderarbeit und Kinderrechten sowie politischen Konflikten.

Den meisten Kindern gefiel die Mischung zwischen den aktionreichen Programmpunkten und den Möglichkeiten mehr zu den Hintergründen des Freizeitthemas zu erfahren. Dies wurde auch im Gottesdienst deutlich, den die Kinder selbst mitgestalteten und zum Beispiel in ihren Fürbitten an Menschen dachten, denen es nicht so gut geht wie ihnen selbst.
Das Besondere unserer Freizeiten liegt in der liebevollen Betreuung und Unterstützung der Freizeitteilnehmer durch verhältnismäßig viele Mitarbeiter. Auf 91 Teilnehmer in diesem Jahr kamen 30 qualifizierte und erfahrene Mitarbeiter und Köchinnen sowie 10 Nachwuchsmitarbeiter und 5 Nachwuchsköchinnen. Dieses Betreuungsverhältnis macht auch den Helfern Spaß und lässt ihnen den Raum für viel Kreativität und individuelle Begleitung der Kinder. - Jugendleiter Lutz Brückner-Heddrich



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