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Ausgabe 2005-2-Sommer





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Inhalt :



- Die Trinitatiszeit -

Besondere Tage
Ursache und Wirkung


Rückblick

Kirche als Erlebnis entdecken
Weltgebetstag
Irene Busch
Geschichte ohne Tiltel
VERABSCHIEDUNG
Mit dem Glauben Staat machen
Kinder- und Jugendarbeit



Aktuelles

Erntedankfest



Vorschau

10 Jahre gemeinsame Jugendarbeit



Interessantes

LANDESSYNODE 2005
Finanzen
Christen und Juden



Rubriken







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Die Trinitatiszeit

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Besondere Tage

Trinitatis

Jesaja 6, 3 - Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll.

Am Sonntag nach Pfingsten entfaltet uns das Trinitatisfest Gott - den Vater, Sohn und Heiligen Geist - in Dreieinigkeit oder Dreifaltigkeit als Quelle und Ziel unseres Glaubens.

In der St. Goarer Stiftskirche finden wir eine bildliche Darstellung der uns nicht gerade leicht zu verstehenden Trinität Gottes :

Foto-Vorlage: Paul-Martin Buchholz, St.Goar

Das Deckengemälde in der Nähe des Ausganges zum Kirchplatz zeigt uns, wie Gott-Vater auf dem Thron sitzend den gekreuzigten Christus hält. Zwischen beiden ist die den Heiligen Geist symbolisierende Taube mit segnend ausgebreiteten Schwingen abgebildet. Diese Art der Darstellung der Trinität in der Form des "Gnadenstuhles" war im Mittelalter durchaus üblich. Ein ähnliches Bild finden wir übrigens auch in der Bacharacher Peters-Kirche an der Decke des Chorraumes.
Neben der bildlichen Darstellung waren im Laufe der Kirchengeschichte zum besseren Verständnis der Trinität auch immer wieder Lehrsätze formuliert.
So schreibt z.B. Philipp Melanchton in der "Confessio Augustana" (CA) zur Dreieinigkeit bzw. Dreifaltigkeit Gottes im 1. ARTIKEL - VON GOTT :
"Zuerst wird einträchtig laut Beschluß des Konzils von Nizäa gelehrt und festgehalten, daß ein einziges göttliches Wesen sei, das Gott genannt wird und wahrhaftig Gott ist, und daß doch drei Personen in diesem einen göttlichen Wesen sind, alle drei gleich mächtig, gleich ewig: Gott Vater, Gott Sohn, Gott Heiliger Geist. Alle drei sind ein göttliches Wesen, ewig, unteilbar, unendlich, von unermeßlicher Macht, Weisheit und Güte, ein Schöpfer und Erhalter aller sichtbaren und unsichtbaren Dinge. Unter dem Wort »Person« wird nicht ein Teil, nicht eine Eigenschaft an einem anderen Sein verstanden, sondern etwas, was in sich selbst besteht (selbständig ist), so wie die Kirchenväter in dieser Sache dieses Wort gebraucht haben
." (s. EG - S. 1364)
Die CA, das "Augsburger Bekenntnis", ist eine der grundlegenden Bekenntnisschriften unserer evangelischen Kirche. Sie ist in Auszügen abgedruckt im EG unter Nr. 857, S. 1363ff.
Der uns heute so umständlich und kompliziert anmutende Lehrsatz ist in Wirklichkeit bereits die stark vereinfachte Zusammenfassung einer umfassenden und schwierigen Diskussion, die im Mittelalter um das rechte Verständnis der Trinität geführt wurde.
Die thematische Komplexität und das Fehlen eines eigenen sichtbaren Ereignisses haben wohl mit dazu beigetragen, daß das Trinitatisfest im kirchlichen Feiertagskalender keinen besonderen Stellenwert erlangen konnte.


Gedenktage in der "festlosen" Zeit

Mit den nach Trinitatis gezählten Sonntagen beginnt die sogenannte festlose Zeit. Hier liegen die Gedenktage der Augsburger Konfession, Johannes des Täufers, der Heimsuchung Mariens und verschiedener Apostel. In der gegenwärtigen kirchlichen Praxis haben diese Tage ihre besondere Beachtung verloren.
Dagegen gewinnen die örtlichen Vereins- und Heimatfeste in dieser Zeit zunehmend an Bedeutung. Bemerkenswerte Entwicklung der aktuellen Gegenwart ist dabei, daß hierzu immer öfter - wo möglich ökumenische - Gottesdienste eingerichtet werden. In unserer eigenen Kirchengemeinde werden solche Fest-Gottesdienste z.B. zum Zehnthof-, Schützen-, Hansen-, Heimat-, und Wiesenfest gefeiert.


10. Sonntag nach Trinitatis

Psalm 33, 12 - Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat !
Nach der Perikopenordnung von 1977/78 zum Gedächtnis der Zerstörung Jerusalems eingerichtet, hat der 10. Sonntag nach Trinitatis in den letzten Jahren durch den Dialog von Christen und Juden (s. dazu auch im Nachfolgenden den entsprechenden Bericht von der Landessynode) einen Wandel im christlichen Selbstverständnis erfahren und wird heute i.d.R. als "Israel-Sonntag" gefeiert :
Psalm 105, 8-9 - Gott gedenkt ewiglich an seinen Bund, an das Wort, das er verheißen hat für tausend Geschlechter, an den Bund, den er geschlossen hat mit Abraham, und an den Eid den er Isaak geschworen hat.
Der Apostel Paulus schreibt dazu im Brief an die Römer 11, 1a + 29 -
So frage ich nun: Hat denn Gott sein Volk verstoßen? das sei ferne! ... Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen !


Michaelis

Ebenso wie die anderen Gedenktage der festlosen Zeit ist auch der Michaelistag mit der Verehrung des Erzengels Michael und aller Engel in den Hintergrund getreten.
Dennoch ist der Michaelistag am 29. September für uns nicht unbedeutend geworden, denn der Termin des Erntedankfestes ist daran gebunden:
Wir feiern Erntedank am Sonntag nach Michaelis !
Daher kommt es, daß der Erntedanktag nicht immer am 1. Wochenende im Oktober ist, sondern je nach dem auch schon einmal auf den 30. September fällt, wenn der 29. September ein Samstag ist - so z.B. in den Jahren 2007 und 2012.


Erntedank

Psalm 145, 15 - Aller Augen warten auf dich, Herr, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit.

Am Erntedankfest feiern wir Gott, den Vater, als allmächtigen Schöpfer des Himmels und der Erde und freuen uns über seine Gaben, mit denen er uns ausgestattet hat. - Pfr. H-D Brenner



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Ursache und Wirkung

Ein Christ, bemühet, Gottes Willen
nach besten Kräften zu erfüllen,
greift nach dem Kreuz, dem unbequemen,
um auf die Schultern es zu nehmen,
und merkt dann, oftmals schon nach Tagen:
Es geht „ins Kreuz“, sein Kreuz zu tragen!

Irene Busch



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Rückblick

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Kirche als Erlebnis entdecken

Ökumenisches Forum informierte Gemeindevertreter über geplante Aktivitäten

RHEIN-LAHN/ST. GOARSHAUSEN. (28. Februar) Kerzenecken, Postkarten, Erkundungsbögen, Kaffee und Kuchen in evangelischen Kirchen? Die Gotteshäuser am Mittelrhein sollen auch außerhalb der Gottesdienstzeiten für Besucher geöffnet werden und an Gastfreundlichkeit zulegen. Das hat das ökumenische Forum Welterbe Mittelrheintal gefordert. Am Wochenende kamen Vertreter aller christlichen Kirchengemeinden zwischen Koblenz und Bingen/Rüdesheim sowie aus dem ganzen Rhein-Lahn-Kreis nach St. Goarshausen, um sich über die Praxis geöffneter Gotteshäuser zu informieren, über die Gründung einer Mittelrhein-Akademie und einen Internet-Auftritt.

"Hereinspaziert", sagt Pfarrer Manfred Löhde (links): Die evangelische Kirche in Bornich hat schon einige Jahre ihre Pforten tagsüber geöffnet.

Die Besucher sollen den Kirchenraum als ein Erlebnis erfahren“, sagte der evangelische Pfarrer Wolfgang Krammes aus St. Goar. „Vor allem bei den evangelischen Kirchen gibt es da noch Nachholbedarf, sowohl was die Öffnungszeiten anbelangt als auch die Gestaltung.“ So fehle es oft an Erklärungen zum Kirchenraum selbst, die auch in Fremdsprachen ermöglicht werden sollten. Krammes: „Die Frage ist, wie wir als Kirche auch im Alltag der Menschen präsent sein können.“ Die Kirchen am Mittelrhein brauchten sich nicht zu verstecken. So seien etwa die Kirchen und Klöster die einzigen größeren Konzerträume, die es dort gibt.
Für Adolf Meinung, ehemaliger rheinland-pfälzischer Tourismusdirektor und Mitstreiter des Forums, sind die Kirchen ein zentraler und wesentlicher Teil des gesamten Welterbes Mittelrhein. „Ohne Kirchen wäre die Anerkennung der Mittelrheinlandschaft sicher nicht möglich gewesen“, ist der Tourismusdirektor überzeugt. „Die Kirchen sind wesentlich älter als Burgen und Schlösser und ein integraler Bestandteil des Welterbes.“ Sie müssten auch in den Tourismus stärker eingebunden werden.
„Die Menschen sollen die Kirchengebäude auch außerhalb der Gottesdienstzeiten als einen Schatz erleben“, erklärte Christine Kron. Im Rahmen der Erwachsenenbildung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) bietet die Pfarrerin im April einen Studientag zum Thema Kirchenführung an. „Das kann mehr sein als ein trockener Vortrag von Richtigkeiten, nämlich ein wundervolles Erlebnis, bei dem die Zuhörer aktiv werden und sich ihre Kirchen und ihren Glauben erschließen“, so Kron. Auch über die Möglichkeit, Kerzen anzuzünden, müssten die evangelischen Kirchengemeinden nachdenken.
Von den positiven Erfahrungen mit offenen Kirchen und dem Projekt „Wegkirche“ berichtete Terttu Etetämäki von der evangelisch-lutherischen Kirche aus Finnland, wo 250 Kirchen der 800 Kirchen von 10 bis 18 Uhr geöffnet sind, die Besucher herzlich empfangen werden oder beispielsweise von der Stadt bezahlte Trompeter von Kirchtürmen herab musizieren. „Das sind Oasen der Besinnung, die Atmosphäre ist den Menschen wichtig.“ Gerade in Städten wie Helsinki gebe es viele einsame Menschen, die die Kirchen gern besuchten.
Über die Öffnung ihrer Gotteshäuser muss die katholische Kirche nicht diskutieren; sie stehen schon immer für Besucher offen. „Mir ist die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Kirchengemeinden und den Konfessionen wichtig“, erklärte der katholische Pfarrer Herbert Gräff aus Bacharach seine Mitarbeit im ökumenischen Forum.
Um diesen Gedanken am Mittelrhein zu fördern, will das ökumenische Forum im Sommer eine Mittelrhein-Akademie gründen. Sie soll unter anderem durch Vorträge von Repräsentanten aus Politik, Kirche und Wissenschaft dazu beitragen, den Bildungsauftrag der Kirchen zu bereichern und der Diskussion gesellschaftlicher Fragen ein größeres Forum zu geben.
Offene Türen gibt es demnächst bereits in digitaler Form. Markus Raile vom katholischen Bezirksamt in Rüdesheim und Dr. Roger Töpelmann (Propstei Südnassau) stellten den geplanten Internet-Auftritt des Forums vor, in dem unter anderem über die Aktivitäten der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden im Mittelrheintal informiert werden soll.
Das ökumenische Forum „Kirche im Welterbe Mittelrhein“ hat sich im Jahr 2001 im Hinblick auf die zu erwartende Anerkennung des Mittelrheintales als Unesco-Welterbe gegründet. Ihm gehören die Kirchengemeinden links- und rechtsrheinisch zwischen Bingen/Rüdesheim und Koblenz an.
Anliegen des Forums ist es, den Stellenwert der Kirche als wichtigen kulturellen Leistungsträger des Welterbes zu positionieren, zu verstärken und gemeinschaftliche Maßnahmen für das Welterbe im geistlichen und weltlichen Bereich zu entwickeln. Das Forum wird von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und der Evangelischen Kirche im Rheinland sowie von den katholischen Bistümern Limburg, Trier und Mainz unterstützt. Es arbeitet ehrenamtlich und ohne staatliche Zuschüsse.
Als erstes Arbeitsergebnis wurde im November 2003 ein illustrierter Kirchenführer mit allen Kirchen im Welterbe herausgegeben. - (Bernd-Christoph Matern, Evangelische Öffentlichkeitsarbeit Rhein-Lahn)

Die Kirchen brauchen sich nicht zu verstecken“, erklärte Pfarrer Wolfgang Krammes und verglich den staatlichen Burgenführer mit dem Kirchenführer des ökumenischen Forums.


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Weltgebetstag der Frauen (WGT) 2005

Rückblick und persönliche Eindrücke

In unserer Gemeinde ist der Weltgebetstag der Frauen ja schon zu einem festen ökumenischen Bestandteil geworden. Als evangelische Frauen in St. Goar bereiten wir ihn gemeinsam mit den katholischen und frei-evangelischen Frauen vor, abwechselnd leitet eine Konfession die Vorbereitung des Gottesdienstes, der dann in der jeweiligen Kirche gefeiert wird. In dieser und der übernächsten Ausgabe der Stimme möchten wir ihn Ihnen gerne noch einmal näher vorstellen.
Jedes Jahr wird der Weltgebetstag am ersten Freitag im März gefeiert – und zwar weltweit und in der Regel ökumenisch. In jedem Jahr gestaltet ein anderes Land die Gebetsordnung. Diese ist ein fester Bestandteil des Gottesdienstes und wird von der jeweiligen Arbeitsgruppe vor Ort mit kreativen Elementen ausgstaltet, die den Gottesdienst-Besucherinnen das Land etwas näher bringen sollen. In diesem Jahr kam die Gebetsordnung aus Polen, im nächsten Jahr wird Südafrika sie gestalten.
Bevor ich selbst vor mehreren Jahren eingeladen worden bin, beim Weltgebetstag mitzumachen, hatte ich keine Ahnung, wie der WGT konkret abläuft. In meiner Vorstellung trafen sich die Frauen, zumeist ältere, um eine ganze Stunde im ruhigen Gebet zu verbringen – eine total falsche Vorstellung, wie ich am ersten Abend in der Vorbereitungsgruppe merken sollte, die sich bereits im Januar zusammensetzte. Dort wurde anhand von Dias und Texten ebenso wie mit anschaulichen Gegenständen das Land (damals war es Indonesien), seine politische, soziale, kulturelle Lage wie auch die spezielle Situation der Frauen dargestellt. Das traf genau meine Wellenlänge. So gehört der Weltgebetstag seitdem für mich zu einem festen Bestandteil im Jahreslauf, auf den ich mich stets neu freue.
In aller Welt vereinen sich Frauen, um im Gebet an die Situation ihrer Schwestern in einem bestimmten Land zu denken. Wir überwinden – bildlich gesprochen – Grenzen zu ihnen allen, besonders zu den Frauen des jeweiligen Landes, für das gebetet wird, und darüber hinaus lernen wir als ökumenische Arbeitsgruppe die Frauen der anderen Gemeinden vor Ort besser kennen und verstehen.
Vielleicht sind Sie ja jetzt neugierig geworden, sich Gottesdienst und/oder Arbeitsgruppe im nächsten Jahr einmal anzuschauen? Wir freuen uns über jedes neue Gesicht! Lesen Sie doch einmal im folgenden, wie das Thema 2005 ausgestaltet wurde. - Astrid Stockter

Laßt uns Licht sein

Weltgebetstag der Frauen (WGT) am 04.03.2005 in der kath. Kirche St. Goar

Im Januar und Februar trafen sich an mehreren Abenden zehn Frauen der katholischen, der frei-evangelischen und der evangelischen Gemeinde St. Goars, um den WGT vorzubereiten. Polnische Frauen verschiedener Konfessionen hatten zuvor das Thema „Lasst uns Licht sein“ erarbeitet. Grundlage hierfür war eine Geschichte aus dem 2. Buch der Könige, Kapitel 5 / Bibel.
Auf den Kirchenbänken hatten wir Teelichter verteilt, die am Ende jede Besucherin mitnehmen konnte. Auf die Altarstufen war ein langes, blaues Tuch gelegt worden, welches den Grenzfluß Oder darstellen sollte.
Die Gottesdienstbesucherinnen wurden am Eingang nach polnischer Sitte mit Brot und Salz begrüßt. In einer kurzen Einführung wurde das Land Polen, seine Geschichte, Religion und Wirtschaft vorgestellt. Danach erzählten jeweils vier Frauen rechts und links der Oder (Polen/Deutschland) etwas über das Land, seine Kultur, Religion, aber auch über den Krieg, Verfolgung und die Vertreibung. Symbolisch bauten sie dabei eine Brücke aus Kartons über die Oder (blaues Tuch).
Immer wieder wurde in den Gebeten, Lesungen und Liedern das Thema „Licht“ aufgegriffen. Nacheinander zündeten wir Kerzen an und stellten sie auf den Altar, zum Schluß wurden die Teelichter angezündet.
In der alttestamentlichen Lesung ging es um die Heilung Naamans durch Gott, welche durch eine Sklavin mitbewirkt wurde, die ihm dadurch zum Licht wurde. Als Predigtteil diente ein Zwiegespräach zweier Frauen zu dieser Geschichte, bei dem klar wurde, daß auch wir Frauen vertraut sind mit der Vorstellung, für andere Licht zu sein und uns gleichzeitig danach sehnen, daß Licht in unser Leben hineinscheint, was Gott uns schenken kann.
In der Kollektenansage wurde das polnische Projekt „La strada“ vorgestellt, das sich gegen Frauenhandel einsetzt. Dieses und andere weltweite WGT-Projekte wurden mit der diesjährigen Kollekte unterstützt.
Nach dem Schlussgebet und Segen waren alle Frauen ins kath. Pfarrheim ingeladen, um bei Kaffee, Kuchen und Gesprächen den WGT ausklingen zu lassen. - Petra Corell-Hoth

In diesem Jahr wurde der Gottesdienst zum WGT in St. Goar mitgestaltet - • für die kath. Gemeinde von Frau Hasenritter, Frau Mohr, Frau Langshausen, Frau Arend, Frau Kirchhoch (in der Vorbereitung) - • für die frei-evang. Gemeinde von Frau Wagner, Frau Reuter, Frau Adam - • für die evang. Gemeinde von: Frau Kroll, Frau Corell-Hoth, Frau Stockter.



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Irene Busch

Autorenlesung beim gemeinsamen Frauennachmittag in Werlau

Die stellvertretende Vorsitzende der Werlauer Landfrauen Frau Gabi Postel und Pfr. Brenner von der Evangelischen Kirchengemeinde St. Goar begrüßen Frau Irene Busch in ihrer Mitte zum gemeinsamen Nachmittag mit dem Werlauer Frauenkreis der evangelischen Kirchengemeinde.

Am Mittwoch, dem 9. März 2005, nachmittags um 15:00 Uhr las Frau Busch im voll besetzten Saal bei Kaffee und Kuchen aus ihren Büchern Fröhliches und Besinnliches in Hochdeutsch und Dialekt. Aus Ihrem Repertoire hat sie uns neben der besinnlichen Glaubensbetrachtung auf Seite 3 (s.o.) den hier nachfolgenden Text zum Abdruck zur Verfügung gestellt, wofür wir auch hier noch einmal herzlich danken - Pfr. Hans-Dieter Brenner



Hier nun die



"Geschichte ohne Tiltel" :

Es ist zwölf Uhr dreiundzwanzig
mitteleuropäischer Sommerzeit.
In der Küche dampft das Mittagessen
seinem dramatischen Auftritt entgegen.
Die am Ende ihrer Kräfte angelangte Hausfrau
durchnässt ein Geschirrtuch
mit dem Schweiße ihres Angesichts.
Drei vitaminscheue, graugesichtige Kinder
huschen verstört in entlegene Winkel
der elterlichen Wohnung
und sind erst
unter Androhung körperlicher Züchtigung
wieder hervorzulocken.
Dumpfes Schweigen am Tisch.
Angstvolle Blicke der Graugesichtigen.
Schließlich die unheilvolle Bestätigung
einer düsteren Vorahnung.
Blumenkohl.

Irene Busch



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Mit dem Glauben
Staat machen

"Mit dem Glauben Staat machen", das war der Titel einer Wanderausstellung, die vom 2. bis 12. März 2005 in unserer Stiftskirche zu sehen war. Anlass dafür war der Geburtstag des Landgrafen Philipp von Hessen, der sich am 13.November 2004 zum 500.Nal jährte. Dieses Ereignis haben die Ev. Kirchen in Hessen zur Grundlage genommen, um an sein Leben und sein Wirken zu erinnern. St.Goar gehörte vor 500 Jahren zur Niedergrafschaft Katzenelnbogen und damit zum Territorium Philipps des Großmütigen.

Auf 30 hervorragend aufbereiteten Bildtafeln konnte der Besucher den hessischen Landgrafen auf seinem Lebensweg als Mensch und als Politiker begleiten. Mit dem Glauben Staat gemacht, das hat Philipp der Großmütige sicherlich in beiderlei Bedeutung des Satzes. Durch die Unterstützung der Reformation und dem Beitritt zum Schmalkaldischen Bund hat er sein Land gefestigt und im Römischen Reich Deutscher Nation verankert. Persönlich war ihm sein evangelischer Glaube äußerst wichtig und er hat aus religiöser Verantwortung in seiner Grafschaft tief greifende Veränderrungen durchgeführt. So hat er Steuern von allen gesellschaftlichen Schichten erhoben, er ließ Krankenhäuser in den ehemaligen Klostergebäuden errichten, er schuf soziale Einrichtungen für die Armenfürsorge, er schaffte das Schulgeld ab und gründete 1527 die erste protestantische Universität in Marburg.

Die Ausstellung in der Stiftskirche wurde am 12. März 2005 mit einem kleinen Festakt beendet. Dabei hielt Herr Dr. Norbert Stieniczka aus Bad Homburg die Abschlussrede. Er stellte dabei alle Bildtafeln noch einmal in aller Breite und Ausführlichkeit vor, leider ging er dabei zu wenig auf die Bedeutung des Landgrafen für die Stadt St. Goar selbst ein. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Herrn Kirchenmusikdirektor Georg Wagner an er Orgel, der Musikgruppe „Tandaradei“ unter der Leitung von Heiner Gürth und dem Bläserenseble „Hora Decima“ aus Urbar/Niederburg.

Auch wenn sich der Besucherstrom während der Ausstellung in Grenzen hielt, war die Ausstellung ein Erfolg, zeigte sie doch, dass Kirchen offen sein können, dass sie Beispiele sein können für Landesgrenzen überschreitende Zusammenarbeit. Das inhaltliche Konzept der Ausstellung wurde am Staatsarchiv Marburg erarbeitet. Die technische Umsetzung erfolgte durch das evangelische Medienhaus.

In St. Goar wirkte auf bewährte Weise der Kulturausschuss bei der Vorbereitung, dem Aufbau, der Aufsicht und auch bei dem Abbau mit. Ich bedanke mich ausdrücklich bei allen, die diese Ausstellung zum Erfolg geführt haben. - Jutta Gürth-Ehrhard



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VERABSCHIEDUNG

Nach 57 Dienstjahren
an der Holzfelder Kirche
wurde
Frau Herta Höster
in den Ruhestand verabschiedet.

Nachdem Frau Höster aus gesundheitlichen Gründen bereits zum Jahreswechsel ihren aktiven Dienst beendet hatte, wurde sie nun offiziell am Samstag, dem 02.04.2005, im Vorabend-Gottesdienst zu Quasimodogeniti in ihren Ruhestand verabschiedet.

Der für die Holzfelder Kirche zustänige Organist Harald Mebus begleitete die liturgischen Gesänge und die Gemeindelieder.

Darüber hinaus sorgte ein Bläser-Quintett aus dem Holzfelder Musikverein unter der Leitung von Dirigent Hubert Wangard für einen festlichen musikalischen Rahmen.

Presbyter Armin Kuhn, Pfr. Hans-Dieter Brenner und Küster Berthold Trepke bedanken sich bei Frau Herta Höster im Namen der Kirchengemeinde mit Kirchenkreisbuch, Urkunde und Blumenstrauß für ihren Einsatz.

Bereits als Jugendliche hat sie ihren Vater, den damaligen Presbyter Scherer beim "Läuten" vertreten. Er hatte seinerzeit den Läutedienst für die Kirchengemeinde übernommen hatte, weil er unter den Presbytern derjenige war, der der Kirche am Nächsten wohnte. Seinerzeit mußten die Glocken noch mit zwei Seilen von Hand gezogen werden.
Im Alter von 19 Jahren hat Frau Höster die Versorgung des gesamten Küsterdienstes selbstverantwortlich übernommen.
Damals war noch ein Roh-Stein-Boden mit roten Steinplatten mühsam zu pflegen.
Auch die Holzpflege am unlackierten Holz des Emporengebälkes und der Kirchenbänke war nicht gerade nebenbei zu erledigen.
Im Winter war die Ofenheizung in der Nacht vor dem Gottesdienst sogar stündlich nachzufüllen; die Kirche mußte ständig von Aschestaub und Rußpartikeln gereinigt werden.
Nachdem die Kirche mit einem glatten Holzfußboden und einer Elekto-Heizung versehen war, wurde der Kirchendienst wieder geteilt und zunächst von Frau Hilde Schorn und später von Frau Claudia Klenner übernommen. Seit einigen Jahren wird die Kirche von Herrn Berthold Trepke betreut.

Als Besonderheit in unserer Kirchengemeinde gab es neben dem Küsterdienst das "Läuten". das bis zum Ende des vergangenen Jahres von Frau Höster fortgeführt wurde und nun wieder in den allgemeinden Küsterdienst eingegliedert wird.

Dank und Grüße aus dem Dorf bringen Frau Stephanie Wangard als Vertreterin der Kommune und Frau Helga Krautkränmer für die römisch-katholische Pfarrgemeinde. - ß -

Im Namen unserer Kirchengemeinde danke ich Frau Höster auch hier noch einmal für Ihren Einsatz an unserer Kirche und wünsche Ihr einen schönen, fröhlichen und entspannten Ruhestand in Gottes reichem Segen - So halten wir nun dafür, daß der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben. Römer 3, 28

Pfr. Hans-Dieter Brenner



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Kinder- und Jugendarbeit

Kinder-Kino in Breitscheid & Oberwesel

In den Osterferien machte das Kinder-Aktions-Kino erstmals in Breitscheid und Oberwesel halt. Passend zu dem Film „Ronja Räubertochter“ boten die sechs MitarbeiterInnen der Regionalstelle Spiele, Tänze, Spaß und Abenteuer mit Ronja und den wilden Räubern an. „Wir wollten mit Kindern nicht nur ausgesuchte Kinderfilme ansehen, sondern sie mit allen Sinnen erleben“, ist das Motto der Aktionstage. In Breitscheid besuchten immerhin 21 Kinder aus den Ortschaften Breitscheid, Bacharach, Steeg, Neurath, Dellhofen, Oberheimbach, Fellen und Werlau den lustigen Osterferiennachmittag. Bürgermeister Kröber hatte uns dankenswerter Weise das Dorfgemeinschaftshaus mit dem Spielplatz zur Verfügung gestellt. Vor Ort standen und Madelen Klumb und Martin Stiehl mit Ortskenntnis, Rat und Tat bei. Herzlichen Dank allen, die mitgeholfen haben und trotz Baustelle Mitfahrgelegenheiten nach Breitscheid angeboten haben. Auch in Oberwesel fanden 26 Kinder den Weg in das evangelische Gemeindehaus. Vielleicht sollte das Kinder-Aktions-Kino in den Herbstferien auch mal andere Ortschaften besuchen? Wer gerne vor Ort mithelfen will kann sich bei Lutz Heddrich, Tel: 06743 – 1262 melden.

Musikveranstaltung „Drums, Bass und Co“ in Oberwesel.

In Zusammenarbeit mit dem kath. Dekanat St. Goar fand zum 6. Mal in Oberwesel der Musiktag für Jugendliche „Drums, Bass und Co“ statt.
Immerhin 30 jugendliche MusikerInnen hatten sich selber und ihre Instrumente zur Verfügung gestellt damit absolute Anfänger die Instrumente der Rockmusik ausprobieren können. Ein großer Spaß für alle.

1001 – Nacht - Kinderfreizeit ist ausgebucht

Insgesamt 96 junge Menschen aus der Südregion fahren auf die 1001 Nachtfreizeit im Sommer. Alle Plätze sind vergeben. Nachzügler können sich auf der Warteliste eintragen lassen.



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Aktuelles

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Ölsardinen und Kürbiskekse

oder

Dankbarkeit macht zum Teilen bereit

Teilen schafft Gemeinschaft - Gemeinschaft öffnet den Blick für Veränderung und Gerechtigkeit - Gerechtigkeit bringt Freude und Dankbarkeit

Familiengottesdienst zum Erntedankfest

In unserem Gottesdienst am 02.10.05 um 9.30 Uhr in der evang. Kirche zu Werlau möchten wir den Weg nachvollziehen, den die Dankbarkeit im Leben gehen kann. Dabei werden die Ölsardinen und Kürbiskekse eine besondere Rolle spielen.
Am bildlich betrachteten Weg der Ölsardinen bis auf unseren Teller wollen wir Zusammenhänge erkennen lernen; mit (Kürbis)keksen, die wir samstags vor dem Gottesdienst zusammen gebacken haben, im Anschluß an den Gottesdienst Gemeinschaft dankend erleben.
Wie immer zum Erntedankfest sind Gaben für den Erntetisch willkommen. Das müssen nicht nur die typischen Gaben der Natur sein, wie das Beispiel der Ölsardinen zeigt. Es gibt vieles, wofür man danken kann.
Es wäre interessant, wenn Kinder wie Erwachsene Dinge für den Gabentisch mitbrächten, für die es ihnen besonders wichtig ist zu danken.

Herzlich willkommen sind alle Alterstufen, um gemeinsam diesen besonderen Sonntag im Jahreskreis zu feiern.
Also: Gottesdienst am Erntedankfest, Vorbereitung und Backen der Kinder am Samstag, dem 01.02, um 14.30 Uhr, Treffpunkt am evang. Gemeindehaus!

Eltern, die Interesse haben, sich an der Vorbereitung zu beteiligen, sind uns herzlich willkommen, wenn möglich nach vorheriger Rücksprache.

Es freuen sich auf Euch Astrid Stockter (96201) und Petra Corell-Hoth (2812)



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Vorschau

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10 Jahre gemeinsame Jugendarbeit

Kooperation in den drei Kirchengemeiden in der Südregion

Am Pfingstfest vor 10 Jahren wurde die Regionalstelle für Kinder- & Jugendarbeit erstmals besetzt.

Viele viele Gemeindeglieder, die drei Kirchengemeinden, das Landesministerium für Kultur, Jugend, Familie und Frauen mit dem Programm „Jugendarbeit im ländlichen Raum“, der Kirchenkreis Koblenz, der Landkreis Mainz-Bingen, die Sparkassenstiftung Rhein-Hunsrück, die Stadt Bacharach, die Ortsgemeinden Oberdiebach und Manubach und viele mehr tragen alle ihren Anteil an der breiten Finanzierung, habt herzlichen Dank dafür!!!

Das Projekt war zuerst auf 3 Jahre geplant und trägt weiter seine Früchte. Die Kleinen von damals sind inzwischen groß geworden. Das soll gefeiert werden!!!

Am 6. November 2005, um 10.30 Uhr wollen wir einen gemeinsamen Festgottesdienst in der Kirche St. Moritz in Oberdiebach feiern, denn 10 Jahre zuvor fand der erste gemeinsame Jugendgottesdienst statt.

Anschließend soll es ein Gemeindefest in der Fürstenberghalle geben, an dem sich alle drei Kirchengemeinden mit ihren Gaben und Talenten einbringen können.

Hierfür werden helfende Hände, lustige Beträge, Mitfahrgelegenheiten, Blumen, leckere Kuchen, Desserts, Tischschmuck und Geldspenden gesucht.

Laßt uns fröhlich die gute Zusammenarbeit feiern und Gott danken für seinen Segen!
Wer mithelfen will, kann sich im Gemeindebüro oder bei Lutz Heddrich, Tel: 06743 – 1262 melden.



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Interessantes

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LANDESSYNODE 2005

der Medienverband der Evangelischen Kirche in Rheinland gGmbH, Redaktion-Gemeindebrief (gbr) berichtet:

Finanzen

Einsparungen von mindestens 20 Prozent sind Ziel einer Prioritätendiskussion, die die Synode der rheinischen Kirche beschloss

Prozess in Gang gesetzt

Die Evangelische Kirche im Rheinland steht vor schwerwiegenden Veränderungen. Angesichts sinkender Einnahmen und zurückgehender Mitgliederzahlen hat die Landessynode einen Prozess in Gang gesetzt, an dessen Ende Einsparungen von mindestens 20 Prozent stehen sollen.
Die 236 Mitglieder der Landessynode haben auf ihrer Sitzung zunächst die Grundlagen für eine Prioritätendiskussion geschaffen. Wo gespart wird, soll eine Sondersynode im Frühjahr 2006 beschließen. Ein so genannter Strukturausschuss wird bis dahin die Schwerpunkte künftiger Arbeit auf landeskirchlicher Ebene erarbeiten. In diesem Strukturausschuss werden Mitglieder der einzelnen landeskirchlichen Ausschüsse als Repräsentanten der einzelnen Arbeitsbereiche der Landeskirche sowie zwei sachkundige Gemeindeglieder vertreten sein.
Darüber hinaus hat die Synode die Einsetzung zweier Arbeitsgruppen beschlossen. Die erste Arbeitsgruppe soll bis zur nächsten regulären Landessynode im Januar 2006 untersuchen, welche rechtlichen Veränderungen innerhalb der synodal-presbyterialen Ordnung der rheinischen Kirche nötig sind, um die Arbeitsfähigkeit von Kirchengemeinde, Kirchenkreis und Landeskirche zu gewährleisten. Im Anschluss werden sich Kreissynoden und Presbyterien mit diesen Vorschlägen beschäftigen.
Eine zweite Arbeitsgruppe soll für die Landessynode im kommenden Jahr Fragen des Dienst- und Arbeitsrechts behandeln. Dabei geht es insbesondere um die Aspekte Gehaltsniveau und Sicherung der Altersversorgung.
Das Gesicht der Landeskirche werde sich in nicht unerheblicher Weise verändern, sagte der Lenneper Superintendent Dr. Martin Dutzmann, der der Landessynode das angedachte Verfahren der Prioritätendiskussion vorstellte. Doch Ziel der anstehenden Prioritätendiskussion sei es nicht nur, notwendige Einsparung zu erzielen, es solle auch überlegt werden, wie „Kirche sich unter volkskirchlichen Bedingungen auf ihren Auftrag neu besinnt“, wie Vizepräsident Christian Drägert sagt. „Missionarische Volkskirche“ lautet die entsprechende Leitvorstellung. - (gbr)


Christen und Juden

Vor 25 Jahren überdachte die Synode der rheinischen Kirche das Verhältnis zwischen beiden Religionen neu

Schritt zur Versöhnung“

Wenn die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland in diesem Jahr ihre Aussagen zum Verhältnis von Christen und Juden aus dem Jahre 1980 würdigt, dann ist immer wieder von der Einzigartigkeit der damals getroffenen Entscheidungen die Rede. „Die Synode von 1980 war für mich und für viele andere der erste Schritt zur Versöhnung“, sagt etwa Rabbiner Yehuda Aschkenasy. Damals hatte die Landessynode in ihrem Beschluss „Zur Erneuerung des Verhältnisses von Christen und Juden“ die besondere Rolle des Volkes Israel in der Heilsgeschichte betont und angesichts der Neugründung des Staates Israel auch Aussagen über die Treue Gottes zu seinem Volk gemacht. Der alte Bund Gottes mit Israel sei nie durch den neuen Bund, den Gott in Jesus Christus mit der ganzen Menschheit geschlossen habe, ersetzt worden.

Auch Kirchenordnung geändert! - Im Jahr 1996 hatte die rheinische Kirche als Konsequenz aus diesem Beschluss auch den Grundartikel ihrer Kirchenordnung geändert. Dort heißt es nun, dass die Evangelische Kirche im Rheinland die Treue Gottes bezeugt, „der an der Erwählung seines Volkes Israel festhält. Mit Israel hofft sie auf einen neuen Himmel und eine neue Erde.“
In diesem Jahr hat die Synode die Grundsätze des Beschlusses von 1980 bekräftigt und mit weiteren Folgerungen auf Entwicklungen der vergangenen 25 Jahre reagiert. Das betrifft die Situation des Staates Israel: Die Synode sagt ein „grundsätzliches, in unserem Glauben begründetes Ja zu Staate Israel.“ Weiter heißt es dann angesichts der Lage im Nahen Osten: „Dieses Ja muss die glaubwürdige und unbezweifelbare Grundlage aller kritischen Äußerungen zur politischen und militärischen Praxis der gegenwärtigen Regierung Israels sein.“
Das betrifft auch die kirchliche Praxis. So sollen Texte aus Altem wie Neuem Testament künftig gleichmäßig im Gottesdienst berücksichtigt werden. Auch an einer neuen Liedauswahl soll gearbeitet werden.
„Wir sind noch in den Anfängen“, sagt Präses Nikolaus Schneider in einer Würdigung des Beschlusses von 1980, „kein Wunder, wenn man 25 Jahre gegen 2000 Jahre setzt“. - (gbr)



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Rubriken


Gottesdienste in der evangelischen Kirchengemeinde St.Goar

Sommer 2005

Oberwesel

St. Goar

Biebernheim

Werlau

Holzfeld

2. Sonntag nach
Trinitatis
05.06.2005

10:45 Uhr - Taufe
Familiengottesdienst

Krammes


SA - 18:00 Uhr
Taufe
Brenner

!!! - Werlau !!! - Festzelt- 09:30 Uhr
Jubiläum -70 J. FFW und Fahrzeugeinweihung
Brenner / Esser / Reuther

Freitag
10.06.2005


!! - Seniorenzentrum Oberwesel - !!!
11:00 Uhr
- Krammes


3. Sonntag nach
Trinitatis
12.06.2005

10:45 Uhr
Abendmahl
Krammes

09:30 Uhr
Abendmahl
Krammes


SA - 18:00 Uhr
Abendmahl
Krammes

Dienstag
14.06.2004


!!! - Krankenhauskapelle der Loreleyklinik St.Goar, Gründelbach
18:00 Uhr
- Ökumenischer Abendgottesdienst - Krammes / Sr.Friedhilde

4. Sonntag nach
Trinitatis
19.06.2005

10:45 Uhr

Krammes

09:30 Uhr

Krammes

10:45 Uhr
Abendmahl
Enkelmann

09:30 Uhr
Abendmahl
Enkelmann


Freitag
24.06.2005


!!! - Oberwesel - Liebfrauenkirche - (Schulzentrum O'w)
09:00 Uhr - Entlaß-Gottesdienst - Krammes / Jakobs


5. Sonntag nach
Trinitatis - TtT
26.06.2005


10:00 Uhr

Krammes


6. Sonntag nach
Trinitatis
03.07.2005

10:45 Uhr

Enkelmann

09:30 Uhr

Enkelmann


SA - 18:00 Uhr

Enkelmann


Mittwoch
06.07.2005


!!! - Stiftskirche St.Goar - bitte Abkündigungen und Pressemeldungen beachten !!!
19:30 Uhr - 2. Orgelvesper - Gürth-Ehrhardt / Krammes

Freitag
08.07.2005


!!! - Seniorenzentrum Oberwesel - !!!
11:00 Uhr
- Krammes


7. Sonntag nach
Trinitatis
10.07.2005

10:45 Uhr - Taufe
Abendmahl

Krammes

09:30 Uhr
Abendmahl
Krammes

SA - 18:00 Uhr
Abendmahl
Brenner

09:30 Uhr
Abendmahl
Brenner

10:45 Uhr
Abendmahl
Brenner

Dienstag

12.07.2005


!!! - Krankenhauskapelle der Loreleyklinik St.Goar, Gründelbach
18:00 Uhr
- Ökumenischer Abendgottesdienst - Krammes / Sr.Friedhilde

Mittwoch
13.07.2005


!!! - Schulgottesdienst - 3. Schuljahr GS Oberwesel
Krammes / Kakobs


Samstag
16. Juli


!!! - Kinder-Bibel-Tag - ( Perscheid - ? ) - ! - Bitte aktuelle
WWW-Bekanntmachungen & Presse-Veröffentlichungen beachten


8. Sonntag nach
Trinitatis
17.07.2005

10:45 Uhr Familien-Gottesdienst zum Schul-
Schluß -
Krammes

09:30 Uhr

Krammes

10:45 Uhr

Brenner

09:30 Uhr

Brenner


Mittwoch
20.07.2005


!!! - SchulSchluß-Gottesdienst - GS Oberwesel
11:00 Uhr -
Krammes / Jakobs


Mittwoch
20.07.2005


!!! - Stiftskirche St.Goar - bitte Abkündigungen und Pressemeldungen beachten !!!
19:30 Uhr - 3. Orgelvesper - Gürth-Ehrhardt / Krammes

Freitag
22.07.2005


!!! - Schul-Schluß-Gottesdienst - GS St. Goar
11:00 Uhr -
Krammes / #


9. Sonntag nach
Trinitatis
24.07.2005


!!! - Festzelt - Werlau - !!!
Ökumenische Morgenfeier zum Werlauer Heimatfest
10:30 Uhr - Brenner / Liedtke / Reuther


10. Sonntag nach
Trinitatis
31.07.2005

10:45 Uhr
Abendmahl

Enkelmann

09:30 Uhr
Abendmahl
Enkelmann

10:45 Uhr
Abendmahl
Brenner


09:30 Uhr
Abendmahl
Brenner

11. Sonntag nach
Trinitatis
07.08.2005


!!! - Großer Keller der Burg Rheinfels - HANSENFEST
Festgottesdienst
10:00 Uhr - Kluck / #


12. Sonntag nach
Trinitatis
14.08.2005

SA - 18:00 Uhr
Jub-45J Küsterd. Fam. Hemb - Krammes


!!! - Albert-Schweitzer-Haus Biebernheim - !!!
09:30 Uhr - Brenner / # -- Ökumenische Morgenfeier zum Wiesenfest des Gemischten Chores "Rheinklang"

13. Sonntag nach
Trinitatis
21.08.2005


09:30 Uhr

Enkelmann


10:45 Uhr

Enkelmann

SA - 18:00 Uhr
Abendmahl
Enkelmann

14. Sonntag nach
Trinitatis
28.08.2005

10:45 Uhr
Abendmahl
Brenner


SA - 18:00 Uhr

Brenner

09:30 Uhr

Brenner


15. Sonntag nach
Trinitatis
04.09.2005


09:30 Uhr
Abendmahl
Enkelmann

10:45 Uhr
Abendmahl

Enkelmann

SA - 18:00 Uhr
Abendmahl
Enkelmann


Dienstag

06.09.2005


Schulgottesdienste :
09:00 Uhr :
Einschulung Oberwesel - Krammes / Jakobs
11:00 Uhr : Einschulung St. Goar - Krammes / #


Freitag

09. September


!!! - Seniorenzentrum Oberwesel - !!!
11:00 Uhr
- Krammes


Samstag
10. September


!!! - Kinder-Bibel-Tag - (Biebernheim - ?) - ! - Bitte aktuelle
WWW-Bekanntmachungen & Presse-Veröffentlichungen beachten


16. Sonntag nach
Trinitatis
11.09.2005

10:45 Uhr

Krammes

09:30 Uhr

Krammes

10:45 Uhr

Kroll


09:30 Uhr

Kroll

Dienstag

13.09.2005


!!! - Krankenhauskapelle der Loreleyklinik St.Goar, Gründelbach
18:00 Uhr
- Ökumenischer Abendgottesdienst - Krammes / Sr.Friedhilde

17. Sonntag nach
Trinitatis - RiF
18.09.2005


09:30 Uhr

Krammes

10:45 Uhr

Krammes



18. Sonntag nach
Trinitatis
25.09.2005

10:45 Uhr Familien-Gottesdienst zu Ernte -
Dank -
Krammes


!!! - St.Georg-Kirche - Werlau - !!!
10:00 Uhr
- eeb - Frauenkreise / #
Gottesdienst zum Miriam-Sonntag


Ernte-Dank-Fest

02.10.2005

10:45 Uhr - Abendmahl
Gottesdienst mit Konfirmanden
-
Krammes

10:45 Uhr - Abm / Gtd
mit Kammerchor Ingol-
stadt und Konfirman-
den -
Krammes

10:45 Uhr
Abendmahl
Brenner

09:30 Uhr Familien-Gottesdienst zu Ernte -
Dank/Abm -
Brenner

SA - 18:00 Uhr
Abendmahl
Brenner







VORANKÜNDIGUNG

30. Oktober
06. November



13. November
27. November
04. Dezenber
08. Dezember
18. Dezember
24. Dezember

300 Jahre Wiedererichtung der Biebernheimer Kirche (Biebernheim)
Gemeinsamer Gottesdienst um 10.30 Uhr in der Ev. Kirche St. Moritz in Oberdiebach anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der „Ev. Regionalstelle für Kinder- und Jugendarbeit in der Südregion“ mit anschließendem Gemeindefest der Kirchengemeinden St. Goar, Bacharach-Steeg und Oberdiebach-Manubach (mit Kinderprogramm)
Kranzniederlegung am Denkmal (Werlau/Biebernheim)
Familiengottesdienst zum Advent (Werlau)
25 Jahre Dienstjubiläum - Harald Mebus - (Werlau)
Hausgebet im Advent in Fellen
ökum. Adventsvesper zur Seniorenweihnachtsfeier der Werlauer Landfrauen (Werlau)
/ ökum. Weihnachtsspiel (kath. Kirche St. Goar) / Krippenspiele (Biebernheim / Werlau) / Meditationsgottesdienst (Stiftskirche) / Vesper (Holzfeld)


HINWEIS der REDAKTION

Leider können aus Platzgründen einige der bereits vorliegenden Artikel und Berichte erst in der Herbstausgabe abge-druckt werden. Vorab stehen diese bereits jetzt über unser Internetportal zur Einsichtnahme zur Verfügung. - ß -




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FREUD UND LEID


Amtshandlungen
in der
evangelischen
Kirchengemeinde St.Goar


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Taufen - März 2005


John Clemens, Urbar – Oberwesel, Psalm 36, 6

Simon Schmieder, Berlin – St. Goar, 1. Kor. 16, 14



April 2005


Balthasar Loki Nachreiner, Dellhofen- Vallendar, Apostelgeschichte 18, 9b-10a

Alexander Sablozki, Biebernheim – St. Goar, Psalm 69, 17



Mai 2005


Vincent Gaiwan Lips, Biebernheim, 1. Moses 12, 2

Jana Marie Fuchs, Fellen, Psalm 56, 12

Alexander Claus Wolfgang Bernhard, Ingelheim – Oberwesel, Hiob 11, 13-15



~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~



Trauungen - Mai 2005


Thomas Fuchs u. Kerstin, geb. Hilgert, Fellen - Stiftskirche, Joh. 16, 22b

Mario Retzmann u. Kerstin, geb. Bersch, Holzfeld / Weiler (Bad Salzig) - St. Peter in Ketten zu Weiler, 1. Joh. 4, 16b



~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~



JUBILÄEN - Die Gemeindeglieder werden gebe­ten, ihre Jubiläen rechtzeitig über das Büro oder direkt bei dem zu­ständigen Bezirkspfarrer anzumel­den.

Eiserne Hochzeit - Februar 2005


Rudolf und Alwine Heinz, Oberwesel, Klg. 3, 41



~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~



Bestattungen - Februar 2005


Martin Heinrich Mohrdieck, St. Goar, Hebr. 12, 2 (76 J.)

Horst Zech, St. Goar, Off. 1, 17.18 (75 J.)

Hannelore Pierau, Werlau, Psalm 62, 2 (57 J.)



März 2005


Irma Geimke, geb. Schumacher, Beltheim – Oberwesel, Psalm 23,1 (91 J.)

Hans Römer, Oberwesel, Psalm 23,1 (91 J.)

Claudia Muders, geb. Gerbershagen, St. Goar – Biebernheim, Psalm 39,5 (48 J.)

Werner Mebus, Biebernheim, 2. Timotheus 1, 7 (53 J.)



April 2005


Udo Manfred Grömke, Werlau, Psalm 25.6 (41 J.)

Dieter Wendorff, Werlau, Römer 15, 7 (51 J.)

Gisela Möbius, Oberwesel, 1. Kor. 15, 19 (76 J.)



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!!! Wir danken !!!

Spenden und
besondere
Kollekten

in der
evangelischen
Kirchengemeinde
St. Goar

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Wir danken herzlich für besondere Kollekten und Spenden :

04.01.2005 - Anneliese Thorn, Oberwesel - € 70,-

05.01.2005 - Hannelore Klockner, Oberwesel - € 25,-

06.01.2005 Kurt Franke, Urbar - € 50,-

18.01.2005 Wolfgang Weber, Oberwesel - € 50,- für die Renovierung Ev. Kirche Oberwesel

25.02.2005 - Trauerfeier Pierau, Werlau - € 115,26 für zusätzliche Gesangbücher in Werlau

11.02.2005 - Ruth Kays - € 40,- für die Renovierung der Oberweseler Kirche

26.02.2005 - Eiserne Hochzeit Heinz, Oberwesel - € 33,20 für die Kirche in Oberwesel

02.03.2005 - Gymnastikgruppe Schneider, Werlau - € 50.- für die Ausstattung des Gemeindehauses in Werlau

18.03.2005 - Trauerfeier Muders, St. Goar - € 100,55 für Diakonische Aufgaben eigene Gemeinde

18.03.2005 - Abschlußgottesdienst Bibelseminar - € 32,12 für Diakonische Aufgaben unserer Kirchengemeinde

23.03.2005 - Fam. Küster, Werlau - € 10,- für die Ausstattung des Gemeindehauses in Werlau

24.03.2005 - Trauerfeier Mebus, Biebernheim - € 254,90 für die Refinanzierung des erneuterten Kirchturmhahnes in Biebernheim

21.04.2005 - Trauerfeier Wendorff, Werlau - € 254,05 für die Ausstattung der Regionalstelle für Jugendarbeit

03.05.2005 - Frau Ruth Kays, Biebernheim - € 50,- für die kirchenmusikalische Arbeit.

21.05.2005 - Trauung und Taufe Fuchs, Fellen - € 81,40 für diakonische Aufgaben der eigenen Gemeinde



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Gruppen und Termine

regelmäßige
Veranstaltungen
in der
evangelischen
Kirchengemeinde
St. Goar


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Kindergottesdienst - Oberwesel - Info: Jessica Brückner.

Kinderbibeltag - Info: Ines Roth oder Jessica Brückner.

Familiengottesdienst - Werlau - Info: Astrid Stock­ter Tel - 06741 96201 und Petra Co­rell-Hoth, Tel - 06741 2812

Krabbelgruppe - Biebernheim - Info: Andrea Friedrich, Tel - 06741 96122

Kindertreff - Biebernheim - Info: Iris Jüttner, Tel - 06741 1613

Jungschar - Biebernheim - - Info: Frau Ines Roth, Tel - 06741 7419

KU : Katechumenen - Die Anmeldetermine zur Teilnahmen am KU zur Vorbereitung auf die Konfirmation 2007 werden nach den Sommerfereien bekannt gegeben. / Konfirmanden : Werlau - Donnerstag - 17:00 Uhr - für Katechumenen aus und Werlau, Holzfeld und Biebernheim / Oberwesel - Freitag - 15:30 Uhr

Jugendtreff - Biebernheim - Info: Julian Eschenauer, Tel. - 06741 1491

Jugendclub - Biebernheim - Info: Florian Muders, Tel - 0178 615 9170

Frauenkreise - Biebernheim - Info: Thea Lips, Tel - 06741 7425 / St. Goar - Info: Pfr. Krammes, Tel - 06741 504 / Werlau - Info: Pfr. Brenner, Tel - 06741 1331
/
Oberwesel - Info: Frau Regina Hemb, Tel - 06744 8158

Frauen-Gesprächs-Kreis - Werlau - Info: Astrid Stockter Tel - 06741 96201

Frauen-Bibel-Gespräch - Biebern-heim - Info: Gudrun Kroll, Tel - 06741 358

Singe-Kreis - Werlau - Info: Pfr. Krammes, Tel - 06741 504

Tanzen im Sitzen - Werlau - Info: Gudrun Kroll, Tel - 06741 358

Meditatives Tanzen - Werlau - Info: Gudrun Kroll, Tel - 06741 358

Besuchsdienstkreis in der Loreley-Klinik St. Goar - Info: Klara Klischat, tel - 06741 2423

Sozialdienst - St. Goar - Info: Birgit Lamberti - 06741 7470

Anonyme Alkoholiker - St. Goar - Ansprechpartner: Herbert, Tel - 06741 1751



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@ - Adressen und
Telefon-Nummern


Gemeindedienste
in der
evangelischen
Kirchengemeinde
St. Goar



~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Internet :
http://www.ev-kgm-stgoar.de

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Pfarramt : Büro - 06741 7470 - buero@ev-kgm-stgoar.de / Bezirk I Pfr. Wolfgang Krammes - 06741 504 - pfr.krammes@ev-kgm-stgoar.de / Bezirk II, Pfr. Hans-Dieter Brenner - 06741 1331 - pfr.brenner@ev-kgm-stgoar.de / Krankenhaus-Seel-sorge, Pfr. Dr. Ulrich Offerhaus, 0261 / 95229090 u.offerhaus@rz-online.de

Gemeinde- und Jugendarbeit : :Lutz Heddrich - 06743 1262 - LutzHeddrich@web.de / Gudrun Kroll - 06741 358 / Ines Roth - 06741 7419, ines_roth @yahoo.com / Jessica Brückner - 06221 7563862, jessibrueckner@web.de / Bücherei - Hechel - 06747 948495 / Sozialdienst des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Koblenz - Birgit Lamberti - 0261 9156120 - dw-koblenz@kirchenkreis-koblenz.de / Beratungstelle - 0261 9156125 / Telefonseelsorge - 0800 1110111 - 0800 1110222

Presbyterium : Christel Beckel - 06744 711194 / Pfr. Hans-Dieter Brenner, s.o. / Präd. Dr. Volker Enkelmann - 06741 934031 / Stellvertr.Vors, Jutta Gürth-Erhardt - 06741 7231 / Horst Hilgert - 06741 567 / Monika Hoffmann - 06741 7352 / Vors. Pfr. Wolfgang Krammes - s.o. / Präd. Reinhold Kroll - 06741 358 / Armin Kuhn - 06741 2368 / Diak. Anneliese Lang-Beck - 06741 981326 / MA.Harald Mebus - 06741 934774 / Kirchmeister - Horst Pabst - 06741 496 / Carsten Petry - 06741 7784 / Horst Schüler - 06744 8050 / Astrid Stockter - 06741 96201 / MA. Helga Weber -- 06741 2019

Organist : Mebus; s. o. / Kirchen : StG: Fritzsche - 06741 7294 / O'w: Hemb - 06744 8158 / B'h: Pabst - 06741 496 / W'l: i.V.: Kuhn - 06741 2368 / H'f: - Trepke - 06741 2352 / Gemeindehäuser : StG: Fritzsche - 06741 7294 / O'w: Hemb - 06744 8158 / B'h: Weber - 06741 2019 / W'l - Zimmer - 06741 2189 und Kuhn - 06741 2368 - / Redaktion - Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit - Vorsitz - Pfr. H-D. Brenner / Webmaster - Harald Mebus





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Und plötzlich sah ich Martin Luther..


Es schieben sich die Menschenmassen

durch der Altstadt enge Gassen.

Multi-Kulti, groß und klein

in Worms, der Lutherstadt am Rhein!


Vom Dom hör`ich die Glocken klingen,

ein Barde von der Minne singen,

riech` Fladenbrot und Braterei,

vernehme wirres Marktgeschrei.


Ich laß`mich treiben –ganz entspannt-

und plötzlich stehe ich gebannt

unter hellem Sonnenstrahl

vor dem Luther-Ehrenmal.


Dann seh` ich Luther, fest entschlossen

stehn wie ein Fels - ganz unverdrossen

auf hohem Sockel , er schaut stumm

hinab auf das Spektakulum.


Er, der die Kirche reformierte,

mit Gottes Wort er tapfer schürte

die Flammen gegen Ablasshandel,

Seelenverkauf und bösen Wandel.


Weil seine These (n) - die gottlob -

die Kirche aus den Angeln hob

sollte er leugnen seine Lehre

vor Papst und vor des Kaiser`s Ehre.


Doch er blieb stark in seinem Glauben,

ließ seiner Lehr` sich nicht berauben.

Der Papst als Ketzer ihn verbannte,

man suchte ihn im ganzen Lande.


Sein Glaubens-Schiff ist nicht gekentert !

Sein Glaube hat die Welt verändert !

Fest steht er neben seinen Streitern,

seinen getreuen Wegbegleitern,

die einst die Glaubensfahne hissten

für die Freiheit aller Christen.


Und es tummeln sich die Leute -

im Zeitgeist, in dem Hier und Heute.

Ja, man vergisst, wie es gewesen.

Verwehrt war es dem Volk zu lesen,


verwehrt zu schreiben, ja man starb

an Seuchen, Hunger, und es gab

in dieser Zeit großen Verdruß,

denn teuer war ein Medicus.


Hell auf dem Markt die Lanze klingt,

im Waffenspiel man Schwerter schwingt.

Schmiede , Hexen, schöne Damen

runden würdig ab den Rahmen.


So wird gespielt in unsrer Zeit

das Mittelalter, Heiterkeit

der Spaßgesellschaft vorgegaukelt

und Unbeschwertheit hochgeschaukelt.


Martinus Luther schaut ins Land.

Die Bibel ruht in seiner Hand.

So vieles möchte ich ihn fragen.

Wüßt`gern, was er hätte zu sagen


zu den Problemen unsrer Tage

in Kirche, Staat, zur Glaubensfrage.

Doch Martin Luther mahnt nur stumm,

schaut still auf das Spektakulum.



W.Muders


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