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Krippenspiele

am Heiligen Abend

Dank der Kindergottesdienst-Helferkreise und der Krippenspiel-Teams war es auch diesmal am Heiligen Abend möglich, die Gottesdienste in den Höhenorten und in Oberwesel mit Krippenspielen zu gestalten.
In der St. Goarer Kernstadt aber wird bereits erkennbar, dass für die Kirchengemeinden einschneidende Veränderungen bevorstehen. Hier macht sich inzwischen bemerkbar, dass nicht mehr genug Kinder im Ort wohnen, weshalb diesmal neben der Abendvesper kein Gottesdienst mit einem Krippenspiel mehr angeboten werden konnte.

Wie seit vielen Jahren üblich wurde die Reihe der Krippenspiel-Gottesdienste in Biebernheim von Pfr. Brenner mit der Aufnahme des Weihnachtslichtes aus den Adventsfenstern eröffnet. Dies aufnehmend, leiteten die Biebernheimer Kinder mit dem Krippenspiel "Das Fenster" die Reihe der weihnachtlichen Gottesdienste unter Anleitung von Andrea Friedrich und Claudia Weber ein.

Die Oberweseler Kindergottesdienstgruppe machte sich auf den weihnachtlichen Weg durchs Heilige Land. "Ein Esel geht nach Bethlehem" inmitten der Kinderschar, mit der die Ereignisse um die Geburt Christi inszeniert wurden. Betreut wurden die Gruppe vom Oberweseler Krippenspielkreis, in dem diesmal Kerstin Kluck, Sabine Burg, Beate Dallmann, Ramona Seibert mit Pfr. Krammes die Proben geleitet hatten.

Im Werlauer Krippenspielkreis von Marlene Spriestersbach, Belinda Fromm, Jessica Hitzel und Marina Postel thematisierten die Kinder die Probleme, die sich für die weihnachtliche Offenbarung ergaben, weil in den Reihen der Himmlischen Heerscharen ein "Engel, der nicht singen wollte", Quelle für Unregelmäßigkeiten war.

In Holzfeld erfuhr die Gemeinde am Beispiel Joseph und Marias, wie es ist, wenn es auf einmal heißt. "Kein Platz für Fremde". Ute Müller und Tonja Becker entfalteten mit den Kindern die Weihnachtsgeschichte mit bemerkenswert aktuellem Akzent.

Besonders erfreulich war, dass noch alle Gottesdienste durch Organisten betreut werden konnten. Da "Heimaturlauber" Frank Stüber bereit war, den Organistendienst in Werlau und Holzfeld zu übernehmen, konnte Harald Mebus in Biebernheim, Oberwesel und St. Goar Liturgie und Gemeindegesänge begleiten.

Leider ist abzusehen, dass wir mit der über viele, lange Jahre bewährten Gottesdienstgestaltung am Heiligabend an die Grenzen unserer Möglichkeiten geraten und wir irgendwann unausweichlich vor der Tatsache stehen, dass die traditionell gewohnte gottesdienstliche Versorgung nicht mehr im bisherigen Rahmen in allen Kirchen weitergeführt werden kann. Gerade deshalb freuen wir uns über jedes Jahr, in dem dies noch so möglich ist, wie bisher gewohnt. - (HDB)