Die STIMME - 2009 - 2 - Sommer





Sommer



Jesus lebt ...

(Mein Besuch in Hamburg)

Moin Moin! Du Hamburg, reiche Deern!
Du Schöne an der Elbe,
Dein stolzer Michel grüßt von fern -
vom Ei bist Du das Gelbe.

Patrizierhäuser, Speicherstadt,
wo jetzt Museen leben -
vergangner Glanz leuchtet noch matt,
und viele Mythen schweben

über Reeperbahn und Hafen,
Landungsbrücken, Jungfernstieg,
wo die Jungfern heimlich trafen
Liebe und ihr kleines Glück.

Tor der Welt, Du schöner Flecken!
Fischmarkt, Tidehafen, Jacht,
hast so vielen „Pfeffersäcken“
Reichtum und Erfolg gebracht.

Unvergessen Albers, Kabel,
Henry Wahl! Voss - Reederei
ließ so manchen Pott vom Stapel -
das ist leider jetzt vorbei.

Heute baun Chinesenhände
grosse Schiffe mit Bravour.
Bloom & Voss ist hier am Ende.
Global-Player ziehn die Schnur.

Stadt der Hanse, oh Du Freie!
Elbtunnel und Elbestadt -
noch stehst Du in erster Reihe,
arg man Dich gebeutelt hat

mit Zerstörung, Todesfluten -
trotzdem lebst Du Pracht und Glanz
lebst in „binnen und in buten“-
nachts beginnt Dein Rotlichttanz.

Auf besagter Rotlichtmeile,
legendärer Reeperbahn,
schläft nicht mal die Langeweile.
Mancher Mann erliegt dem Wahn

dort, wo junge Tänzerinnen
für den guten Euroschein
hüpfen, doch wie es in ihnen
aussieht wissen sie allein.

Und sie zeigen ungeschoren
ihre jungen Körper her.
Discomusik dröhnt in Ohren,
junge Augen schauen leer.

Frischfleisch räkelt sich an Stangen!
Wie die Männer gierig schaun!
Offnen Mundes, roten Wangen
gleichen sie 'nem Zirkusclown.

Da ! Die Freiheit Nr.7!
Über kleinem Hause schwebt
Leuchtreklame, gross geschrieben:
Betet - Euer Jesus lebt.

Heilsarmisten laut verkünden
ihre Botschaft fest und klar:
„Jesus lebt, tilgt Eure Sünden,
Jesus ist für alle da ...“

Weltstadt Hamburg, Stadt der Hanse,
Tor der Welt, global – modern,
bittest „ Nah“ und „ Fern“ zum Tanze!
Hamburg, bist 'ne schöne Deern.

© by W. Muders-Pabst, Biebernheim, April 2009



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Dank

Man soll Gott in dem finden und lieben, was er uns gerade gibt; wenn es Gott gefällt, uns überwältigendes irdisches Glück genießen zu lassen, dann soll man nicht frömmer sein als Gott und dieses Glück durch übermütige Gedanken und Herausforderungen wurmstichig werden lassen.

Gott wird es dem, der ihn in seinem Irdischen Glück findet und ihm dankt, schon nicht an Stunden fehlen lassen, in denen er daran erinnert wird, dass das Irdische nur etwas Vorläufiges ist und dass es gut ist, sein Herz an die Ewigkeit zu gewöhnen.

Dietrich Bonhoeffer, EG-Zwischentext 512 / 513



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EG 500 - Lobt Gott

1.) Lobt Gott in allen Landen und laßt uns fröhlich sein: der Sommer ist vorhanden, die Sonn gibt hellen Schein, der Winter ist vergangen, das Feld ist voller Frücht, die wir von Gott empfangen, wie man vor Augen sieht.

2.) Herr, gib durch deinen Segen den lieben Sonnenschein, dazu den sanften Regen, die du uns schaffst allein. Die Frücht im Feld vermehre, behüt vor Reif und Schloß' und allem Unheil wehre, dein Güt und Macht ist groß.

3.) Gib uns auch hier auf Erden die geistlich Sommerzeit, daß uns bei den Beschwerden dein Hilf stets sei bereit, damit wir willig tragen all Trübsal, Angst und Not und endlich nicht verzagen, wenn uns hinreißt der Tod.

4.) Füll unser Herz mit Freuden durch Wohltat mancherlei, daß uns nichts möge scheiden von deiner Gnad und Treu, solang wir sind auf Erden, bis wir vor deinem Thron einst ewig selig werden, empfangn die Ehrenkron.

Text: Martin Behm (1604) 1606 - Melodie wie EG 148 oder EG 501



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Der Löwenzahn

Wenn du es regnen lässt, Herr, schließen sich meine Blüten, denn sie lieben die Sonne.
Und kleinen Sonnen gleich sollen sie dir zur Ehre leuchten.
Denn meine Schönheit erkennst nur du, Herr, und Kinder, die deinem Herzen noch besonders nahe stehen. Nur sie binden meine Blüten zu Blumensträußen, um sie ihren Müttern zu schenken.

Und wenn ich Menschen und Tieren zur Nahrung diene, gebe ich es gerne, denn du gibst mir alles reichlich und in Fülle zurück.
Du hast mir Wurzeln wachsen lassen, die tief ins Erdreich gelangen und mich während eines langen, trockenen Sommers nicht dursten lassen.

Meine Samen hast du an Sterne gehängt, die ihnen die Schwere der Erde nehmen, so dass der Wind sie auf seidenen Flügeln davon tragen kann.
Und ob er sie auf grünen Wiesen, zwischen Steinen oder Asphalt der Erde zurück gibt, sie vermögen überall zu keimen, zu wachsen und zu blühen.

Du gibst mir Kraft und Stärke. Mit Millionen goldener Blüten will ich dich jedes Jahr
aufs Neue loben und dir danken, dass ich ein Löwenzahn bin.

aus: Margret Drees,
„Blumenpsalmen - Intermezzo des Lebens“,
s. dazu Artikel "Frauennachmittag in Werlau" S. 6



Chronik



Ausflug in den Tierpark

Die „Evangelische Regionalstelle für Jugendarbeit im Viertälergebiet und St. Goar“ hat am 28. Februar 2009 eine Expedition ins Tierreich gewagt. 51 Kinder, ehrenamtliche Jugendliche und Eltern starteten bei bestem Wetter in den Rheinböllener Hochwildschutzpark. Die Kinder erlebten in Kleingruppen die Tiere, beobachteten sie und erweiterten ihr Wissen durch Erlesen und Teamarbeit. Beim Lösen des Parkrallye-Rätsels waren sie mit Eifer dabei.

Zum Schluss tobten sich alle Kinder noch auf dem Spielplatz aus. Am Ende der Veranstaltung stand die Siegerehrung. Die Siegergruppe „Die flinken Füchse“ gewannen knapp vor den „Tierkids“ und der „Jessi-Gruppe“. Alle Kinder erhielten den Tierexpertenausweis. Für das Mitmachen und Unterstützen wurden alle mit Schaumküssen belohnt.

Es war ein gelungener Ausflug, ein guter Einstand, für die neue Jugendleiterin Ramona Seibert, die hier ihr Organisationstalent beweisen konnte. - (LBH)



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Weltgebetstag - 6. März 2009

Der Weltgebetstag der Frauen ist das größte und dichteste ökumenische Netz. Jedes Jahr am ersten Freitag im Monat März finden sich in über 170 Ländern Frauen und Männer aller Konfessionen zusammen, um die Situation der Frauen in jeweils einem besonderen Land zu bedenken.
„Viele sind wir, doch ein in Christus“ – unter diesem Thema haben die Frauen aus Papua-Neuguinea, einem Inselstaat im Pazifischen Ozean, die diesjährige Liturgie zusammengestellt.

Der seit 1975 unabhängige Staat Papua Neuguinea ist der östliche Teil der Insel Neuguineas, der zweitgrößten Insel der Welt, und liegt 160 km nördlich von Australien. Rund 85% der Hauptinsel sind mit tropischen Regenwäldern bedeckt, und Reichtum und Vielfalt an Tieren und Pflanzen zeichnen das Land aus.
In Papua-Neuguinea leben ca. 6,3 Millionen Menschen. Es gibt 800 Sprachen. Verkehrssprache ist Tok Pisin, etwa ein Drittel der Bevölkerung spricht Englisch. Die Staatsform ist eine konstitutionelle Monarchie – vertreten durch den Generalgouverneur. Von 1989 bis 1998 tobte auf der größten Insel des Landes, Bougainville, ein Bürgerkrieg. Diesem Krieg sind fast 20.000 Menschen zum Opfer gefallen. Formell herrscht Frieden, doch die Menschen leben in Angst vor einem erneuten Aufflammen des Konflikts. Zu den Kriegsfolgen gehört auch eine erhöhte Gewaltbereitschaft, die sich durch Gewalt in der Familie und vor allem gegen Frauen ausdrückt.

Am 6. März 2009 feierten Frauen der Evangelischen, der Freien evangelischen und der Katholischen Kirchengemeinde St. Goar einen gemeinsamen Gottesdienst in der Krypta der Stiftskirche.

Viele sind wir, doch eins in Christus“ – mit dem Motto des diesjährigen Weltgebetstages nahmen uns die Frauen aus Papua Neuguinea in ihren Liedern, Texten und Gebeten hinein in ihre christlichen Traditionen.
Das Vorbereitungsteam unter der Leitung von Gudrun Kroll hatte die Krypta geschmückt mit Symbolen aus Papua Neuguinea: der Flagge des Landes und dem Bilum, der traditionellen, von Frauen hergestellten Netztasche, aufgehängt an einem einfachen Kreuz.
Mit dem Willkommensgruß in Englisch und in der Landessprache Tok Pisin wurden die Gottesdienstbesucherinnen begrüßt. Die Liedgesänge begleitete Gudrun Kroll auf der Flöte. Nach dem Liedruf „Wir sind Schwestern und Brüder“ folgte der erste Teil der Lesung nach Römer 12, Verse 4-13. Das Dankgebet endete mit dem Lied „Wir sind einig in Christus …“. Es schloss sich der zweite Teil der Lesung nach Römer 12, Verse 14-21 an. Nach dem Schuldbekenntnis und der Bitte um Vergebung sangen die Frauen das Lied „Halt uns zusammen Gott“, dabei hakten sie sich unter und symbolisierten damit den Zusammenhalt.
Es folgte die pantomimische Darstellung der Geschichte von der Aussetzung und Auffindung Moses (Exodus 2, 1-10). Dann wurde anhand von vier Beispielen von Frauen aus Papua Neuguinea berichtet, wie sie über Grenzen hinweg für das Wohl der Gemeinschaft zusammengearbeitet haben. Nach einer weiteren Lesung aus dem 4. Kapitel der Apostelgeschichte sangen alle gemeinsam den Kanon „Schalom chaverin“ aus Israel, den die Frauen des Weltgebetstagsteams tänzerisch darstellten. In ihrer Predigt verdeutlichte Astrid Stockter, dass Christus die Mitte und die Kraft ist. Wie die Sonne die Mitte des Universums ist, so ist Christus eine Kraftquelle, die uns Orientierung gibt, dass wir nicht aus der Bahn geworfen werden. Die Gemeinschaft untereinander ist dadurch möglich. Nach der Fürbitte, dem Vaterunser und dem Segen sang die Gemeinde das Lied „Der Tag ist um, die Nacht kehrt wieder“.
Die Kollekte aus diesem Gottesdienst wird für verschiedene Projekte verwandt. Es sollen z. B. Frauen unterstützt werden, in ihrem Bemühen sich selbst zu helfen. Gemeinsam mit „Brot für die Welt“ unterstützt der Weltgebetstag das „Bougainville Inter Church Womens Forum“, ein ökumenisches Frauenforum, das 1996 aus einer Initiative kirchlich engagierter Frauen hervorging, die sich auf der vom Bürgerkrieg gezeichneten Insel für eine friedliche Lösung des Konflikts einsetzten. Das Forum setzt sich ein für die Alphabetisierung der Menschen in Bougainville sowie die Ausbildung von Frauen, damit ihre Rolle in der Gesellschaft gezielt gestärkt wird.

Wir leben in einer Welt als Geschwister. Wir teilen unsere Sorgen, stehen füreinander ein im Beten, und wir versuchen, auch unsere materiellen Güter miteinander zu teilen. Nach dem Gottesdienst lud das Vorbereitungsteam in das evangelische Gemeindehaus in St. Goar ein. Hier waren die Tische liebevoll dekoriert, und bei Kaffee, Tee und selbstgebackenem Kuchen hatten die zahlreichen Gottesdienstbesucherinnen Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. - (jt)



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Frauennachmittag in Werlau

Die Werlauer Landfrauen und der Frauenkreis der Evangelischen Kirchengemeinde mit Pfarrer Hans-Dieter Brenner hatten am 11.03.2009 wieder zu einem Frauennachmittag ins Gemeindehaus in Werlau eingeladen. Die Vorsitzende der Landfrauen, Emmeliese Stein, begrüßte die Frauen und die Gast-Autorin der Autorengruppe Hunsrück, Frau Margret Drees.

Margret Drees ist geboren 1937 in Heistenbach bei Diez an der Lahn, lebt heute in Rheinböllen. Folgende Bücher sind von ihr erschienen: „Sagenwelt am Mittelrhein“; „Sagenwelt des Hunsrückraumes“; „Im Krieg gibt's keinen Sonntag“; „Blumenpsalmen - Intermezzo des Lebens“; „Es weihnachtet“ (mit Co-Autor Horst Helfrich); „Der Hunsrück, wie er lebt, liebt und lacht“; „Die Kinder vom Uhlengrund“ (Kinderkrimi). Von 1988 bis 1993 hat Margret Drees als freie Mitarbeiterin beim SWR Mainz gearbeitet.
Margret Drees gehört zu der Autorengruppe Hunsrück und hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht. Sie las aus Ihren Büchern „Sagenwelt vom Mittelrhein“ und „Sagenwelt des Hunsrückraumes“ vor. So trug sie überlieferte Erzählungen vom Leben unserer Vorfahren vor, ihren Sehnsüchten, ihrem tief verwurzelten Glauben und den damit einhergehenden Aberglauben und Ängsten. Sie berichtete über die erlebnisreiche Vergangenheit der Burgen am Mittelrhein und auch von den Entstehungsgeschichten einiger Rheinstädte.
Wieder einmal hatten sich die Landfrauen mit einem köstlichen Kuchenbuffet selbst übertroffen. Die liebevoll gedeckte Kaffeetafel wurde durch die selbst gestaltete frühlingshafte Tischdekoration abgerundet. - Kerstin Arend-Langenbach / (Foto - HDB)



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Ökumenisches Bibelseminar

Auch in diesem Jahr haben sich Gemeindeglieder aller Konfessionen zum gemeinsamen Bibelseminar zusammengefunden. Diesmal haben wir uns von den Jesu-Worten, in denen er uns sagt: "Ich bin ...", ansprechen lassen.

Mit den Worten aus dem Johannesevangelium haben wir gemeinsam versucht, auf dem Weg zu gehen, auf dem Jesus Christus selbst die Menschen unter Gottes gute Botschaft ruft. - (HDB)



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Sakristei-Schrank in Werlau

Nach einer Idee von Küster Hans Becker wurde im März/April 2009 die Sakristei umgestaltet. Unter dem Treppenaufgang zur Orgel entstand ein Wandschrank, der von Schreiner Michael Schumacher geplant und eingebaut wurde. Mit den Jahren war der alte Schrank unter der Treppe unbrauchbar geworden. Die Ecke hinter der Eingangstür zum Altarraum wurde sinnvoll und zweckmäßig verkleidet. Es entstand ein funktionaler Wandschrank, bei dem auf eine nutzbare Tiefe und Breite besonderen Wert gelegt wurde. Im linken Teil werden die Paramente – die im Kirchenraum gebrauchten Kanzel- u. Altarabhänge und die in der Liturgie verwendeten Textilien – hängend gelagert. Die anderen Fächer des Wandschrankes werden als Stauraum genutzt. - Klaus Brademann



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Neue Orgel

Spende des LIONS-CLUB Rheingoldstraße für die Krypta der Stiftskirche

Pfarrer Wolfgang Krammes und Presbyter Armin Kuhn konnten am Osterdienstag zahlreiche Gäste in der Stiftskirche begrüßen, als der Lions-Club Rheingoldstraße der Gemeinde ein großartiges Geschenk überreichte: Der Service-Club spendete eine neue Ahlborn Orgel, die Clubsekretär Reinhard Franz speziell für die Bedürfnisse der Krypta der Stiftskirche ausgesucht hatte. Die feierliche Einweihung wurde im Rahmen eines Gottesdienstes durchgeführt.

Pfarrer Krammes dankte dem Club für sein vielfältiges Engagement in der Region – auch und besonders für die Kirchen. So engagierte sich der Club für die Kirchen in Oberwesel, Boppard, Bacharach und nun auch für St. Goar. In seiner Predigt betonte Pfarrer Krammes, dass es immer besser sei, miteinander die nächsten Schritte zu gehen. So sei das gemeinsame Engagement für die Region entscheidend für deren Entwicklung. Hier trage auch die Kirche eine besondere Verantwortung. Kirche sei immer noch kulturtragend. Glaubwürdig sei sie aber nur im gemeinsamen und klaren und zukunftsweisenden ökumenischen Zeugnis. Hier dürfe man nicht nachlassen, sondern müsse mutig auch neue Schritte wagen. Eine der Hauptaufgaben der Kirchen im 21. Jahrhundert sei es, für die Ökumene einzutreten.

Lions-Präsident Stefan Heck übergab die neue Orgel ihrer Bestimmung und wünschte der Gemeinde viel Freude mit dem neuen Instrument. Presbyter Armin Kuhn dankte für das Presbyterium den Spendern vom Lions-Club. Organist Harald Mebus stellte der Gemeinde die Orgel vor, die nun zum Lobe Gottes erklingen wird. Der anschließende Empfang in der Krypta rundete eine gelungene Veranstaltung ab.

Clubmaster Lothar Wahl, Präsident Stefan Heck, Sekretär Reinhard Franz, Organist Harald Mebus und Pfr. Wolfgang Krammes mit der neuen Orgel in der Krypta



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Kinder-Film-Aktionstage

Vom 17 - 18. April 2009 fanden im evangelischen Gemeindehaus in Biebernheim die Kinder-Film-Aktionstage unter dem Motto „Starke Kinder- beste Freunde“ statt. „Ich fand den Film „Kletter-Ida“ am besten, denn der war schön spannend.“ - (Philipp Stüber, 8 Jahre alt aus Bacharach)

Durchschnittlich 25 Kinder im Grundschulalter konnten sich die von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen ausgesuchten Kinderfilme ansehen und ein spannendes Mitspielprogramm erleben: Klettern, Kneten, Tanzen, Singen, Schatzsuche, Kochen, Bobbycarrennen, Geschicklichkeitsparcours und mehr warteten auf die 6- bis 10jährigen. Vor und nach dem Film gab es spannende Rollenspiele und die Leinwandhelden luden zum Mitmachen ein. Mal konnte man Einbrecher auf der frischen Tat überraschen, ein anderes Mal ritt die Filmheldin Emma (gespielt von Zoé Schmelzeisen) auf einen Haflinger (Nico Precoma) mitten in den Gemeindesaal. Mit dem Projekt „Kinder-Film-Aktionstage“ wird versucht, Kinder durch attraktive Filmerlebnisse zu motivieren, sich kreativ mit dem Inhalt des Filmes auseinander zu setzen.

Das „Mitmachprogramm“ bewirkt, dass sich Kinder während und nach dem Film über Eindrücke, Sichtweisen und Gefühle der Titelhelden austauschen können.

Die hat aber Mut“, kommentierten die kleinen ZuschauerInnen zum Beispiel das Verhalten von der Pferdenärrin Emma. Mit dem diesjährigen Thema: „Starke Kinder- beste Freunde“ sollte Kindern Mut für ihr eigenes Leben und für ein Zusammenleben mit anderen nahe legt werden.

Ein großes Dankeschön an Andrea Friedrich, Lara Seipel, Laura Weber-Veith, Diana Rösel-Jüttner, Conny Jacobi, Steven Pilger, Nico Precoma und Ilona Stein von der Evangelischen Regionalstelle für Jugendarbeit für die schönen Ideen und den engagierten Einsatz. Unterstützt wurde die Veranstaltung durch den Landesfilmdienst in Mainz. - (LBH)



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Konfirmationen 2009

Biebernheim, 26. April 2009

Am Sonntag Misericordias Domini, dem 26. April 2009, wurden in der evangelischen Kirche in Biebernheim Helena Dürr, Isabel Franz, Dustin Kunz und Marie Nitsch konfirmiert.
Der Gottesdienst wurde musikalisch umrahmt von dem Gitarrenensemble Boppard unter der Leitung von Walter Stumm. Bilder s. S. 2


St. Goar, 03. Mai 2009

Am Sonntag Jubilate, dem 03. Mai 2009, wurden in der St. Goarer Stiftskirche Xenia Werner, Enrico Link, Holger Holzleitner, Jana Port, Christian Weiler, Kelly Daum, Natascha Löber. Kirsten Kowal, Lukas Kutscher, Marieke Krammes, Marie Koch, Angelina Link, Stella Bachmann und Mark Junker konfirmiert.
Die Liturgie im Gottesdienst wurde durch den gemeinsamen Singekreis der Evangelischen Kirchengemeinde und der Freien evangelischen Gemeinde mit der Orgelbegleitung durch Kirchenmusikdirektor a. D. Georg F. Wagner musikalisch gestaltet. Bilder s. S. 15

Werlau, 03. Mai 2009

Im Werlauer Konfirmationsgottesdienst wurden am Sonntag Jubilate, 03. Mai 2009, in der St. Georg-Kirche aus Werlau Juliane Börsch, Carsten Döscher und Jasmin Rösgen und aus Holzfeld Fabius Holtey und Niklas Jannermann konfirmiert.
Zu Gast waren achtzehn Sängerinnen des Gospelchors Biebernheim. Unter ihrer neuen Leiterin Esther Gehann wurden die Gospels „Siyahamba“, „Guide my feet“ (Solistin Heike Kutzka) und „Oh happy day“ (Solistin Mona Stratmann) zu Gehör gebracht. Bilder s. S. 16



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Intensiv-Wochendende des Biebernheimer Gospelchores.

Mit wechselnder Besetzung hat der Biebernheimer Gospelchor drei Einsätze mit unterschiedlichem Programmschwerpunkten absolviert, von denen jeder für sich besondere Aufmerksamkeit verdiente.

Trauung in Biebernheim

Bei einer ökumenischen Trauung eines deutsch-irischen Brautpaares war die Unterstützung des englischsprachigen Gemeindegesanges angefordert, um den aus Irland angereisten Gästen eine angemessene gottesdienstliche Gastfreundschaft zu gewähren. Die Orgelbegleitung von Harald Mebus konnte durch den Gemeindegesang der Damen des Gospelchores eindrucksvoll entfaltet werden. Ein besonderer Akzent wurde durch den Sologesang von Heidi D'Avis mit dem 'Light of Freedom' eingebracht, der von Harald Mebus auf dem Keyboard begleitet wurde. - (HDB)

Konfirmation in Werlau

Erstmals war der Biebernheimer Gospelchor in der evangelischen St. Georg-Kirche zu Gast. Durch "familiäre Anbindung" bestand eine besondere Verpflichtung im Werlauer Konfirmationsgottesdienst. Achtzehn Sängerinnen brachten unter ihrer neuen Leiterin Esther Gehann drei Gospels aus Ihrem Programm in die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes ein. „Siyahamba“ wurde mit dem dem Chor eigenen Schwung vorgetragen. Bei dem zweiten Gospel „Guide my feet“, in dem Heike Kutzka den Solopart übernommen hatte, war deutlich zu spüren, dass dieser Rhythmus gut ankam.

Das bekannte Gospel „Oh happy day“, von Harald Mebus am Keyboard begleitet, schloss die Segnung der Konfirmanden ab. Mit viel Dynamik und Taktgefühl wussten die Sängerinnen und ihre Solistin Mona Stratmann zu gefallen. Die Gottesdienstbesucher bedankten sich mit spontanem Beifall für diese Art stimmungsvoller Chormusik, die Ausdruck tiefen Glaubens aber auch Lebenswillens widerspiegelt. - Bericht und Foto: Klaus Brademann



Frühlingsfest der AWO

Am Sonntagnachmittag des 3. Mai feierte die Arbeiterwohlfahrt (AWO) ihr Frühlingsfest in Perscheid beim "singenden Wirt". Hier war der Gospelchor zur Mitgestaltung des bunten Programms eingeladen. Das Repertoire erstreckte sich über Titel wie "Put your hand in the hand“, „Michael row the boat ashore“, „Thank you Lord“, „Siyahamba“ und „Heaven light shine in me" unter der Chorleitung von Esther Gehann. Als Solistinnen überzeugten Mona Stratmann und Heidi D'Avis mit „Oh happy day" und Heike Kutzka mit dem Titel „Guide my feet".

Marianne Velich mit „Nobody knows the trouble I've seen". Heidi D'Avis mit „Light of freedom" sowie Esther Gehann mit „Everytime I feel the spirit" ernteten begeisterten Applaus.Der Chor wurde von Harald Mebus an der Orgel begleitet. Peter Müller erläuterte die Liedtexte und führte gekonnt durchs Programm. - (MAb)



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In der Rubrik

finden Sie in unserem Internet-Portal noch weitere Fotos und ausführliche Berichte von Ereignissen und Veranstaltungen, die für unsere Druckausgabe zusammengefasst werden mussten - s.:

http://www.ev-kgm-stgoar.de



Aktuelles



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Mittelrhein-Hieroglyphen

Nach schöpferischer Pause kehren die Mittelrhein-Hieroglyphen auf die Poetenbühne zurück. Freuen Sie sich schon heute auf die Lesung eigener Lyrik: - „Angedacht“ in der Evangelischen Kirche zu Biebernheim im November 2009 - (WMP)



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Gospelchor Biebernheim

Abendlesung

Der Gospelchor Biebernheim präsentiert sein neues Programm in der "Abendlesung" zum 4. Sonntag nach Trinitatis am Samstag, dem 04. Juli 2009, um 18:00 Uhr in der evangelischen Kirche in Biebernheim. Im bewährten Rahmen wird Pfr. Brenner die liturgischen Lesungen mit den Gesängen des Gospelchores verbinden.



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Spendenaufruf - "STIMME"

Finanzierung der Druckausgaben

Wir bitten Sie auch in diesjährigen Spendenkampagne wieder um Ihre Spenden für die Finanzierung der Druckausgabe unserer STIMME.
Für die Spenden die bisher über Kollekten oder über unser Spendenkonto eingegangen sind, bedanke ich mich auch an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich. Nun bitten wir mit unserem diesjährigen Spendenaufruf wieder alle Gemeindeglieder, die diese Arbeit in unserer Kirchengemeinde ebenfalls unterstützen möchten, um Ihre Spende auf unser

Spendenkonto:
Evangelische Kirchengemeinde St. Goar
KSK Rhein-Hunsrück
BLZ 56051790, Konto 1800

Den Gemeindebriefen sind - soweit möglich - Überweisungsträger beigelegt. Selbstverständlich können Sie aber auch jeden anderen Überweisungsträger verwenden oder eine beleglose Online-Überweisung vornehmen. Bitte tragen Sie als Zweck "Gemeindebrief" oder "Stimme" ein. Damit erleichtern Sie uns die Zuordnung Ihrer Spende. In jedem Fall bedanke ich mich herzlich für Ihre Spenden - Ihr Pfr. Hans-Dieter Brenner



Vorschau



MAROKKO-Rundreise

Die ursprünglich für den Herbst 2009 geplante Studienfahrt nach Marokko wird um ein Jahr auf den Herbst 2010 verschoben:

11 Tage Rundreise vom (25.)/27.10. bis (04.)/06.11.2010 - "Begegnungen mit der Welt des Islam außerhalb des nahöstlich-palästinensischen Konfliktgebietes".

Flug nach Agadir - 1 Übernachtung - Fahrt via Tamrhakht, Cap Rhir, Essaouira nach Safi - 1 Übernachtung - Fahrt via Oualidia, El Jadida, Casablanca nach Rabat - 1 Übernachtung - Fahrt via Mekne, Sais-Ebene, Volubilis, Moulay Idriss nach Fes - 2 Übernachtungen - Fahrt durch den Mittleren Atlas via Mrirt, Khenifra, Beni Mellal nach Marakesch - 2 Übernachtungen - Transfer nach Agadir (Gemeindebesuch und Badetage ohne weiteres Programm) - 3 Übernachtungen - Rückflug nach Frankfurt.
Programm und Preisrahmen bleiben voraussichtlich wie geplant 1.300,- € und 180,- € EZ-Zuschlag; hinzu kommen noch die obligaten Trinkgelder und der Flughafentransfer nach Frankfurt. Die Gruppengröße wird auf 26 Personen beschränkt; für das Zustandekommen der Reise sind 15 Teilnehmer erforderlich.
Interessenten werden gebeten, sich baldmöglichst auf der Interessentenliste eintragen zu lassen bei Pfr. Hans-Dieter Brenner, Telefon 06741 1331 /
pfr.brenner@ev-kgm-stgoar.de



Interessantes



Superintendent Dr. Markus Dröge wird Bischof in Berlin-Brandenburg

Der derzeitige Superintendent des Kirchenkreises Koblenz, Dr. Markus Dröge, wird neuer Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg - schlesische Oberlausitz. Die Synode hat ihn am Freitag in der Berliner St. Bartholomäus-Kirche im vierten Wahlgang gewählt. Mit 82 Stimmen erzielte der 54-jährige Theologe die erforderliche Zweidrittelmehrheit. Insgesamt 122 Landessynodale hatten sich an der Bischofswahl beteiligt.
Dröge wird Nachfolger von Dr. Wolfgang Huber, der seit 1994 Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg ist.
Der Bischof wird von der Synode für eine Amtszeit von zehn Jahren gewählt. - Mehr unter: http://www.ekbo.de - Foto: Katrin Püschel















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