Konficamp

auf dem Bopparder Jugendzeltplatz

Mit einer Gruppe von insgesamt 45 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus den Kirchengemeinden St. Goar und Vierthäler, Projekthelfern und Teamern verbrachte der aktuelle Konfirmandenjahrgang vom 20. bis 22. September 2013 ein Zeltwochenende auf dem Jugendzeltplatz in Boppard.

Ausgerüstet mit einer großen Jurte, Isomatten und Fleecedecken, Feuerplätzen und vielen fleißigen Händen, die Feuerholz aus dem Wald heraustrugen und kurz und klein sägten, war das Zelten im späten September ein Abenteuer für alle. Das Wetter war uns glücklicherweise freundlich gesonnen, so dass trotz kühler Nächte das Programm unter freiem Himmel und im Wald stattfinden konnte.

Der gemeinsame Zeltaufbau, Spiele zum Kennenlernen am Freitagabend und die Olympiade am Samstagmorgen sorgten dafür, dass sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus beiden Gemeinden besser kennen lernten. Am Samstagnachmittag startete dann die Gruppe in eines der tiefen Täler in der Nähe des Kreuzberges, um beim Life-Action-Role-Play das Geheimnis um die Auferstehung Jesu zu lüften. Unermüdlich liefen die Gruppen durch das Gelände zwischen der Residenzwache des Pilatus und der Wohnung von Maria hin und her, um vom Matthäus, den Engeln des Herrn, einem Koch und einem Zöllner das Rätsel lösen zu können.

Nach dem langen Nachmittag im Wald waren dann sowohl Spieler als auch die biblischen Figuren froh, sich nach einer Dusche dicht an dicht ans Lagerfeuer zu setzen, auszuruhen, zu singen und Schokobananen in der heißen Glut zu braten.

Am Sonntagmorgen wurden verschiedene AGs angeboten, die den Abschlussgottesdienst des Konficamps vorbereiteten: Eine Theatergruppe übte zwei Anspiele zu Gleichnissen Jesu ein, eine Gruppe formulierte selbst die Fürbitten, andere verwandelten den Lagerfeuerplatz in einen Gottesdienstraum und wieder andere lernten neue Lieder, die dann im Gottesdienst gesungen wurden. Gleichnisse vom Himmelreich und einer verkehrten Welt boten Anlass, darüber nachzudenken, was wir selbst in unserem Alltag tun können, um der neuen Welt Gottes mehr Raum zu geben.

Abgeschlossen wurden die Gedanken der Predigt durch ein Lied von Gerhard Schöne. - (RBr)



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