Werlauer Heimatfest

100-jähriges Jubiläum des TuS Werlau 1912 e. V.

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des TuS Werlau wurde der Samstag, 21.07.2012, mit einem abendlichen Festkommers begangen. Als Gratulanten waren neben dem Schirmherrn und Minister des Innern, für Sport und Infrastruktur des Landes, Roger Lewentz, viele Ehrengäste aus Politik und Sport erschienen. Pfarrer Hans-Dieter Brenner überbrachte in seinem Grußwort die Gratulationsgrüße der Kirchengemeinden.

Hierbei sprach er seinen Dank für die gute Kooperation zwischen Sportverein und Kirche aus, da seit rund zwanzig Jahren regelmäßig am Sonntagmorgen des Werlauer Heimatfestes ein ökumenischer Gottesdienst im Festzelt gefeiert wird.

Traditionell begann demzufolge auch in diesem Jahr der Sonntagmorgen mit einem ökumenischen Gottesdienst der evangelischen, römisch-katholischen und Freien evangelischen Christen. Wie schon seit vielen Jahren üblich, wirkte der gemeinsame Singkreis der Evangelischen Kirchengemeinde St. Goar und der Freien evangelischen Kirchengemeinde Werlau mit. Chorleiter Matthäus Huth hatte auch die Begleitung der Gemeindegesänge auf dem Keyboard übernommen.

Pfarrer Hans-Dieter Brenner begrüßte die Gemeinde zum gemeinsamen Gottesdienst im Festzelt und führte durch die Liturgie; mit Lesung und Gebet beteiligt waren Heribert Pelz von der Katholischen Kirchengemeinde und Lektor Herbert Merten.

Pastor Jörg Manderbach von der Freien evangelischen Gemeinde hatte in diesem Jahr die Predigt zum Sonntagstext Philipper 2, Verse 1 bis 4, übernommen und führte in seiner Erläuterung u. a. aus: „In einer Zeit, in der Ermutigung, tröstender Zuspruch, Gemeinschaft im Heiligen Geist und herzliches Erbarmen wenigstens ansatzweise vorhanden ist, ist es gut zu sehen, dass noch viel mehr geht. Um heute wirklich als Kirche etwas zu bewegen, brauchen wir mehr Einheit, das Bewusstsein, dass wir einander brauchen und das Einüben, gemeinsam für unsere Gesellschaft da zu sein. Das ist da möglich, wo unsere menschliche Selbstsucht von Gottes Geist zu Liebe und dem Drang zum Handeln verändert wurde. Damit möchte Gott uns beschenken.“

Die Sängerinnen und Sänger brachten zu Gehör: „Halleluja“, „In dir ist Freude“ und „Irische Segenswünsche“.

Die Kollekte in diesem ökumenischen Gottesdienst war für die neue Bestuhlung des evangelischen Gemeindehauses bestimmt. – (Bericht und Fotos: KB)

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