Andacht zum Abschied

am Ende der Regional-Kooperation

Am Freitag, dem 05.12.2014, waren die Jungschar-Kinder noch einmal zu einem gemeinsamen Projektnachmittag der Südgemeinden im Kirchenkreis zusammengekommen. Die Weihnachtswerkstatt am Nachmittag vor dem Niko­lausabend war die letzte große Veranstaltung, die unter der Federführung des Gemeindepädagogen Lutz Brückner-Heddrich von der gemeinsamen Regionalstelle in unserer Gemeinde angeboten wurde.

Wie für diese Veranstaltung üblich waren viele Kinder aus den Süd-Gemeinden beteiligt. Mit der abschließenden Andacht fand die langjährige Kooperation der drei Gemeinden Oberdiebach/Manubach, Bacharach/Steeg und St. Goar ihr formales Ende. Durch den Zusammenschluss der Vier­thälergemeinden hat sich die Struktur im Süden des Kirchenkreises bereits stark verändert; in St. Goar kommen erforderliche Umstrukturierungsmaßnahmen allmählich in Sichtweite. Die in den Südgemeinden bisherige gemeinsame Arbeit der letzten 20 Jahre muss nun auch den veränderten Gemeindestrukturen - dem zeitbedingten Wandel entsprechend - angepasst werden.

In der Andacht von Prädikant Reinhold Kroll überreichten Sabine Burg, Ute Müller und Ines Roth vom Gemeindejugendausschuss als Dank für die in 20 Jahren geleistete Arbeit bei unzähligen Kinder- und Jugendveranstaltungen, bei Projektveranstaltungen und Freizeiten einen Präsentkorb.

Dr. Volker Enkelmann überbrachte die Grüße des Presbyteriums der Kirchengemeinde und bedankte sich im Namen der Gemeinde für die durch die Regionalstelle geleistete Arbeit.

Synodal-Jugendreferent Albrecht Birx war aus Koblenz gekommen, um sich für den Kirchenkreis an der Verabschiedung aus einer Arbeit zu beteiligen, die über viele Jahre als Modellprojekt auch über die Grenzen des Kirchenkreises hinaus wahrgenommen wurde. Stefan Muders begleitete die Gesänge auf dem Keyboard.

Sicher ist es vor allem anderen auch unerfreulich, von einer lang vertrauten Arbeit Abschied nehmen zu müssen, wenn sich die Voraussetzungen so verändert haben, dass eine Fortführung nicht sinnvoll ist. Gleichzeitig aber eröffnet sich im Advent die Hoffnung, das es unter der Verheißung Gottes weitergeht; wir werden sehen, wohin der Geist uns treibt. - (HDB)



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