Flüchtlungsarbeit

Begegnungsfest in Werlau

Zu einem Grillfest konnte Bürgermeister Horst Vogt viele ehrenamtliche Helfer und die Asylsuchenden, die zurzeit im Stadtgebiet von St. Goar untergebracht sind, im Vereinsheim des TuS Werlau begrüßen.

"ir wollen ein Zeichen setzen", so der Bürgermeister. Es sei wichtig, auf die Neuankömmlinge zuzugehen. Das gemeinsame Grillen gab jetzt eine unkomplizierte Gelegenheit dazu. Die Ortsbeiratsmitglieder hatten den Grillrost aufgebaut und mit Rindswürsten, Steaks, Hähnchenflügeln und Hähnchenbrust bestückt. Dazu konnten sich alle mit selbstgemachtem Salat, Brot und Beilagen vom Buffet bedienen. Von den erfrischend kühlen Getränken wurde an diesem Abend reichlich Gebrauch gemacht. Bis in die späten Abendstunden konnte man sich zu verschiedenen Themen ungezwungen austauschen. Beim Fußballspielen und Torwandschießen sowie beim Boule kam man sich näher. Horst Vogt dankte allen ganz herzlich, die dieses Fest möglich gemacht hatten, vor allem den Ortsvorstehern Peter Schneider, Michael Hubrath und Dieter Langenbach sowie den Ortsbeiratsmitgliedern.

Reinhold Kroll, der Vorsitzende des Ökumenischen Arbeitskreises Flüchtlingshilfe St. Goar- Oberwesel, bedankte sich bei Stadtbürgermeister Vogt für die Ausrichtung des Festes, bei dem es vielfältige Gelegenheit gab zum zwanglosen Kennenlernen und zu wichtigen Gesprächen. Darüber hinaus ging es darum, beim Boule-Spiel und beim Torwandschießen einfach Spaß zu haben.

Ausdrücklich hob er die Mitarbeit der Ortsvorsteher und der Ortsbeiratsmitglieder hervor, weil sie mit ihrer Beteiligung an der Aktion ein deutliches Zeichen für die Bevölkerung setzen, dass in St. Goar Gäste willkommen sind, auch wenn es Belastungen für die Stadt mit sich bringt. „Bei den ehrenamtlichen Helfern ist die Wertschätzung angekommen, die hinter Ihrer Geste zu spüren war," so Reinhold Kroll, als er seine guten Wünsche verbunden mit der Hoffnung auf weitere gute Zusammenarbeit aussprach.



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