Werlauer Heimatfest

Ökumenischer Gottesdienst im Festzelt am Sonntag, dem 28. Juli 2013

Der Festgottesdienst zum diesjährigen Werlauer Heimatfest konnte mit einer musikalischen Besonderheit aufwarten. Die musikalische Gestaltung wurde von zwei Organisten gleichzeitig getragen. Harald Mebus begleitete die Gemeindegesänge und Matthias Huth leitete den Chorgesang des gemeinsamen Singekreises der Evangelischen Kirchengemeinde St. Goar und der Freien evangelischen Gemeinde Werlau.

Chorleiter Matthäus Huth in mittelalterlicher Kluft (links) und Organist Harald Mebus vor dem ökumenischen Gottesdienst.

Unter seiner Leitung brachten die Sängerinnen und Sänger zu Gehör: "Die Gott lieben, werden sein wie die Sonne …", "So liebt Gott die Welt …", "You are my all in all …" und die irischen Segenswünsche "Möge die Straße …".

Aus dem ökumenischen Arbeitskreis hatten in diesem Jahr Emmeliese Stein von der Evangelischen Kirchengemeinde, Petra Liedtke von der Römisch-katholischen Pfarrgemeinde und Wilfried Reuther von der Freien evanglischen Gemeinde die liturgischen Lesungen und Gebete übernommen.

In seiner Predigt zum Gleichnis vom "Schatz im Acker und der kostbaren Perle" in Matthäus 13,44-46 hatte Pfr. Hans-Dieter Brenner herausgearbeitet, dass es auch heute noch möglich ist, die Pforten des Himmelreiches offen stehend zu sehen, weil die Gegenwart Gottes in der biblischen Schrift überall und jederzeit zugänglich ist und wir so eine neue Gerechtigkeit sehen können, die über die weltüblichen Selbstverständlichkeiten hinausgeht.

Das klassische Sprichwort, wonach von den antiken Göttern vor den Lohn der Schweiß gestellt war, konnte die zum Gottesdienst versammelte Gemeinde unter der "Hamsin"-Wetterlage insofern nachempfinden, dass manchmal auch die Zuwendung Gottes allein aus Gnade durchaus als schweißtreibend empfunden werden kann.

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