Arbeitsfelder

4.) – Gruppen und Arbeitsfelder – Stand 2004

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Die Auflistung der Beschreibungen erfolgt zunächst zufällig in der Reihenfolge der Rückmeldungseingänge. Es sei hier ausdrücklich darauf hingewiesen, daß beim derzeitigen Stand der Konzeptionsarbeit die Nummerierung weder einer inneren Ordnung noch einer Wertigkeit folgt oder mit ihr eine Hierarchie oder Prioritätseinstufung verbunden ist.

Der Apostel Paulus schreibt in seinem Brief an die Römer 12, 1 – 8 : 1 Ich ermahne euch nun, liebe Brüder – und Schwestern : … 2 stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern … prüft …, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene. 3 Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben ist, jedem unter euch, daß niemand mehr von sich halte, als sich’s gebührt zu halten, sondern daß er maßvoll von sich halte, ein jeder, wie Gott das Maß des Glaubens ausgeteilt hat. 4 Denn wie wir an einem Leib viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder dieselbe Aufgabe haben, 5 so sind wir viele ein Leib in Christus, aber untereinander ist einer des andern Glied, 6 und haben verschiedene Gaben nach der Gnade, die uns gegeben ist. Ist jemand prophetische Rede gegeben, so übe er sie dem Glauben gemäß. 7 Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er. 8 Ist jemand Ermahnung gegeben, so ermahne er. Gibt jemand, so gebe er mit lauterem Sinn. Steht jemand der Gemeinde vor, so sei er sorgfältig. Übt jemand Barmherzigkeit, so tue er’s gern.

In diesem Sinne soll in nachfolgenden Sammlung zunächst einfach erst einmal zusammengetragen sein, wie die verschiedenen Gruppen in unserer Gemeinde die Entfaltung ihres Dienstes verstehen (-ß-) :

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4.GK – Gruppen und Kreise

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4.01 – Der Jugend-Club Biebernheim …

… ist im Gefüge der Backes- und Treffmobil-Arbeit des Kirchenkreises Simmern-Trarbach Ende der 70-er Jahre entstanden und setzt die hieraus übernommene Konzeption einer selbstverwalteten überkonfessionellen Jugendarbeit in der Evangelischen Kirchengemeinde St.Goar um.
Der Jugendclub Biebernheim hat seinen Sitz im Jugenndraum des Albert-Schweizer-Haus der evangelischen Kirchengemeinde in St.Goar-Biebernheim.

Der Vorstand des Jugendraums besteht komplett aus ehrenamtlichen Helfern. Ein Delegierter des JCB nimmt an den Sitzungen des Gemeindejugendausschußes des evangelischen Kirchengemeinde St.Goar mit beratender Stimmer teil, sofern die gewünschte Berufung als ordentliches Mitglied gemäß – KO – Artikel 127, Absatz 4 / Artikel 128, Absatz 1 – nicht möglich ist.

Der Jugendraum wir dreimal pro Woche, jeweils abends geöffnet. Hier haben Jugendliche und Jugendgebliebene die Möglichkeit sich zu treffen, sich zu unterhalten, Musik zu hören, Spiele oder Karten zu spielen oder auch das eine oder andere Bier zu trinken.
Hierbei treffen sich zahlreiche Jugendliche, in den Gruppentreffen kommen im Durchschnitt etwa 20 Personen im Alter zwischen 13 und 30 Jahren zusammen.
Ziel ist es, den zahlreichen Jugendlichen eine Möglichkeit zu gegenseitiger Verständigung und zum Zusammenfinden zu geben, um die Gemeinschaft und den Spaß zu fördern.

Diese Möglichkeit ist von äußerster Wichtigkeit für die Jugendlichen, nicht nur für jene aus der Stadt St.Goar und den Ortsteilen, sondern auch für die umliegenden Dörfer, da viele Dörfer keine derartige Einrichtung haben und somit ein sehr großes Einzugsgebiet für den Jugendraum Biebernheim vorliegt.
Dieses große Einzugsgebiet fördert aber auch den Kontakt der Jugendlichen aus verschiedenen Dörfern untereinander.

Der Jugendraum Biebernheim benötigt zur direkten Weiterführung der laufenden Arbeit keinerlei finanzielle Mittel oder Unterstützung, da dies intern mit eignenen Mitteln geregelt wird. — Jedoch ist jede Unterstützung, auch aufgrund der immer größer werdenden Zielgruppe, sehr willkommen. Vorl.: JCB, Herbst-2003,

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4.02 – Kinderftreff Biebernheim

Wir sind eine Gruppe von ca. 9 Mütter mit Kinder im Alter von 1 – 2 1/2 Jahren. Wir treffen uns jeden Montag und lassen die Kinder miteinander spielen, singen, basteln, tanzen usw,.
Für uns ist es wichtig, dass die Kinder schon im frühem Alter lernen, miteinander umzugehen, zu spielen und zu teilen.
Die Arbeit geschieht ehrenamtlich, Sachmittel werden nicht beansprucht, wir teilen uns den Raum mit anderen Krabbel- und Jungschar-Gruppen; lediglich im Winter fallen Heizkosten an. – Iris Jüttner, Herbst-2003,

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4.03 – Frauenkreis Biebernheim

Der Frauenkreis Biebernheim bietet im Winterhalbjahr jeden Mittwoch von 15:00 bis 17:00 Uhr einen Treffpunkt für Frauen „mittleren und fortgeschrittenen“ Alters in der evangelischen Kirchengemeinde an.
Wir beginnen unsere Gesprächsrunden mit Schriftlesung und Gesang zur Erbauung; im 14-tägigen Wechsel wird unsere Runde durch eine Andacht des Bezirkspfarrers eröffnet.
Bei Kaffee und Kuchen besprechen wir Angelegenheiten aus Kirche, Gemeinde und Gesellschaft, setzen uns an Hand von „Heimat-Literatur“ mit der Lebenssitutation vor Ort in Vergangenheit und Gegenwart auseinander und pflegen den Gedankenaustausch mit dem Pfarrer.
Der Frauenkreis engagiert sich mit der Förderung der Zusammengehörigkeit in der Kirchengemeinde, u.a durch die Adventsbesuchsarbeit zur Verteilung der Weihnachtsgrüße an die Senioren in der Kirchengemeinde und den Altersheimen.
Es mangelt an entsprechendem Nachwuchs, da „jüngere“ Frauen trotz wiederholter Ansprache unserer Einladung leider nicht folgen.
Der Frauenkreis ist ehrenamtlich organisiert; Sachmittel werden nicht beansprucht; es steht kein Gruppenraum zur ausschließlichen Nutzung zur Verfügung, der Gemeinderaum, in dem wir uns im Albert-Schweizer-Haus versammeln, wird auch von anderen Gemeindegruppen, für Sitzungen, bei Veranstaltungen und Vermietungen genutzt. – Vorl.: Dorothea Lips, Advent-2003

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4.04 – Gemeindebücherei

Die Bücherei im Gemeindehaus St.Goar wurde von Frau Ruth Kays 1975 eingerichtet. und und wird seit 1982 von Frau Helga Hechel betreut.

– Bestand z.Z.: 1.983 Bücher / 11 Kasetten / 13 Spiele
– Öffnungszeiten: mittwochs von 16:00 bis 17:30 Uhr
– Zubringdienst für hausgebundene Leser wird auf Anfrage eingerichtet.
– Leihgebühren werden nicht erhoben.

Die Bibliotheksarbeit erfolgt ehrenamtlich und ohne Anschaffungs-Etat. Neuzugänge von Büchern erfolgen durch Spenden. Es steht ein eigener Raum im St.Goarer Gemeindehaus zur Verfügung, der allerdings auch als Ausweich-Büro und für Einzelgespräche genutzt wird. – Vorl.: Helga Hechel, Advent-2003

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4.05 – Besuchsdienstkreis in der Loreley-Klinik St. Goar

Der Ökumenische Besuchsdienstkreis besteht zur Zeit aus fünf Ehrenamtlichen ( 3 kath., 2 ev.) und wird von Pfn Jannermann und Schwester Friedhilde Dillinger gemeinsam geleitet.

Der Besuchsdienst besucht einmal wöchentlich ( dienstags ) alle Patientinnen und Patienten in der Loreley-Klinik St. Goar, soweit sie in ihren Zimmern anwesend sind. Die Mitglieder gehen einzeln nach einem genauen Dienstplan auf die Stationen, Lücken werden durch Jannermann/Dillinger ausgeglichen. Der Besuchsdienst bietet Gespräche und im Ausnahmefall auch kleine Hilfeleistungen an.

Über die Besuchsarbeit hinaus gestaltet der Kreis einmal im Monat den Ökumenischen Abendgottesdienst, der dienstags um 18.00 Uhr in der Krankenhauskapelle stattfindet.

Um diesen Gottesdienst vorzubereiten und über die Erfahrungen bei den Besuchen zu sprechen, trifft sich der Kreis einmal monatlich dienstags 9.00 Uhr, immer eine Woche vor dem Gottesdienst.

Vor Weihnachten wird zusätzlich eine Adventsfeier für die PatientInnen gestaltet.

Erforderlichkeit: Seit des Dienstbeginns von Pfr. Dr. Offerhaus und jetzt auch Pastor Krah ist die Seelsorge-Notwendigkeit nicht mehr so akut. Allerdings werden durch die Besuche wesentlich mehr PatientInnen erreicht, als das sonst der Fall wäre.

Die Gruppe hat außerdem viel Freude an ihrer Arbeit, besonders auch an den Gottesdiensten, die von den Patienten sehr gut angenommen werden, 20 GottesdienstteilnehmerInnen sind keine Seltenheit ( 25% der Patienten!!! )

Da die Patienten der St. Goarer Klinik relativ jung sind, ist der Gottesdienst eine ausgezeichnete Möglichkeit, auch jüngere Menschen, die sonst sicher eher selten in die Kirche kommen, zu erreichen.

Kosten: keine bis auf Kopien für den Gottesdienst – (Jan)

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4.06 – Kinderbibeltag

A.) Der Kinderbibeltag wird z. Z. von Pfn. Jannermann, Ines Roth und Jessica Brückner gestaltet. Hinzu kommen gelegentlich Mütter, häufiger Konfirmandinnen als ehrenamtliche Mitarbeiterinnen.

Er findet etwa einmal im Vierteljahr statt an unterschiedlichen Orten der Gemeinde ( Biebernheim, Werlau, Oberwesel, Perscheid, St. Goar, Fellen ), immer samstags von 14.30 Uhr bis 18.00 Uhr.

Eingeladen sind alle Kinder im Alter von etwa 4-11 Jahren. Die Eltern werden eingeladen, zur Abschlussandacht um 17.30 Uhr dazu zu kommen.

Es steht immer eine biblische Geschichte im Mittelpunkt, die erzählt oder gespielt wird. Weitere Bestandteile sind das Gespräch mit den Kindern, gemeinsame Spiele, gemeinsames Essen, Basteln und Malen und eben die Andacht.

Die Kinderbibeltage werden in der Regel von 20-30 Kindern besucht, die z. T. auch aus anderen Gemeindeteilen gebracht werden. Zur Andacht kommt ein großer Teil der Mütter ( wenige Väter ), so dass auch dies eine Möglichkeit ist, Kirche bei jüngeren Erwachsenen bekannt zu machen.

Die Kinderbibeltage sind sowohl Alternative als auch Ergänzung zum klassischen Kindergottesdienst, es werden viele Kinder erreicht, die zu diesem nicht kommen würden.

Schön wäre es, sie häufiger durchführen zu können.

Kosten: Es wird kein Elternbeitrag erhoben. Für Essen und Trinken ca. 15-20 € pro Kinderbibeltag, für Bastelmaterial sehr unterschiedlich, aber in der Regel höchstens 20 €. – (Jan)

B.) Im Jahr finden drei bis vier Kinderbibeltage in verschiedenen Orten der Gemeinde statt, jeweils Samstag nachmittags von 14.30 Uhr bis 18.00 Uhr. Diese werden von Pfarrerin z.A. Heike Jannermann, sowie von Jessica Brückner und Ines Roth, den zwei nebenamtlichen Mitarbeiterinnen in der Jugendarbeit der Gemeinde, geleitet. Unterstützt werden sie in der Regel von zwei ehrenamtlichen Jugendlichen, die ebenfalls in der Jungschar tätig sind. Der Kinderbibeltag wird von 15 bis 25 Kindern im Alter von vier bis elf Jahren besucht. Diese kommen aus mehreren Orten der Gemeinde.

Der Kinderbibeltag beginnt mit dem Vorlesen oder Vorspielen einer Bibelgeschichte. Passend zu dieser Geschichte wird im Laufe des Nachmittags gespielt, gebastelt und gesungen. In einer Pause essen und trinken alle Kinderbibeltagsbesucher zusammen im Kreis. Am Ende des Kinderbibeltages wird gemeinsam mit den Eltern eine kurze Andacht gehalten, in der die Kinder unter anderem vorstellen, was sie am Nachmittag gemacht haben.

Der Kinderbibeltag stellt eine Art Kindergottesdienst dar, der den ganzen Nachmittag dauert. Anders als in der Jungschar werden die Kinder hier auf eine spielerische Weise mit biblischen Texten konfrontiert. Diese Texte sollen Ihnen christliche Werte nahe bringen. Darüber hinaus sollen sie Gemeinschaft erfahren. Der Kinderbibeltag bietet den Kindern die Möglichkeit, miteinander einen besonderen Nachmittag zu erleben. Da er in verschiedenen Orten der Gemeinde stattfindet, bevorzugt in denjenigen, in denen es keine anderen Angebote für Kinder seitens der ev. Kirche gibt, erreicht der Kinderbibeltag viele Kinder, die sonst weniger durch die Jugendarbeit der Gemeinde erreicht werden.

Der Kinderbibeltag nutzt hauptsächlich den Etat für Kindergottesdienst. Jedoch bedient er sich auch der Materialien (Klebstoff, Scheren, Klebeband, Bastelpapier etc.), die die Jungschar für den Gemeindepool erworben hat. Der Kindergottesdienstetat, den ebenso die Kindergottesdienstgruppen der Gemeinde nutzten, beeträgt 450,- €
Bei einem Kinderbibeltag entstehen Kosten in Höhe von ungefähr 35.- €, wobei dieser Betrag nur neu zu erwerbende Verbrauchsmaterialien einschließt, d.h. dieser Betrag bezieht sich nicht auf Verbrauchsmaterialien, die aus dem Gemeindepool für Jugendarbeit (=>Jungschar) geschöpft werden. – (IRo)

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4.07 – Frauengesprächskreis Werlau

Der Kreis besteht aus katholischen und evangelischen Frauen im Alter von etwa 35-60 Jahren.

Die Teilnehmerinnenzahl ist unterschiedlich, mal nur sechs, mal auch zehn oder zwölf.

Der Kreis trifft sich immer am ersten Mittwoch im Monat um 20.00 Uhr, auch in den Ferien. Im August und September finden anstelle der normalen Treffen wöchentliche Treffen der Mirjam-Gottesdienst-Gruppe statt. ( s. u. )

Treffpunkt ist meistens das Gemeindehaus Werlau, es gibt Ausnahmen.

Der Kreis wird „zusammengehalten“ von Gudrun Kroll und Heike Jannermann, die Leitung der einzelnen Gruppentreffen liegt aber beim jeweiligen Planungsteam ( 2-3 Frauen des Kreises ). Fast alle Teilnehmerinnen sind bereit, sich einmal im Jahr oder auch öfter an der Vorbereitung zu beteiligen.

Die Themen sind sehr unterschiedlich, die wichtigsten Themenbereiche sind „Kirche/Religion“, „Familie/Partnerschaft“ und „Gesundheit/Psychologie“ .

Teilweise geht es auch um Wissensvermittlung, im Zentrum steht aber das offene Gespräch auch über wirkliche Probleme und Krisen. Insofern stellt die Gruppe m.E. einen sehr wichtigen „Raum zum Reden“ für die Teilnehmerinnen dar. Der Umgang miteinander ist freundschaftlich nah, zumal die Frauen sich fast alle schon länger kennen. Trotzdem sind neue Frauen ausdrücklich willkommen und werden wirklich gern gesehen.

Kosten: keine – (Jan)

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4.08 – Mirjam-Gottesdienst-Gruppe

Der 14. Sonntag nach Trinitatis kann/soll seit einigen Jahren in der EKiR als Mirjamsonntag gefeiert und möglichst von einer Frauengruppe vorbereitet werden.

Bei uns übernimmt diese Aufgabe der Frauengesprächskreis, wobei aber nie alle Frauen mitmachen; für zwei Monate ( August/ September ) entsteht ein eigener Kreis, der sich wöchentlich ( an verschiedenen Wochentagen nach Absprache ) trifft. Der „normale“ Frauengesprächskreis entfällt in dieser Zeit.

Andere Frauen ( die sonst nicht zum Frauengesprächskreis kommen ) sind herzlich willkommen, aber bisher nicht aufgetaucht.

Die Mirjam-Gottesdienst-Gruppe, die sich jedes Jahr neu findet auf Initiative von Heike Jannermann und Gudrun Kroll, bereitet den Gottesdienst zum Mirjamsonntag vor, wobei es nicht darum geht, schnell einen Gottesdienstentwurf vorzulegen. Sondern: Wir wollen uns mit dem vorgegebenen Text/Thema auseinandersetzen, unseren Weg mit ihm gehen. Unsere Erfahrungen sollen mit der biblischen Vorgabe ins Gespräch kommen – erst einmal für uns und erst in einem zweiten Schritt für die GottesdienstteilnehmerInnen.

So steht am Anfang der zwei Monate viel Gespräch, evtl. Bibliodrama, Meditativer Tanz u.a.

Irgendwann erwächst daraus die Planung für den Gottesdienst.

Die Vorbereitung des Mirjam-Gottesdienstes ist aufwändig, wird von den beteiligten Frauen aber als wichtige und schöne Erfahrung beschrieben.

Und davon abgesehen konnte sich das Ergebnis bisher immer sehen lassen: ein bunter, lebendiger, unkonventioneller Gottesdienst, der zum Nachgespräch einlädt.

Kosten: Übliche Kosten für einen besonderen Gottesdienst ( Plakate, Liedblätter etc. ) – (Jan)

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4.09 – Frauenkreis Werlau

Der Frauenkreis Werlau hat eine lange Tradition. Pfr. Over schreibt in seiner Gemeindegeschichte auf Seite 42 :
Jetzt (1892) ist das kirchliche Leben durch die Bildung von Jungfrauen und Frauenvereinen, welche der »Frauenhülfe« angegliedert sind und einen Jünglingsverein belebt. In den Wintermonaten versammeln sich diese Vereine in dem Gemeindesaal zur Erbauung und Unterhaltung und suchen auch der Gemeinde durch Armen und Krankenpflege (wir haben eine durch die Frauenhülfe ausgebildete Helferin) sowie durch Vorträge etc. an den Gemeindeabenden zu dienen.

1904 hat der Frauenkreis aus Anlaß des Jahresfestes der „Frauenhülfe“ die heute noch in Gebrauch befindliche Taufschale und Taufkanne gestiftet.

In der Zeit der Kriegs- bzw. Nachkriegeswirren des 2. Weltkireges wird noch streg unterschieden zwischen dem Mädchenkreis, in dem sich die Mädchen ab der Konfirmation treffen und dem Frauen-Verein, dem die verheirateten Frauen angehören.
Diese strikte Trennung lockert sich erst, als unter Anleitung von Rfr. Reingans, der während der Zeit der kriegsbedingten Abwesenheit von Pfr. Börner die Gemeinde betreut, aus der Mädchenkreis-Arbeit heraus ein Singekreis gebildet wird, zu dem dann auch die Frauen aus dem Frauen-Verein hinzu kommen. Der damalige Singekreis begleitet die Festgottesdienste und auch die Trauerfeien der Gemeinde, stellt seinen Dienst mit dem Ende der Dienstzeit von Pfr. Börner jedoch aus Altersgründen ein und beschränkt sich auf die Frauen-Vereinsarbeit zu deren Treffen regelmäßig ca. 30 Frauen zusammenkommen.

Gegenwärtig (2003) trifft sich der Frauenkreis i.d.R. 14-tägig im Winterhalbjahr, um mit dem Pfarrer bei einer Kaffee-Runde Themen aus Gemeinde und Kirche zu besprechen.
In den vergangenen Jahren gehörte der Frauenkreis zeitweilig der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland an,

Der immer kleiner werdende und überalternde Kreis unternimmt einmal im Jahr einen Halbtags-Ausflung, an dem nicht mehr alle Frauen teilnehmen können. (-ß-)

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4.10 – Der Kirchliche Unterricht (-ß-)

Der 2-jährige Unterricht für Katechumenen (1.Jahr) und Konfirmanden (2.Jahr) wird von den Pfarrern der Gemeinde in gemeinsamer Verantwortung mit den Eltern, den Presbytern und Mitarbeitern der Gemeinde durchgeführt und soll die Jugendlichen mit Leben und Lehre unserer Evangelischen Kirche bekannt machen.

Mit unserem Unterrichtsmodell versuchen wir zu berücksichtigen, daß die Jugendlichen in diesem Alter durch Schule und Vereine mancherlei Verpflichtungen haben.
Der Unterricht wird i.d.R. so gestaltet, daß zusätzlich zum Besuch der Wochenstunden und des Gottesdienstes hinaus möglichst keine Hausaufgaben zu erledigen sind.

Da der Kirchliche Unterricht mit der Konfirmation abgeschlossen wird, die den Konfirmierten alle Rechte und Pflichten des evangelischen Christen zuspricht, ist es unabdingbar, Gottesdienst und Kirchlichen Unterricht genauso wichtig zu nehmen, wie die Schule, Fehlzeiten sind durch die Eltern zu entschuldigen; ggf. muß abgesprochen werden, wie der versäumte Unterrichtsstoff und Gottesdienstbesuch nachgeholt werden kann.

Zum Kirchlichen Unterricht gehören :

1.)Der sonntägliche Gottesdienst – Wir erwarten, daß die Jugendlichen durchschnittlich zwei Gottesdienste im Monat besuchen. Das »Gottesdienst-Büchlein«, das die Jugendlichen von uns erhalten, hilft dabei, die nötigen Gottesdienste zu „sammeln“ : Wer z.B. schon vorher weiß, daß er im nächsten Monat zweimal fehlen wird, kann im Vormonat einfach alle Gottesdienste besuchen; auch kann so der Besuch eines Kindergottesdienstes oder Jugendgottesdienstes und der Gottesdienstbesuch in einer anderen Gemeinde mitgezählt werden. Selbstverständlich werden auch Schulgottesdienste und Gottesdienstbesuche anläßlich einer Amtshandlung mitgerechnet.

2.)Der wöchentliche Unterricht – Dort besprechen wir z.B. die Unterrichtsthemen : Gottesdienst / Gemeinde – Kirche / Bibel / 10 Gebote / Glaubensbekenntnis / Vater unser / Taufe / Abendmahl / Konfirmation. – Hier ist es für die Katechumenen und Konfirmanden vor allem wichtig, auf Pünktlichkeit zu achten, damit wir die Unterrichtszeit auch ausnützen können. – Wir beginnen die Unterrichtsstunden mit Gesang und der Lesung von Wochenspruch und Psalm und beenden sie mit Gesang, Vater unser und Segensgebet.

3.)Besondere Unterrichtsveranstaltungen – Gelegentlich wird durch einen „Unterrichtsblock“ am Freitagnachmittag oder Samstagvormittag, den wir u.U. auch gemeinsam für alle Katechumenen bzw. Konfirmanden der Gemeinde veranstalten, der Wochenunterricht ersetzt.
Dies geschieht regelmäßig in der Adventszeit, in der nicht nur die Pfarrer in der Gemeinde, sondern auch die Jugendlichen in der Schule durch die Vorbereitung auf die Zwischenzeugnisse besonders belastet sind.
In der Vorbereitung auf die Konfirmation erarbeiten und gestalten wir den Vorstellungsgottesdienst für die Vorstellung der Konfirmanden in der Gemeinde.
Ein besonderes Seminar-Wochenende wird bis auf weiteres nicht mehr durchgeführt, da sich in den letzten Jahren gezeigt hat, daß der inhaltliche Ertrag eines solchen Wochenendes den finanziellen und personellen Aufwand nicht mehr rechtfertigt.

4.)Für den Unterricht brauchen wir : A:) SCHREIBZEUG und DIN-A-4-RINGBUCH (möglichst mit 4 Klammern – die im Unterricht ausgegebenen Arbeitsblätter werden entsprechend gelocht, Klarsichtfolien sind nicht erforderlich) – B.)…BIBEL – soweit noch vorhanden, bitte Luther-Bibel anschaffen. – C.)…GESANBUCH – Evangelisches Gesangbuch, !!! – Ausgabe für die Landeskirchen Rheinland – Westfalen – Lippe – !!! (Die Ausgaben anderer Landeskirchen haben andere Anhänge und sind deshalb für unseren Unterricht nicht geeignet. – Luthers Katechismus ist im EG abgedruckt und braucht deshalb nicht angeschafft zu werden.
Beide Bücher sollten nicht als Prachtausgaben, sondern in einfacher Aufmachung angeschafft werden, da die Unterrichtszeit gelegentlich „Gebrauchsspuren“ hinterläßt. Sollten in der Buchhandlung nur »Prachtausgaben« verfügbar sein, empfehlen wir, eine preiswerte Ausgabe zu bestellen.

5.)Die Zulassung zur Konfirmation wird durch das Presbyterium nach Feststellung der Zulassungsbedingungen (Bestätigung der erfolgreichen Teilnahme am Unterrichtent durch die Pfarrer und Nachweis der geforderten Gottesdienstbesuche) entschieden.

6.)Die Konfirmationstermine sind vom Presbyterium festgelegt für : – Oberwesel und Biebernheim jeweils am 2. Sonntag nach Ostern (Misericordias Domini) – /// – St.Goar und Werlau jeweils am 3. Sonntag nach Ostern (Jubilate) – 10:00 Uhr

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4.11 – Krabbelgruppe Biebernheim

Ab Frühjahr 2004 gibt es eine neue Krabbelgruppe in Biebernheim, die Gruppentermine werden noch bekannt gegeben.
Es werden sich Mütter und/oder Väter mit Kindern im Alter von 0-1 Jahren treffen, um miteinander zu spielen und zu singen.
Ziel der neuen Krabbelgruppe wird sein, die Kinder möglichst früh zusammenzubringen, damit sie schon früh soziale Kontakte und Rollenverhalten in einer Gemeinschaft kennenlernen.
Unsere Arbeit erfolgt ehrenamtlich. Es werden keine Sachmittel beansprucht. Den Raum teilen wir uns mit anderen Spiel- und Jungschargruppen. Lediglich im Winter werden Heizkosten anfallen. – Andrea Friedrich

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4.12 – Jungschargruppe der Ev. Kirchengemeinde St. Goar

Die Jungschargruppe der Gemeinde ist für Kinder ab sechs Jahren ausgerichtet und trifft sich einmal wöchentlich für anderthalb Stunden im Gemeindehaus in Biebernheim. Sie ist die Kindergruppe der Gemeinde, die sich am meisten und regelmäßigsten trifft, und seit vielen Jahren wichtiger Bestandteil der Jugendarbeit in der Kirchengemeinde St. Goar.
Die Jungschar setzt sich aus 12 bis 25 Kindern im Alter von sechs bis zehn Jahren zusammen, überwiegend Biebernheimer, dennoch kommen auch regelmäßig einige Kinder aus anderen Orten hinzu. Die Jungscharkinder sind sowohl evangelischer als auch katholischer Konfession. Geleitet wird die Gruppe von einer nebenamtlichen Mitarbeiterin, wobei diese von drei ehrenamtlichen Jugendlichen unterstützt wird, die selbst aus der Jungschargruppe hervorgegangen sind.

Die Jungschargruppe ist ein kirchliches Angebot, das den Kindern christliche Werte nahe bringen soll. Sie bietet den Kindern die Möglichkeit, Teil einer Gruppe zu sein, was sonst nur die Sportvereine in der Region tun. Sie stellt eine Gruppe dar, in der Kinder eine andere Form von Gemeinschaft erfahren können – die Kinder sind Teil einer Gemeinschaft, in der sie nicht nach Leistung oder Herkunft beurteilt werden, sondern als junge Menschen Anerkennung finden. In der Jungschar lernen sie, Dinge zusammen zu tun, miteinander zu arbeiten und zu spielen, sowie einander zu helfen und zu achten. Hier nehmen sich Leute Zeit für sie, um ihnen etwas zu erklären und beizubringen, mit ihnen zu basteln, zu spielen, zu singen.

Die Jungschar wird finanziert aus dem Sach- und Verbrauchsmittel-Etat für den Dienst an der Jugend, in Höhe von 725,- €, den sie sich mit anderen Jugendgruppen teilen muß.
Dieser Betrag ist absolut erforderlich. Durch die hohe Anzahl an Kindern entstehen hohe Kosten an Verbrauchsmaterialien, da die Jungschar sehr viel bastelt und baut. Eine Laternenbastelaktion in der Jungschar kostet beispielsweise rund 25 Euro, wobei Verbrauchsmaterialien wie Kleber und Stifte, die die Jungschar ständig braucht, hier nicht mitberechnet sind. Jedoch ist es nicht so, dass die Jungschar diesen Etat ausschließlich nutzt. Durch die Anschaffungen und Bastelmaterialien, über die die Jungschar in größerer Zahl verfügt, ist eine Art Gemeindepool für Jugendarbeit entstanden. Das bedeutet, wann immer sich eine größere Gruppe trifft, z.B. um einen Jugendgottesdienst vorzubereiten oder einen Kinderbibeltag durchzuführen, wird aus diesem Pool geschöpft. – Ines Roth

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4.13 – Krippenspielkreis Biebernheim

Jedes Jahr führt die Ev. Kirchengemeinde St. Goar ein Krippenspielprojekt für Kinder ab 5 Jahre durch. Das Krippenspiel wird von einer der nebenamtlichen Mitarbeiterinnen in der Jugendarbeit der Gemeinde geleitet. Meist wird sie von ehrenamtlichen Jugendlichen bei Proben, beim Einpacken der Weihnachtsgeschenke für die Kinder etc. unterstützt. Den Kern der Kinder, die am Krippenspiel in Biebernheim teilnehmen, bilden die Jungscharkinder. Jedoch übernehmen auch viele Kinder, die die Jungschar nicht besuchen, eine Rolle im Krippenspiel. Die meisten teilnehmenden Kinder kommen aus Biebernheim selbst, da es in anderen Orten auch Krippenspiele gibt. In der Adventszeit wird in den Jungschartreffen für das Krippenspiel geprobt.
Die Vorbereitung des Krippenspiels erstreckt sich über mehrere Wochen. Da nur selten das traditionelle Krippenspiel über die Geburt Christi als Krippenspiel in Biebernheim aufgeführt wird, steht am Anfang der Vorbereitung die Auswahl des Krippenspiels, die in der Regel die Krippenspielleitung nicht alleine trifft. Ehrenamtliche Helfer oder die Kinder selbst sind an der Auswahl des Stückes beteiligt. Das Krippenspiel wurde, wie in diesem Jahr auch, schon mehrmals von den Helfern und Kindern selbst geschrieben. Das Krippenspiel in Biebernheim versucht oftmals ein kritisches Licht auf die Einstellung der Menschen zu Weihnachten zu werfen, auf die Tatsache, dass der eigentliche Hintergrund des Weihnachtsfestes, nämlich die Geburt Jesu Christi, an Bedeutung zu verlieren scheint. So sollen die Besucher der Kirche und die Kinder am Heiligabend zum Nachdenken angeregt werden. Ferner wird das Krippenspiel durch die musikalische Begleitung ehrenamtlicher Jugendlicher untermalt.
Infolgedessen führen mehrere Faktoren dazu, dass das Krippenspiel in Biebernheim als etwas Besonderes angesehen werden kann: die lange Vorbereitungszeit, die Auswahl eines „modernen“ Krippenspiels, die Einbindung von Kindern, die sonst nicht an Veranstaltungen für Jugendliche in der Kirchengemeinde St. Goar teilnehmen, die starke Einbindung ehrenamtlicher Jugendlicher sowie die musikalische Mitgestaltung durch junge Musiker.

Es entstehen in der Regle nur geringe Kosten, da abgesehen von Kopierkosten meist keine weiteren Kosten für Verbrauchsmaterialien anfallen, wobei diese Verbrauchsmaterialien dem Jungscharpool entnommen werden können. – Ines Roth

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4.14 – Ökumenisches Bibelseminar in der Passionszeit

Das ökumenische Bibelseminar wird seit den Jahren 1980/81 in der Passionszeit angeboten.
Der damalige Pfarrer der rk. Pfarrgemeinde Oberwesel Walter Bongartz hatte den Wunsch, sein Bibelseminar in der Passionszeit über die eigene Gemeinde hinaus zu öffnen. Da er in der damaligen Vakanzsituation der evangelischen Kirchengemeinde kein anderer Ansprechpartner zur Verfügung stand, sprach er Herrn Kroll an, den er vom RU in der RS und von ökumenischen Schlulentlassgottesdiensten kannte, ob er bereit sei mitzumachen. Grundlage sollten immer die Texte der “Ökumenischen Bibelwoche” sein.

Beim ersten Seminar (Galaterbrief) wurden alle 5 Abende gemeinsam gehalten. Jeder hatte die Aufgabe die „rechte Lehre seiner Kirche“ zu vertreten. Wegen zeitlicher Überlastung und weil Vertrauen gewachsen war, wurde beim 2. Seminar im folgenden Jahr nur der erste Abend als Einleitung gemeinsam gehalten, die weiteren 4 Abende wurden im Wechsel alleine gehalten.
Nachdem mit den Pfarrern Brenner und Kluck sich die Situation der evangelischen Kirchengemeinde im Herbst 1983 geändert hatte, wurde die Sache auf weitere Füsse gestellt, die Basis wurde verbreitert. Nun konnte immer ein ev und ein rk Partner als Referent bzw Koreferent/Gesprächsleiter zusammen wirken. Treffpunkt war nicht länger mehr nur das Jugendheim der rk. Gemeinde Oberwesel. Abwechselnd traf man sich jetzt auch im ev. Gemeindehaus.

Später kam es zu einer neuen Ausweitung. Mit der rk. Pfarrgemeinde St. Goar und der FEG Werlau fanden sich neue Partner. So konnte das gleiche Thema, das Mittwochs in Oberwesel angeboten wurde auch Freitags in St. Goar behandelt werden. Es fanden sich immer mehr Mitarbeiter, allerdings meist auf ev Seite: Vikare, Ruheständler, Religionslehrer, Pastoren der FEG. Das Prinzip, immer zwei konfessionell unterschiedene Referenten zur Verfügung zu haben, wurde nicht mehr länger als verbindlich aufrecht erhalten. Man war sich näher gekommen, man erkannte die Befruchtung durch Gedanken Vorstellungen der anderen Konfession. Auf Teilnehmerseite überwogen meistens die rk. Gemeindeglieder.

Als Neuerung bewährt hat sich inzwischen, die Bibelwoche mit einem feierlichen Gottesdienst in einer der Kirchen zu beschließen. (RKr/[-ß-])

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4.15 – Die Allianz-Gebetswoche

Die Allianz ist ein Zusammenschluss von Christen aus evangelischen Landeskirchen und Freikirchen. Je nach Lage vor Ort arbeiten 2 oder auch mehr Gemeinden zusammen. I
Schon im 19. Jahrhundert wurde die Allianzgebetswoche ins Leben gerufen. Sie findet immer in der 2. Januarwoche statt. Jede Woche hat ein Oberthema, jeder Abend hat ein eigenes Unterthema. Anhand geeigneter Bibeltexte wird eine Einleitung gehalten, die in eine Gebetsgemeinschaft übergeht. Vielfältige Veranstaltungen sind möglich: Gottesdienst, gemeinsame Bibelarbeit, Anspiele, Aktionen, …

Für unsere Gemeindeglieder ist eine Gebetsgemeinschaft sehr fremd. Jeder, der möchte, soll angeregt durch die Verkündigung und die Verlesung von konkreten Gebetsanliegen laut beten. was den Teilnehmern die Chance sich zu beteiligen.

Nach einigen Veränderungen in den letzten Jahren wird das Allianz-Gebet bei uns zusammen mit der KGM Emmelshausen-Pfalzfeld und der FEG durchgeführet. Am Anfang an jedem Abend der Woche, inzwischen nur noch an eigen Abenden. Anfang und Ende werden durch einen Gottesdienst gefeiert. (RKr/[-ß-])

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4.16 – Weltgebetstag

Dieser Weltgebetstags-Kreis trifft sich, um den Gottesdienst für den Weltgebetstag vorzubereiten. Nach der Gottesdienstordnung wird weltweit jedes Jahr immer am ersten Freitag im März gefeiert. Frauen aller Konfessionen aus dem jeweiligen Land stellen diese Gottesdienstordnung mit ihren landes- und frauenspezifischen Sorgen und Nöten und Freuden zusammen. 24 Stunden lang wird auf der ganzen Welt rund um den Globus – angefangen an der Datumsgrenze mitten im Pazifik über Australien / Asien, Europa / Afrika und Amerika – gefeiert. Es gibt ein Arbeitsbuch mit vielen wichtigen Informationen von Land und Leuten, eine Diaserie für den optischen Eindruck, eine CD mit den Liedern der Ordnung und landestypischer Musik. So ist es möglich durch die Beschäftigung mit dem Arbeitsmaterial eine einfühlsame Nähe zu den Problemen der Frauen und ihrem Land zu bekommen und ihre Anliegen mit zu tragen. Die Weltgebetstagsbewegung ist eine wachsende Bewegung. In unserer Gemeinde wird dieser Tag mit Gottesdiensten und Beisammensein an vielen Stellen gefeiert: St. Goar / Werlau, Oberwesel, Urbar, Niederburg, Wiebelsheim, …
Es gibt ganze Vorbereitungstage, für unsere Region in Koblenz und Simmern, die einen guten Zugang zu Land und Leuten, Liturgie und Bibeltext schaffen. Sie werden von vielen Frauen besucht, die die Verantwortung für die Vorbereitung vor Ort haben. In St. Goar / Werlau treffen sich insgesamt etwa 10 – 12 evangelische und katholische Frauen und Frauen aus der FEG jedes Jahr ab Mitte Januar wöchentlich zur Vorbereitung. Diese Gruppe findet sich jedes Jahr neu. Die Verantwortung für diese Vorbereitungstreffen wechselt. Jede Gemeinde ist also in drei Jahren einmal zuständig. Der ökumenische Aspekt kommt dabei zum tragen. Beim ersten Treffen stellt Gudrun Kroll das Land vor mit seinen Besonderheiten und das Arbeitsmaterial wird ausgegeben. Bei den nächsten Treffen wird zusammengetragen, ausgetauscht, Schwerpunkte gesetzt, Teilbereich in die Verantwortung einzelner oder mehrerer Frauen vergeben. Im Miteinander wächst Vertrautheit untereinander, die Vorstellung von Land und Leuten und die Gottesdienstgestaltung.
Gudrun Kroll besucht die vier Frauenkreise (mittwochnachmittags) unserer Gemeinde und informiert anhand der Diaserie über Land und Leute. Lieder aus der Ordnug werden gesungen, über die Problemstellungen im jeweiligen Land wird gesprochen und in den Bibeltext wird eingeführt. Die Nachmittage sind sehr informativ, aufgelockert und machen allen Spaß. Sie machen neugierig und motivieren, den Gottesdienst zu besuchen.
Kosten, die entstehen: Kopierkosten, Arbeitsmaterial, alle drei Jahre komplettes Material für Vorbereitung und Gottesdienst. – (GKr)

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4.17 – Frauen-Bibel-Gespräch

Dieser Kreis ist aus dem 1988 von Gudrun Kroll ins Leben gerufenen „Bibelgesprächskreis für Frauen“ hervorgegangen. Viele Jahre trafen sich 5 – 10 evangelischen und katholischen Frauen aus der Verbandsgemeinde Oberwesel – St. Goar 14-tägig, rund ums Jahr, zunächst reihum in den Häusern, später im Gemeindehaus Biebernheim. In der Passionszeit besuchten sie das „Ökumenische Bibelseminar“.

Inhaltlich beschäftigte sich der Kreis oft mit fortlaufenden Textlesungen während eines längeren Zeitraums, wie z. B. die Schöpfungsgeschichten, Abraham, Josef, aber auch die Apostelgeschichte und Gleichnisse oder Frauengestalten in der Bibel wurden näher betrachtet.

Aus persölichen Gründen und wegen Stundenreduzierung pausierte der Kreis ab Sommer 2001 bis Sommer 2002. Auf hartnäckiges Drängen der Frauen hat Frau Schaeffer diesen Kreis unter dem Namen „Gespräch um die Bibel“ mit monatlichen Treffen ab Herbst 2002 bis April 2003 (Wegzug aus der Gemeinde) fortgeführt. Ab Mai 2003 hat Frau Kroll die Leitung wieder übernommen. Etwa 15 Frauen im Alter von 40 – 85 Jahren aus der Verbandsgemeinde gehören diesem Kreis an. Sie treffen sich monatlich montags von 20.00 – 21.00 Uhr im Gemeindehaus in Biebernheim. Interessierte Frauen sind herzlich willkommen.

Das Rückblicken können auf ein langes Glaubensleben und die etwas fortschrittlicheren Ideen der Jüngeren, gepaart mit Glauben des in evangelischer und katholischer Tradition gegründet ist, geben den Treffen ihre Würze. Der Austausch über Glaubensfragen anhand eines Bibeltextes, Hilfestellungen, den Glauben im Alltag zu praktizieren und über der eigenen Glauben sprechen und reflektieren sind neben Singen und Beten die Hauptschwerpunkte.

Stimmen der Frauen zu der Frage „Warum ist mir dieser Kreis so wertvoll?“: Gemeinsam die Bibel lesen, die eine sieht dies, die andere sieht das / viele Aspekte bereichern, jede entdeckt etwas anderes / verschiedene Ansichten und Einwände werden zugelassen / das Miteinander fördert die Gemeinschaft / das „frei reden dürfen“ / nur Frauen, das schafft eine vertraute Atmosphäre / Vertiefung spezieller Themen / die Bibel besser kennenlernen / Bibelkenntnis wird erweitert / das gemeinschaftliche Suchen und Finden dessen, was uns eint, nicht das was uns trennt, befruchtet die Suche nach Erkenntnissen

Gelegentlich entstehen Kopierkosten – (GKr)

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4.18 – Kindergottesdienst in Oberwesel

Seit September 2003 gibt es in Oberwesel wieder Kindergottesdienst. Er findet 1-2mal im Monat von 10.45 bis 12.00 Uhr statt. Er beginnt gemeinsam mit der Erwachsenengemeinde in der Ev. Kirche und wird dann im Gemeindehaus fortgesetzt. Das soll Eltern dazu ermuntern, selbst den Gottesdienst zu besuchen, während ihre Kinder „Kinderkirche“ haben. Den Kindergottesdienst besuchen 10-20 Kinder im Alter von 4-11 Jahren. Sie kommen nicht nur aus Oberwesel, sondern sogar hauptsächlich aus den umliegenden Orten Dellhofen, Perscheid und Urbar. Dort gibt es keine Räumlichkeiten der Ev. Kirche. Das Kommen der meisten Kinder ist also davon abhängig, ob eine Fahrmöglichkeit besteht. Der gute Besuch zeigt, wie wichtig das Angebot ist.

Die auf Hornorarbasis angestellte kirchliche Mitarbeiterin Jessica Brückner bereitet die Kindergottesdienste mit jeweils zwei ihrer acht Mitarbeiterinnen vor. Dazu gehören zwei jugendliche Mitarbeiterinnen, die in Oberwesel konfirmiert wurden, und sechs Frauen, die selbst Kinder haben, die den Kindergottesdienst besuchen.

Zum Gottesdienst für Kinder gehören folgende liturgischen Elemente: Eingangsvotum mit Kerzenanzünden, Gebet mit Vater unser, Abschlusssegen mit Bewegungen. Sie wecken in den Kindern und Mitarbeiterinnen ein Gefühl der Vertrautheit. Sie rahmen die Feier des Kindergottesdienstes ein und machen spürbar: Jetzt geht es um uns Kinder und um Gott. Er ist im Kindergottesdienst dabei, aber auch wenn er zu Ende geht.

Jeder Kindergottesdienst steht unter einem Thema, dazu wird erzählt, gesungen, gebastelt und gespielt. Es werden biblische und zum Kirchenjahr passende Themen ausgewählt und kindgerecht gestaltet.

Im Kindergottesdienst sollen die Kinder erfahren, dass sie von Gott geliebt sind, dass sie ein wichtiger Teil der Kirchengemeinde sind und dass im Kindergottesdienst Raum ist für ihre Persönlichkeit, ihre Phantasie und ihre Fragen zu Gott, Welt und Glaube.

Es wurde ein Vorrat an Spiel- und Bastelmaterialien angeschafft, der aber immer wieder aufgefüllt werden muss. Je nach Thema entstehen manchmal zusätzliche Kosten.

Dabei wird der Kindergottesdienst – Etat genutzt, der sich wie folgt zusammensetzt: 50 € -Ausgaben für Aus-, Fort- und Weiterbildung / 400 € – Verbrauchsmittel = 450 €
Dieser Etat deckt auch die Kosten der anderen Kindergottesdienstgruppen, der Kinderbibeltage und Familiengottesdienste. (Jessica Brückner)

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4.19 – Familien- und Krabbelgottesdienste in Oberwesel

In der Evangelischen Kirche Oberwesel finden 4-6mal jährlich Familien- und Krabbelgottesdienste statt. Vorbereitet und durchgeführt werden sie von Pfarrer Wolfgang Krammes, Hornorarkraft Jessica Brückner und Mitarbeiterinnen des Kindergottesdienstteams.

Zu diesen sehr gut besuchten Gottesdiensten sind Alt und Jung eingeladen, bei den Krabbelgottesdiensten besonders auch Familien mit Kleinkindern. Die Kindergottesdienst-Kinder tragen oft etwas zur Gestaltung bei, indem sie ein Lied vortragen oder vorstellen, was im Kindergottesdienst entdeckt und erarbeitet wurde.

Insgesamt wird darauf geachtet, dass alle GottesdienstbesucherInnen aktiv am Gottesdienstgeschehen teilnehmen. Dem Vorbereitungsteam ist es wichtig, dass die Besucher sich in der Gemeinde und im Kirchenraum willkommen geheißen fühlen.

Die Themen der Krabbel- und Familiengottesdienste orientieren sich an den Festen des Kirchenjahres (z.B. Erntedank). Die Gottesdienste wollen diese Feste neu ins Gedächtnis rufen, ihre Bedeutung für heute aufzeigen und die Möglichkeit geben, sie im Rahmen der Kirchengemeinde gemeinsam zu feiern.

Wie beim Kindergottesdienst kommen die BesucherInnen dieser besonderen Gottesdienste aus Oberwesel und den umliegenden Dörfern.
Das Material des Oberweseler Kindergottesdienstes wird für die Familiengottesdienste mitverwendet, es werden jedoch jedesmal auch zusätzlich themenspezifische Materialien benötigt. Dazu wird auch aus dem Etat „Kindergottesdienst“ (s.o.) geschöpft. (Jessica Brückner)

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4.20 – Der Jugendtreff Biebernheim

Der Jugendtreff Biebernheim wurde durch den Jugendausschuß der Evangelischen Kirchengemeinde St.Goar im Herbst 1998 eingerichtet.
Die Treffzeiten waren zunächst auf den Sonntag beschränkt, später kam auch der Freitag hinzu.

Als Nachwuchstreff gibt er den Jugendlichen, die noch zu jung (also jünger als 16 Jahre) für den Jugendclub Biebernheim sind, die Möglichkeit, sich zu treffen, sich zu unterhalten, Musik zu hören, Fern zu schauen, Spiele oder Karten zu spielen und dabei auch alkoholfreie Getränke zu verzehren.

Hierbei treffen sich die jüngeren Jugendlichen unter der Aufsicht von älteren Jugendlichen ( 16 und älter) und unter der Aufsicht der Jugendtreffleiter, die den Jugendtreff organisieren.

Die Öffnungszeiten des Jugendtreffs sind Freitags und Sonntgas, jeweils von 17:00 bis 19:00.

Ziel ist es, den jüngeren „Teenagern“ eine Möglichkeit zu gegenseitigen Verständigung und zum Zusammenfinden zu geben, um die Gemeinschaft und den Spaß zu fördern und zu bewirken, dass die jüngeren Generationen der Jugendlichen langsam in den Jugendclub hineinwachsen und lernen, diesen mitzugestalten und zu unterhalten.

Die Möglichkeit dieses Zusammenkommens ist von äußerster Wichtigkeit für die Jugendlichen, da sich den Jugendlichen sonst keine Möglichkeit des Treffens in einer ähnlichen Räumlichkeit bietet und der Jugendtreff ebenso wie der Jugendclub auf eine längere und erfolgreiche Tradition zurückblicken kann.

Der Jugendtreff benötigt zur Durchführung keinerlei finanzielle Mittel, da er sich aus der Kasse des Jugendclubs finanziert und die laufenden Kosten des Gebäudes von der evangelischen Kirchengemeinde St.Goar übernommen werden.

Die Helfer des Jugendtreffs arbeiten ebenso wie die des Jugendclubs ausnahmslos ehrenamtlich. – Julian Eschenauer, Benedikt Stüber

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4.21 – Frauenkreis St. Goar

1- 2-mal im Monat treffen sich die Frauen der Kernstadt St. Goar zum Frauenkreis im Gemeindehaus St. Goar. Der Kreis wird von Frau Knab vorbereitet und begleitet. Der Pfarrer kommt zu einer Andacht und gestaltet die jeweiligen Nachmittage inhaltlich.
Der Kreis dient bei Kaffee und Kuchen der Kommunikation, dem Austausch und dazu, der sich stärker ausweitenden Einsamkeit zu begegnen. (WK)

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4.22 – Frauenkreis Oberwesel

Zweimal im Monat treffen sich die Frauen aus Oberwesel zum Frauenkreis im Gemeindehaus neben der Kirche. Der Kreis wird von Frau Hemb vorbereitet und begleitet. Der Pfarrer kommt zu einer Andacht und gestaltet die jeweiligen Nachmittage inhaltlich.
Der Kreis dient bei Kaffee und Kuchen der Kommunikation, dem Austausch und dazu, der sich stärker ausweitenden Einsamkeit zu begegnen. (WK)

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4.23 – Lektorenkreise in St. Goar und Oberwesel

14 Damen und Herren haben sich zu den Lektorenkreisen in St. Goar und Oberwesel zusammengefunden. Jeden Sonntag übernimmt ein Lektor den Dienst im Gottesdienst. Gottesdienst ist nicht allein die Sache des Pfarrers, sondern der ganzen Gemeinde. In der Regel lesen die Lektoren das Kollektengebet, die Epistel und auch das Evangelium. Auch können sie bei dem Fürbittengebet mitwirken.
Die Lektoren übernehmen Verantwortung für den Gottesdienst, helfen bei der Vorbereitung, gestalten Festgottesdienste mit, teilen das Abendmahl aus. Das Lektorenamt ist zu einem wichtigen gottesdienstlichen Amt geworden. (WK)

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4.24 – Evangelischer Singkreis St. Goar

Der evangelische Singkreis St. Goar trifft sich an jedem 2. und 4. Mittwoch im Monat im Gemeindehaus der Freien Evangelischen Gemeinde Werlau zu seinen Proben. Der Singkreis ist aus einer Scola entstanden, die 1993 gegründet wurde, um die reichhaltigen liturgischen Gesänge unserer Kirche in die Gottesdienste zu integrieren. Seit 1996 proben die Chöre der FeG und der Ev. Kirchengemeinde gemeinsam, nachdem es gelungen war, in Frau Olga Matouchina eine herausragende und hochmotivierte Chorleiterin zu gewinnen.
Der Chor hat sich mit seinen etwa 38 Mitgliedern zu einem Aushängeschild der evangelischen Gemeindearbeit entwickelt. Bei besonderen Gottesdiensten und Veranstaltungen ist seine Mitwirkung selbstverständlich. Insbesondere das harmonische und von Vertrauen geprägte Miteinander mit der FeG weist in die richtige Richtung. Durch Chorfreizeiten, die Pfr. Krammes durchgeführt hat, konnte auch anspruchsvollere Literatur eingeübt werden. (WK)

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4.25 – Kulturarbeit der Ev. Kirchengemeinde

Alle fünf Kirchen unserer Kirchengemeinde sind unter Denkmalschutz gestellt. Nachdem das obere Mittelrheintal zum Welterbe der Menschheit erklärt wurde, hat sich der Arbeitsschwerpunkt ‚Kirche und Tourismus’ entwickelt. Insbesondere die Stiftskirche zu St. Goar ist Anlaufsziel von tausenden von Besuchern jedes Jahr. Ihre Geschichte und ihre Ausstattung lassen sie zu einem der bedeutenden Bauwerke des Mittelrheintales werden. Die Gemeinde ist somit gefordert, entsprechende Veranstaltungen in der Kirche anzubieten. Die Kirche hat sich zu einem anerkannten Kulturzentrum entwickelt. Jedes Jahr finden zahlreiche Konzerte statt. Insbesondere der Kultursommer Rheinland-Pfalz und die Mittelrhein Musikmomente arrangieren hochkarätige Konzerte in der Stiftskirche. Die Gemeinde lädt zu Orgelvespern ein. Zudem steht die Kirche den örtlichen Vereinen für Konzerte zu Verfügung.

Im Frühjahr 2003 wurde ein neuer und ansprechender Kirchenführer der Stiftskirche herausgegeben, im November folgte ein Führer zu allen Kirchen im Mittelrheintal.
Die Kirche ist ein Ort für Vorträge und auch Versammlungsraum für örtliche Traditionsvereine. So wird die Kirche u.a. vom Weinkonvent zum Hl. Goar, vom Schützenverein St. Goar und vom Burgmarkt für besondere Veranstaltungen genutzt.

Das neu entstandene ‚Ökumenische Forum – Kirche im Welterbe Mittelrhein’ wird in weiteren Arbeitsschritten die Arbeitsfelder definieren und beschreiben. (WK)

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4.26 – Gemeindefahrten

In einem zwei- bis dreijährigen Abstand bietet die Gemeinde unter der Verantwortung von Pfarrer Krammes Gemeinde- und Familienfahrten an. 1996 fuhren 65 Personen nach Berlin, 1999 48 Personen nach Wien und 2002 fand eine Fahrt mit 48 Personen nach Borkum statt. Die Reisen dienen nicht allein dazu, die angefahrenen Orte kennen zu lernen, sondern auch der Kommunikation und dazu, auf das Evangelium von Jesus Christus in Gottesdienst und Andacht zu hören. Die nächste Fahrt soll im Sommer 2005 in die Lüneburger Heide führen. (WK)

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4.27 – eeb – Evangelisches Erwachsenenbildungswerk Rheinland-Süd e. V.

Die Ev. Kirchengemeinde St. Goar ist durch den Ev. Kirchenkreis Koblenz Mitglied beim EEB Rheinland-Süd e. V. Dies gibt der Gemeinde die Möglichkeit im Rahmen der Erwachsenenbildung Veranstaltungen, die einen Bildungscharakter haben abzurechnen.
Dafür zahlt das EEB einen Zuschuss, der sich nach Art und Zeitrahmen der Veranstaltungen richtet. Voraussetzung für die Bezuschussung ist die Veröffentlichung mit Plakaten, die uns das EEB zur Verfügung stellt.

Die Koordination (MRo/GKr/HJa) erfolgt über das Büro der Kirchengemeinde (BHa) :

Angebote durch Mechthilde Roth :

Bochumer Gesundheitstraining – Konzeption von Prof. Dr.Dr. W. Niesel, Ruhruniversität Bochum und Dipl.-Psych. und Familientherapeut Erhard Beitel u.a. nach dem Trainingsprogramm des amerikan. Radiologen Dr. Carl Simonton: Aktivierung der Selbstheilungskräfte – Durch kreatives Tun und Körperarbeit die Lebensfreude wieder entdecken

– Einführung in die Feldenkrais-Methode – Förderung körperlich-seelischen Gleichgewichts – Gesunde Ernährung – Krankmachende Gewohnheiten kennen lernen und bearbeiten
Bewusstheit durch Bewegung – Aufspüren eingefahrener, evt. schmerz hervorrufender Bewegungs- und Verhaltensmuster. Sanfte, jedoch tiefgreifende Bewegungsformen, den gesamten Bewegungsablauf (Wirbelsäule, Gelenke, Sehnen, Lymphe), Körper und Seele postiv beeinflussend. Übungen werden vornehmlich im Liegen oder Sitzen ausgeführt.

– Progressive Muskelentspannung / Autogenes Training – Nach Jacobson / Schultz – Angenehme körperliche und seelische Entspannung – Anspannen (verstärkte Durchblutung)des Muskels und Entspannungsphase (Lösung des Muskels) wird als durchströmende Wärme empfunden. – Wohltuende Entspannung auf Körper und Geist. – Für Personen jeden Alters.
2 x wöchentlich, je ca. 2 Std. – je 2 x im Frühjahr und im Herbst
Wird angewandt bei: Angstzuständen / Muskelverspannungen / Nervosität und innerer Unruhe / Schlafstörungen / Schmerzen / Stress

– Fasten für Gesunde nach Dr.med. Otto Buchinger – Für Erwachsene bis etwa 65 Jahre – ca. 8 Std. in der Fastenzeit und November
Tradition vieler religiöser Gemeinschaften – Rückzug vom Alltagstrubel, Einkehr, zur Ruhe kommen, Selbstbesinnung, einfach und aus sich selbst leben, entschlacken, entlasten und vor allen Dingen tradionelle Werte neu entdecken. – Im modernen Zeitalter wichtiger denn je.
– Arbeiten mit dem Therapieball / Atem-, Feldenkrais- und Rückenschule / Gymnastik im Freien / Fasten – Theorie und Praxis, / Fußreflexzonenmassage / Gesunde Ernährung / Gruppengespräche – auch zu aktuellen Themen / Jogging / Kinesiologische Übungen / Mediation / Neue Wege / Progressive Muskelentspannung / Autogenes Training / Rhythmische Bewegung / Wandern
Fasten regt den Stoffwechsel an, stärkt die Abwehrkräfte, reguliert den Blutdruck und senkt den Cholesterinwert. Es hat ein wohltuende Wirkung bei Magen- und Darmbeschwerden, Allergien und Neurodermitis. Sehr positiv wird auch das mentale und emotionale Wohlbefinden beeinflusst.

– Kreatives Lesen und Schreiben – Gehirn-Jogging für Senioren – Senioren werden immer älter – aktiv sein bis ins hohe Alter. Lt. Prof. Fischer setzt bei Krankenhauspatienten nach wenigen Tagen Langeweile und geistiger Unterforderung ein dramatischer Abfall der geistigen Leistungsfähigkeit ein. Ähnliche Effekte haben Faulenzerurlaub, Bettlägerigkeit, Bewegungseinschränkung, häufiges Dösen, allgemeine Langeweile – Das Gehirn braucht Aufwärmphasen. – Entspannungsübungen, Lern-, Gedächtnis-, Wort- und Zeichenspiele, Denk- und Merkaufgaben.

– Selbsthilfegruppe „Pflegende Angehörige“ – Etwa 80% pflegebedürftiger Menschen werden zuhause gepflegt. Der Erfahrungsaustausch ist ein wichtiger Aspekt bei der Bewältigung dieser Aufgaben. Info betr. Hilfsangebote sozialer Dienste und Kontaktherstellung werden – falls erforderlich – aufgezeigt.
Ständige Verfügbarkeit, körperliche Beanspruchung und Verantwortung belasten oft sehr. 1 x im Monat ca. 3 Std. Es entstehen lediglich Verwaltungs- und Kommunikationskosten

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4.28 – Nachbarschaftsrat Biebernheim

In seiner Sitzung am 14.10.1997 beschloß der Gemeindejugendausschuß die Gründung eines Arbeitskreises mit dessen „Hilfe sowohl den berechtigten Interessen der Nachbarschaft, als auch den Bedürfnissen der Jugendlichen Rechnung getragen“ wird. Hintergrund war die Erkenntnis, das zwischen den Nachbarn und den Jugendlichen gegenläufige Interessen liegen und es Aufgabe der Kirchengemeinde ist, zwischen den beiden Parteien zu vermitteln. In einem Rundschreiben wurden die Anwohner zu einem Treffen eingeladen. Hier wurde Ludgar Schulz als Nachbarschaftsvertreter gewählt, der sein Amt bis heute aufmerksam ausübt. Es ist seine Aufgabe herauszufinden, in wieweit die Bedürfnisse der Anwohner von den Aktivitäten der Jugendlichen betroffen sind. Dabei stellten sich drei Dinge heraus:

Die Nachbarn wollen ernstgenommen werden

Pro Jahr sie sind bereit 2-3 große und lange Parties den Jugendlichen zu erlauben, wenn ihnen im Gegenzug an anderen Tagen keine Ruhestörung nach 24.00 Uhr mehr zu gemutet wird

Es gab auch laute Feiern im Gemeindehaus, die nicht von den Jugendlichen organisiert worden sind.

Der Nachbarschaftsrat trifft sich 1 mal im Jahr. Die Jugendlichen dürfen Parties nur mit der Genehmigung des Nachbarschaftsvertreters durchführen. Sollten sie sich nicht an die Abmachungen halten, können die Nachbarn eine Partysperre verhängen. Der Jugendleiter ist im Kontakt mit dem Nachbarschaftsvertreter. Der „Nachbarschaftsprozess“ ist die bisher erfolgreichste Methode zur Konfliktvermeidung im Spannungsgefüge Jugendarbeit vs. Nachbarschaftsinteressen.

Der Nachbarschaftsrat vertritt die Interessen von 40 AnwohnerInnen, wobei höchstens 8 Personen zu den Treffen erscheinen, jedoch sich würdig vertreten fühlen.

Kosten entstehen nur, wenn eine schriftliche Einladung erfolgt.

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4.29 – Angebote der Regionalstelle

Mitarbeiterschulungen, Seminare und Wochenendangebote für Ehren-amtliche

Zu den Hauptaufgaben des Jugendleiters gehört die Gewinnung, Schulung und Begleitung von ehren- und nebenamtlichen MitarbeiterInnen. Die Größe des Einsatzgebietes setzt eine Zusammenarbeit mit allen MitarbeiterInnen voraus, um mit den Ehrenamtlichen in Kontakt zu kommen. Die Angebote für Ehrenamtliche finden als Wochenendmaßnahmen, Workshops, Tagesveranstaltungen und Abendangebote statt. Im ländlichen Raum ziehen Jahr für Jahr fähige MitarbeiterInnen im Alter von 19 Jahren in die Universitätsstädte oder arbeiten bei großen Unternehmen in den Ballungsgebieten. Wir beginnen so früh wie möglich mit der Gewinnung, Schulung, Beratung und Betreuung von Ehrenamtlichen. Das folgende Phasenmodell hat sich dabei bewährt:

Fit 4 Kids“ für die 13 – 15jährigen:

Dieses Angebot richtet sich an die 13 – 15jährigen als ein niederschwelliger Schnupper- und Einsteigerkurs zur ersten Kontaktaufnahme mit Schulungen. Pro Jahr finden 4 Nachmittagsbausteine in Zusammenarbeit mit dem Jugendreferat Koblenz statt. In 2004 wird erstmals der Versuch unternommen, drei dieser Bausteine in einen Wochenendfreizeitangebot zu verbinden, um die Attraktivität der Seminare für die 13 – 15jährigen zu steigern.

Jeder Baustein kostet pro Person 10,00 Euro zuzüglich der Fahrtkosten, die oft auch über die Regionalstelle getragen werden. Die Vorbereitung und Durchführung der Bausteine beanspruchen durchschnittlich 20 Stunden Personalkosten pro Jahr.

JugendgruppenleiterInnen-Schulung“ für die 15 – 17jährigen:

Hierbei handelt es sich um eine dreigliedrige Ausbildung zur JugendgruppenleiterIn (40 Theoriestunden). Diese Schulungen beinhalten die Mindeststandards der JuLeiCa (JugendgruppenleiterInnen-Card): Erste Hilfe am Unfallort, Rechtsfragen in der Jugendarbeit, Gruppendynamik, Entwicklungspsychologie, Rollenselbstverständis und pädagogischer Stil des Gruppenleiters sowie praktischer Tips.

Die dreigliedrige Ausbildung kostet pro Person 100,00 Euro zuzüglich der Fahrtkosten, die oft über die Regionalstelle verrechnet werden. Die Vorbereitung und Durchführung der Bausteine beanspruchen durchschnittlich 40 Stunden Personalkosten pro Jahr.

Specials“ für die 17 – 27jährigen:

Für schon länger Aktive veranstalten die Hauptamtlichen des Kirchenkreises unter der Federführung des Jugendreferats Praxisworkshops, bei denen Vorerfahrungen vorausgesetzt werden und bei denen die Persönlichkeitsbildung, spezielle Methoden und die Förderung individueller Fähigkeiten im Vordergrund stehen. Diese Specials finden meist in Tagesform statt. 2003 gab es auch eine gemeinsame Osterfreizeit. Je nach Angebot kosten die Specials zwischen 10,00 –15,00 Euro pro Tag und Teilnehmer. Die Vorbereitung und Durchführung der Specials beanspruchte bis jetzt durchschnittlich 6 Stunden Personalkosten pro Jahr.

Vorbereitung, Begleitung und Beratung:

Für Freizeitteams, die Beratung der Einzelgruppen und MitarbeiterInnen der Projekte, des Internet-Cafés und der Jugendgottesdienste finden pro Jahr zwischen 20- 30 spezielle Schulungen und Treffen statt, die nicht nur die Programmplanung und Absprachen, sondern auch Einheiten zu Themen wie: Neue Spiele, Teamwork, Öffentlichkeitsarbeit, Jugendschutzgesetz, Förderungsrichtlinien, Raum- & Materialbeschaffung, Einführung in die Verwaltungsstrukturen der Kirchengemeinden beinhalten. Bei der Einarbeitung der nebenamtlichen MitarbeiterInnen leistet der Jugendleiter ebenfalls Beratungshilfe. Darüberhinaus gibt es telefonische Kontakte und Kriseninterventionshilfe. Für die MitarbeiterInnenschulung eignen sich Sitzungsräume besser als Jugendräume. Kosten für die Vorbereitung, Begleitung und Beratung von Ehrenamtlichen in der Kinder- & Jugendarbeit belaufen in der Kirchengemeinde St. Goar auf sich auf ca. 125,00 Euro.
Die Arbeit mit Ehrenamtlichen geschieht aufgrund der hohen Fluktuation in großen Schwankungen: Kamen vor 2 Jahren 2/3 aller Freizeit- und ProjektmitarbeiterInnen aus der Kirchengemeinde St. Goar sind es inzwischen nur 9 Personen. Zusammen mit den GruppenleiterInnen sind es insgesamt 21 MitarbeiterInnen in der Jugendarbeit der Kirchengemeinde St.Goar. Mitarbeiterkreise finden derzeit in der Kirchengemeinde nicht statt, da es zwischen den einzelnen Aktiven zu wenig Gemeinsamkeiten gibt. In der Regionalstelle können sich alle MitarbeiterInnen Spiel-, Bastel-, Jonglier-, Schmink-, 1.Hilfe-, Video- und Audiomaterialien ausleihen.

Freizeiten und Wochenendseminare

Alle Freizeitangebote bis auf Zielgruppenwochenenden werden im Südverbund angeboten.

Kinderfreizeiten:

Die Kinderfreizeiten richten sich an die Zielgruppe der 7-12jährigen. Aufgrund der hohen Nachfrage wurden die TeilnehmerInnenplätze auf den Kinderfreizeiten in den vergangenen Jahren immer weiter vergrößert. Hier ein Überblick:

1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003
Teilneh-merInnen 25 31 30 32 60* 62 72 76
Mitarbei-terInnen 7 8 10 10 2 x 10 2 x 10 2 x 11 2 x 12
Projekthel-ferInnen° 5 5 5 2 x 5 2 x 5 2 x 5 2 x 6

* – Seit 2000 bieten wir zwei Freizeiten direkt hintereinander an

° – ProjekthelferInnen sind 14-16 Jahre alt und helfen den MitarbeiterInnen

Jugendfreizeiten:

Bis jetzt bieten wir viele kurze Jugendfreizeiten, anstelle einer langen Jugendfreizeit an. Bei diesen Maßnahmen handelt es sich um Zielgruppenfreizeiten (Jugendtreffzelten, Kindergruppenfreizeit) oder inhaltlich-thematische Freizeiten (Fahrt zum Kirchentag, Taizé).
Meist bieten wir diese Maßnahmen in Zusammenarbeit mit dem Jugendreferat des Kirchenkreis Koblenz an. In diesem Jahr geht es mit kreativ begeisterten Jungendlichen vom 18.- 20. Juni auf die Burg Waldeck im Hunsrück.
In jeden Jahr nehmen ca. 40 Personen aus der Kinder- & Jugendarbeit der Kirchengemeinde St. Goar an den Freizeitangeboten teil.
Kosten entstehen den Kirchengemeinden nur wenn einzelne TeilnehmerInnen aus dem Haushalt der Diakoniekasse unterstützt werden.

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4.30 – Familiengottesdienstkreis Werlau

Bei besonderen Anläßen möchten wir die Kinder der Gemeinde in unsere Fest-Gottesdienste mit einbeziehen und machen dazu Angebote, die wir in unserem Vorbereitungskreis erarbeiten. Wir treffen uns u.U. zu unterschiedlichen Terminen, jeweils nach Absprache. Wer an einer Mitarbeit Interesse hat, ist unser herzlich willkommen. – [STIMME}-(ASt)

Beim Aufbau des Familiengottesdienstkreises handelt es sich um den Versuch, eine Alternative zum vorangegangenen Kindergottesdienst in Werlau zu schaffen, der zuletzt nur sehr spärlich von Kindern besucht worden war .Zur Zeit wird der Familiengottesdienstkreis von Astrid Stockter und Petra Corell-Hoth gebildet, wobei es wünschenswert ist, weitere Mitarbeiterlinnen zu gewinnen.
Die Familiengottesdienste sollen je nach aktuellen oder traditionellen Anlässen ca. viermal im Jahr stattfinden. Die Vorbereitung zu den jeweiligen Gottesdiensten soll dann möglichst im Vorfeld an einem Nachmittag mit den Kindern gemeinsam gestaltet werden, so daß eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Gottesdienstthema erreicht sowie eine Einbeziehung der kindlichen Eigeninitiative berücksichtigt werden kann. In den Gottesdienst selbst sollten dann die Familien (Eltern der Kinder etc) integriert werden.
Das Thema der jeweiligen Geschichte soll spielerisch in Wort, Lied und Kreativangeboten (Basteln, Bewegung, Meditation und Stilleübung, Rollenspiel etc ) erarbeitet werden und die – auch sichtbaren – Ergebnisse wie Basteleien anschließend im Gottesdienst dargestellt werden.

Beispiele: Erntedankgottesdienst mit mitgebrachten Gaben fiir den Altar und besonders die in den beiden Vorjahren bereits durchgeführten Krippenspiele, bei denen die Kinder sich ihre Rollen selbst „schaffen“ konnten und im letzten Jahr auch die Hauptintention des Stücks erarbeiteten. Die Stücke wurden daraufhin entsprechend selbst verfaßt und in mehreren Wochen/Treffen einstudiert. Dazu ist auch zu Hause die Hilfe der Eltern erforderlich, die so mit dem Kern der Botschaft vertraut werden können. Der Besuch des Krippenspiels am Heiligabend ist sehr gut, die Familien der Kinder nehmen – wie die übrige Gemeinde – regen Anteil daran, hören die Botschaft aus dem Mund der (eigenen) Kinder und äußern positive Resonanz.

Theologischer Schwerpunkt der vorgenannten Arbeit ist es, die Liebe und Hinwendung Gottes zu allen Menschen und besonders zu den Kindern zeitgemäß und vielfaltig zu vermitteln und in diesem Zusammenhang auch Geburt und Bedeutung von Jesus Christus zu sehen. Es sollen Kinder von ca. vierlfiinf bis elf/zwölf Jahren angesprochen werden, doch es soll bewußt keine strikte Abgrenzung nach oben oder unten geben, denn – s.o.- Gottes Liebe ist fiir alle da, die zu ihm wollen. – (Es entstehen nur geringfiigige Kosten bedingt durch Basteimaterialien, Kopien und Diverses) – A. Stockter

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4.31 – Diakonisches Werk Koblenz – Aussenstelle St. Goar

ASD – Allgemeiner Sozialer Dienst

Kostenlose Beratung und Hilfe für Menschen mit persönlichen, familiären und wirtschaftlichen Problemen.
Das Diakonische Werk arbeitet klientenzentriert und ist Anlaufstelle für Menschen mit vielfältigen Schwierigkeiten. Im Rahmen der Einzelfallhilfe wird zuerst abgeklärt, ob hier eine Möglichkeit der Hilfe und Beratung möglich ist. Bei besonderer Problematik (z.B. Sucht Schulden etc.) wird an eine andere Beratungsstelle evtl. auch innerhalb des Werkes vermittelt.- Im Rahmen des ASD:
– Hilfestellung bei Problemlösungen
– Vermittlung finanzieller Hilfen zur Behebung wirtschaftlicher Notlagen
– Kontakte zu Behörden
– Gemeinsame Überlegungen zur Haushaltsplanung
– Hilfestellung bei Anträgen und Schriftverkehr
– Gesprächspartner in schwieriger Lebenssituation

BETREUUNGSVEREIN – Was ist Betreuung?

Jeder von uns kann in eine Lebenssituation kommen, in der man seine Angelegenheiten nicht mehr selbst besorgen kann, weil man gebrechlich, behindert oder seelisch krank ist.
Zur Unterstützung dieser Menschen trat 1992 das Betreuungsgesetz als Nachfolger des Vormundschafts- und Pflegeschaftsgesetzes in Kraft. Kern des jetzigen Gesetztes ist die Abschaffung der Entmündigung und die Stärkung der persönlichen Beziehung zwischen Betreuten und Betreuer. – Werden auch Sie menschlich bereichert!
Wenn Sie sich engagieren wollen, aufgeschlossen auf jemanden zugehen möchten, dann erfüllen sie ganz wichtige Voraussetzungen, um eine Betreuung zu übernehmen.

Beziehung lebt vom Geben und Nehmen, deshalb werden auch Sie menschlich bereichert, wenn Sie sich auf diese ganz spezielle Art der Hilfe für einen Betreuten einlassen können.

Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung

Die Beratungsstellen des Diakonischen Werkes Koblenz sind staatlich anerkannt.
Gemäß § 219 StGB wird die erforderliche Bescheinigung ausgestellt. Es besteht Schweigepflicht, außerdem ist die Beratung kostenfrei.
Unsere Beraterinnen bieten Ihnen vertraulich ein breites Beratungs- und Unterstützungsangebot an – unabhängig von Religionszugehörig-keit und Nationalität und frei von Zwängen und vorgefertigten Mei-nungen.
Wir begleiten im Entscheidungsprozess und beraten auch nach einem Schwangerschaftsabbruch.

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4.32 – Evangelische Seelsorge in den Loreley-Kliniken

St. Goar-Oberwesel – Wirbelsäulenzentrum

Krankheit und chronische Schmerzen gehen häufig wie ein Riss durch unser Leben. Plötzlich ist nichts mehr so, wie es vorher war. Die Leichtigkeit und Heiterkeit des Seins ist verschwunden. Bisher nicht gekannte Fragen brechen auf, die Sie bis in schlaflose Nächte hinein verfolgen und nicht loslassen – Fragen, die ganz neue Antworten erfordern: Was ist mit mir los? Wie komme ich –, wie kommt meine Familie damit zurecht? Was wird aus mir, wenn tiefgreifende und lebensverändernde Entscheidungen getroffen werden müssen?
Seelsorge will Anteil nehmen an dem, was Sie bewegt. Miteinander Reden und gemeinsames Nachdenken sind oft sinnvoller als einsames Grübeln. Das Gespräch mit dem Patienten macht den Großteil der Arbeit eines Krankenhausseelsorgers aus; deshalb ist die Begegnung mit Ihnen das Herz meiner Arbeit in der Klinik.
Ich nehme mir gerne Zeit für Sie, habe ein offenes Ohr für Ihre Fragen und Sorgen, um möglicherweise förderliche Anstöße zu geben …. In der Begegnung mit Leidenden wissen wir uns von Gottes Liebe zu allen Menschen getragen.
Geduld und Zuversicht in der Krankheit, Vertrauen und Gottes Segen wünsche ich Ihnen, Ihr Pfarrer Dr. Ulrich Offerhaus

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4.33 – Meditation in Bewegung

Seit März 1996 bietet Gudrun Kroll einmal im Monat einen Abend mit Meditation und Bewegung an. Leichte und mittelschwere Tänze werden zu klassischer Musik und traditionellen Musiken aus der Folklore, sowie alten Gesängen und neuen Liedern getanzt.
Die Gebärden der Tänze werden gesondert und sehr langsam und intensiv geübt und eingeflochten. Texte werden vorgelesen und beim Tanz bewegt.

Die Musik provoziert ein äußere Bewegung und löst eine Resonanz in der inneren Bewegung aus. Das verändert sich nach Musik, Form und eigener Verfassung. Dadurch wird jeder Tanz jedes mal neu und anders erlebt: z. B. Innen und Außen sein, auf dem Kreis gehen und zentriert sein, Ruhe und Dynamik, Geborgenheit, sich im Kreisinnern bewegen, oben und unten sein, verwurzelt sein, loslassen, leicht sein und schwer sein, sich begegnen und ganz bei sich sein, lebhaft sein und ganz still sein, allein mit sich und mit anderen auf dem Weg sein, …

Bilder und Symbole kommen zum Klingen und lassen sich schwer in Worte fassen.

Durch Innere Einkehr und Konzentration werden Achtsamkeit und Bewußtheit für sich selbst und andere entwickelt.

Über die Musik fließt fremdes Kulturgut ein. Einlassen auf fremde Rhythmen eröffnet einen neuen Raum, schafft u. a. Bekanntwerden und Verstehen fremder Völker und leistet somit einen Beitrag zur Völkerverständigung und Friedensarbeit.

Es gibt jedes Jahr ein Jahresthema. So wird ein ganzes Jahr lang ein Thema, eine Qualität, eine Erfahrung,… von verschiedenen Seiten beleuchtet. Unterschiedliche Zugänge erweitern Sichtweisen und Erleben.

Stimmen der Frauen zu der Frage “Warum ist mir dieser Kreis so wertvoll?”: – den Körper spüren / – bei einfachen Tänzen tiefe Entspannung / – von Innen lebendig werden / – die Korrespondenz von äußerer und innerer Bewegung / – innere Einkehr, Ruhe finden / – mit anderen gemeinsam erleben und mitfühlen, gleichgesinnt sein / – Freude an der Bewegung / – mit anderen etwas zustande bringen / – den Alltag vergessen, die Sorgen vergessen durch intensive Konzentration und Miterleben

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4.34 – “Tanzen im Sitzen”

Bewegungs- und Konzentrationsübungen mit und nach Musik

Seit Februar 1996 treffen sich jeden 1. Mittwoch im Monat von 16.00-17.30 Uhr bis zu 12 Werlauer Frauen im Alter von 60 – 85 Jahren, um sich körperlich und geistig fit zu halten. Jeder Nachmittag hat ein eigenes Thema: z. B. Jahreszeiten, Kirchenfeste, gerade Aktuelles.
Gudrun Kroll wählt fröhliche Musiken aus und schlägt einen Bogen rund ums Thema mit entsprechend ausgesuchten “Tänzen im Sitzen”. Bekannte Lieder, kleine Geschichten, Gedichte, Spiele und Gespräch werden zwischen die Tanzblöcke eingeschoben. So wird das Thema von vielen Seiten beleuchtet. Dabei wird in geselliger Runde unter Berücksichtigung der Interessen und Fähigkeiten der Teilnehmenden Gedächtnis, Rhytmik, Koordination und Beweglichkeit der Gelenke kurzweilig und spielerisch trainiert.

Tanzen im Sitzen” ist: – auf die körperlichen Fähigkeiten und Befindlichkeiten älterer Menschen abgestellte Bewegung auf Musik im Sitzen. / – ein ganzheitlicher Ansatz zum Gedächtnistraining / – psychosoziales Training.
“Tanzen im Sitzen” – aktiviert die Eigenkräfte älterer Menschen / – fördert das Herz- und Kreislaufsystem.

Stimmen der Frauen zu der Frage “Warum ist mir dieser Kreis so wertvoll?”: – Gymnastik für den ganzen Körper / – die Geselligkeit / – gezielte Bewegungen, die in meinem Alltag nicht vorkommen – / es ist lustig und kurzweilig / – Gedächtnistraining

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4.MA – Mitarbeiterstellen

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4.B1 – GEMEINDEVERWALTUNG – BÜRO – Hauptplatz

Stellenbeschreibung:

Verwaltungsaufgaben im Büro der Evangelischen Kirchengemeinde St.Goar

Arbeitsfeld 1 – Kirchengemeinde : Terminverwaltung, Sitzungsvorbereitung, Niederschrift des Protokolls nach Diktat, Auswertung und Nachbearbeitung der Beschlüsse des Presbyteriums und der Ausschüsse / selbständige Erledigung des Schriftverkehrs / selbständige Erledigung von Statistiken / Aktenablage, Registratur, Archivgutverwaltung / Führung der Kirchbücher über Taufen, Konfirmationen, Trauungen, Beerdigungen, Kirchen-Ein- und Austritte / Ausstellung Pfarramtlicher Bescheinigungen / kirchliches Meldewesen / Geburtstagskarten der Gemeindeglieder ab 70 Jahren und Mitarbeiter/innen / Handkasse, Portokasse / Zählung der Kollekten und Einzahlung der Kollekten / Überwachung diverser Spendenaktionen, Spendenquittungen / Vorbereitung der Buchungsbelege / Prüfung und Abrechnung der dienstlichen Fahrtkosten / Prüfung und Abrechnung der dienstlichen Telefonkosten / Führung der Personalnebenakten / Presseinformationen / Vermietung und Kostenabrechnung der Gemeindehäuser / Versendung Gemeindebrief / Presbyteriumswahl : Verwaltungs-Vorbereitung, Versand Wahlbenachrichtigungskarten, Stimmzettel, Überwachung Briefwahl / Verwaltung der Schlüssel kirchlicher und gemeindeeigener Gebäuden / Bestellung und Überwachung diverser Instandsetzungsarbeiten kirchlicher und gemeindeeigener Gebäuden / Bestellung von Verbrauchsmaterialien / Abrechnung von Freizeiten / Einladungen diverser Gruppen zu Veranstaltungen / Erstellung und Versand der Einladungen für Orgelvespern / Erstellung und Vervielfältigung Programm Orgelvesper
Arbeitsfeld 2 – Ev. Stift : Terminverwaltung, Sitzungsvorbereitung, Niederschrift des Protokolls nach Diktat, Auswertung und Nachbearbearbeitung der Beschlüsse des Stiftsrates / Selbständige Erledigung des Schriftverkehrs / Vorbereitung der Buchungsbelege / Registraturverwaltung und Aktenablage / Verwaltung diverser Erbpachtgrundstücke und landwirtschaftlicher Grundstücke / Verwaltung und Kostenabrechnung der stiftseigenen Gebäude

Zusätzliche Aufgaben – nach Bedarf

Etat – HHSt 7600.00 /// – (X. ~ 24/VIb) – (montags – donnerstags)

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4.B2 – GEMEINDEVERWALTUNG – BÜRO – Nebenplatz

Stellenbeschreibung:

Mithilfe bei Verwaltungsaufgaben im Büro der Evangelischen Kirchengemeinde St.Goar

Arbeitsfeld : Terminverwaltung, Sitzungsvorbereitung, Niederschrift des Protokolles nach Diktat, Auswertung und Nachbearbeitung der Beschlüsse der Gemeindeaussschüsse / selbständige Erledigung des Schriftverkehrs / Registraturverwaltung und Aktenablage aller Ausschüsse / Vorbereitung der Buchungsbelege / Erstellen der Kirchlichen Nachrichten / Presseinformationen / Schaukastenaktualisierung / Einrichten von Baukassen bei Gebäudesanierung / Bestellung und Überwachung diverser Instandsetzungsarbeiten kirchlicher und gemeindeeigener Gebäuden / Verwaltung und Kostenabrechnung der gemeindeeigenen Grundstücke und Gebäude

Zusätzliche Aufgaben – arbeitsteilige Mitarbeit in anderen Arbeitsbereichen des Gemeindebüros / Vertretung bei Krankheit und Urlaub, ggfs. durch Übernahme von zusätzlichen Arbeitsstunden gegen Vergütung.

Etat – HHSt. 7600.00 /// – (X. ~ 8/VIb-Fg-5.1/14) – ( mittwochs und donnerstags )

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4.B3 – GEMEINDEVERWALTUNG – Gemeindeverband

Der Gemeindeverband hat entsprechend derVereinbarung von 1986 folgende Aufgaben übernommen:

1.) – Die Verwaltung sämtlicher Kassen und Bearbeitung der Vermögensverwaltung nach den Bestimmungen der Verwaltungsordnung.: – Erstellung des Entwurfs des ordentlichen Haushaltsplanes und der außerordentlichen Haushaltspläne, / -Zahlbarmachtung der Ausgabeanordnungen, / – Buchen aller Anordnungen, / – Erstellen des Jahresabschlusses und der Rechnungslegung, / – Fortschreibung der Nachweisung über das Kapitalvermögen und die Schulden, / – Abrechnung der Pfarrstellenerträge

2.) Personalangelegenheiten : -Beratung bei Neueinstellung und Vorbereitung der arbeitsvertraglichen Unterlagen / – Berechnung und Zahlbarmachung der Dienstbezüge / – Führung der Personalhauptakten

3). Sonstige Aufgaben : – Erstellung von Finanzstatistiken

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4.J0 – KINDER- & JUGENDARBEIT – Regionalstelle

Stellenbeschreibung – Hintergrund: Anfang der 90er Jahre traten im Bereich der Kinder- & Jugendarbeit bestimmte Problemstellugen auf. Als Stichworte seien genannt: frei werdende Jugendleiterstellen waren nicht mehr zu besetzen, kirchliche Jugendarbeit im allgemeinen und unattraktive Stellenkonzepte reduzierten das Interesse an diesem Arbeitsfeld, es gab ein Wegbruch von Ehrenamtichen, Vakanzen blieben besonders lange bestehen, gemeindlichen Finanzierungsengpäße führten zu ersten Stellenreduzierungen (…) Aus anfänglich anderthalb Stellen für die Kinder- & Jugendarbeit in der Gemeinde St. Goar waren zum damaligen Zeitpunkt nur noch eine 10-12 Stundenstelle für eine Honorarmitarbeiterin übrig geblieben, die ausschließlich im Bereich der Arbeit mit Kindern angesiedelt wurde. (…) Die Gesprächspartner aus den Gemeinden kamen überein, daß Aufbau und Aufrechterhaltung von Kinder- und Jugendarbeit nicht mehr alleine, sondern nur noch in der gemeinsamer Kooperation mit den anderen betroffenen Kirchengemeinden gewährleistest werden könnte.“ (aus: Hintergrundinformationen zur Stelleneinrichtung „Kinder- & Jugendarbeit in der Südregion“, Albrecht Birx, 1994).
Mit der finanziellen Unterstützung des Ministeriums für Bildung, Frauen und Jugend durch das Programm: „Jugendarbeit im ländlichen Raum“, haben die drei Ev. Kirchengemeinden Oberdiebach-Manubach, Bacharach-Steeg und St.Goar als Arbeitsverbund eine gemeinsame Projektstelle für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen eingerichtet. Die evangelische Kirchengemeinde St.Goar ist mit 1/5 Trägeranteil beteiligt.
Die vor neun Jahren gegründete Projektstelle wurde am 15.06.1995 durch Lutz Heddrich (Dipl. Sozialarbeiter) besetzt.

Arbeitsfeld der pädgogischen Fachkraft: – Zum Aufgabenbereich des Jugendleiters gehört neben der kontinuierlichen Betreuung von Gruppen, der Gremienvertretung und Verwaltung auch die Beratung und Unterstützung von Mitarbeiterkreisen, Ehren- , Neben- & Hauptamtlichen durch Einzelfallberatung, Materialbeschaffungshilfe, Kurse und Wochenendseminare. Der Jugendleiter moderiert den Nachbarschaftsrat, berät die Gemeindejugendausschüsse und betreut die selbstverwalteten Jugendgruppen. Zunehmend wird die Veranstaltungstechnik von der Regionalstelle geleistet und mit dem „PC-Projekt Netzwerk“ und der Jugendhomepage „YouMi.de“ kommen zwei medienpädagogische Aufgaben hinzu. Die MitarbeiterInnen der Regionalstelle organisieren den Verleih und die Instandsetzung des Materialpools. Außerdem führt die pädagogische Fachkraft Wochenendmaßnahmen, Ferienspaßtage und Freizeitmaßnahmen für Kinder, Jugendlichen und Ehrenamtliche MitarbeiterInnen durch. In Folge der zunehmenden Sparmaßnahmen beschäftigt sich der Jugendleiter mit den Aufgaben: Sponsorengewinnung, Projektförderung durch Drittmittel und (Re-) Finanzierung.

Die Angebote sind auf 4 Altersgruppen zugeschnitten:

Kinder / Jungscharler – 6- 10 Jahre // Teens – 10- 14 Jahre // Jugendliche / Projekthelfer -14- 16 Jahre // Ehrenamtliche MitarbeiterInnen -16 -27 Jahre.

Es wird ein großer Wert darauf gelegt, daß alle Kinder und Jugendlichen, ohne Berücksichtigung ihrer Konfession und Herkunft, die Angebote wahrnehmen können.

Konzeption und Methodik: – Die Kinder- und Jugendarbeit verfolgt dem diakonischen Auftrag für die Betroffenen da zu sein, ihnen Gemeinschaft zu ermöglichen, sie zu akzeptieren, zu beteiligen und ihnen Möglichkeiten zu bieten sich als Heranwachsender im Umgang mit Verbindlichkeiten und Kommunikation zu üben. Junge Menschen sollen für die Gemeinschaft in der Kirchengemeinde gewonnen werden und die Möglichkeit erhalten eigene Fragen zu entwickeln und zu besprechen. Die Kinder- und Jugendarbeit steht mitten in der Lebenswelt der jungen Leute und wirbt für eine moderne und offene Kirchengemeinde, weckt religiöse Gedanken und Empfindungen und weist auf christliche Alternativen hin. Oft leistet sie Verständnishilfe und erklärt Kirchenfremden die Handlungshintergründe.
Schon vor der Stellenbesetzung kam der Gemeinsame Jugendausschuß überein, daß die Jugendarbeit in den 33 Ortschaften (davon 19 in der Kirchengemeinde St.Goar) nur dann sinnvoll und gleichmäßig aufgebaut werden kann, wenn die Angebote des Jugendleiters auf eine Nachhaltigkeit der Arbeit hinzielen und sowohl bezirksübergreifend als auch dezentral stattfinden. Dies begründet auch die kontinuierliche Arbeit bei der Gewinnung, Begleitung und Schulung von Ehrenamtlichen. Auch wird darauf geachtet, daß zeitlich begrenzte Angebotsformen (Projekte) und kontinuierliche Treffgelegenheiten stattfinden. Sie ist einladend, hat eine Kommstruktur und einen gemeinwesenorientierten sowie vernetzenden Ansatz.
Der „Gemeinsamen Jugendausschuß“ berücksichtigt die regionale Wünsche der drei Trägergemeinden und koordiniert die Jugendarbeit in der Region.

Fazit: – In den Gemeinden der Südregion wurde aus der Not eine Tugend gemacht. Zwar ist die Zusammenarbeit der drei Kirchengemeinden mit ihren 33 Ortschaften nicht immer reibungsfrei und überschaubar, doch bringt der Südverbund auch viele Vorteile:
– Die gemeinsamen Kinderfreizeiten erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit.
– Die Freizeit- & Projektmitarbeiter kommen je nach Generation mal stärker aus der einen oder anderen Gemeinde und gleichen somit evtl. personale Engpässe aus.
– Nur gemeinsam war es möglich einen Materialpool zur Durchführung von Jugendgottesdiensten, Theaterstücken, Kinonachmittagen, Musikveranstaltungen und Videoproduktionen, Spielefesten etc. anzuschaffen, den nun alle Gemeinden nutzen können.
– Es gibt gemeinsame MitarbeiterInnenschulung und MitarbeiterInnentreffen der durchschnittlich 80 Ehrenamtlichen.
– Durch den direkten Vergleich der Angebote werden methodische Lerneffekte weitergegeben.
– Die Öffentlichkeitsarbeit und Werbung wird regional gesteuert.
– Die Kinder und Jugendliche sind durch Regionalschule regional orientiert und begrüßen die Vernetzung.
– Durch Zusammenschluß der Gemeinden sind nun auch Angebote für bestimme Zielgruppen machbar, die sonst untergehen würden, z.B. können wir regional bis zu 40 MitarbeiterInnen für einen Jugendgottesdienst gewinnen.
– Auch die Gremienarbeit wird effizienter aufgeteilt. Der Jugendleiter hält stellvertretend für die drei Gemeinden den Kontakt zu den Kreisjugendringen, den Jugendämtern, dem Jugendreferat und dem Amt für Jugendarbeit der Landeskirche.

Etat : Sonder-HH in RT14 /// – (StG=1/5TA:38,5/IVb) – (LHe)

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4.J1 – KINDER- & JUGENDARBEIT – BEZ-1

Stellenbeschreibung – Aufbau der Kinder- und Jugendarbeit mit dem Schwerpunkt Kindergottesdienst Oberwesel.

Arbeitsfeld : Vorbereitung und Durchführung Kindergottesdienst in Oberwesel (14-tägig) / Beteiligung bei der Vorbereitung und Durchführung der Kinderbibeltage in der Gesamtgemeinde (GmB)

Die Mitarbeiterin in der Kinder- und Jugendarbeit hilft der Gemeinde, den Auftrag der Kirche in Zeugnis, Gemeinschaft und Dienst wahrzunehmen. Sie ist für die Planung, Koordination und Förderung der Kinder- und Jugendarbeit in der Gemeinde zuständig. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in Oberwesel und den umliegenden Dörfern, erstreckt sich aber auf die ganze Ev. Kirchengemeinde St. Goar.

Die Mitarbeiterin kümmert sich um die Organisation von Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche, die Aufsicht während derselben, die Anschaffung von Verbrauchsmaterialien und die Instandhaltung des Inventars. Sie steht den Mitarbeiterinnen, den Eltern und Kindern für Gespräche zur Verfügung.

Es handelt sich um eine Projektstelle, die auf Hornorarbasis bezahlt wird. Die Anzahl der Stunden variiert, wobei der Rahmen von 325 € im Monat nicht überschritten werden kann. Eine Dienstanweisung liegt nicht vor. Die genauen Aufgaben der Mitarbeiterin werden mit dem Vorsitzenden des Jugendausschusses der Gemeinde und dem zuständigen Pfarrer abgesprochen.

Fester Bestandteil der Mitarbeit ist die Planung, Vorbereitung und Durchführung des Kindergottesdienstes in Oberwesel. Mit den Vorbereitungstreffen werden für jeden Kindergottesdienst knapp 4 Stunden benötigt.

Im Jahr finden etwa 4 Kinderbibeltage statt, die von der Pfarrerin z.A. Heike Jannermann, den beiden Mitarbeiterinnen Ines Roth und Jessica Brückner und ehrenamtlichen Helferinnen an verschiedenen Orten durchgeführt werden. Die Hornorarkraft bringt sich in diese Arbeit mit 10 Stunden je Kinderbibeltag ein.

Die Planung, Vorbereitung und Durchführung der Familien- und Krabbelgottesdienste nimmt jedesmal etwa 6 Stunden in Anspruch. Monatlich fallen außerdem 5 Stunden für unterschiedliche Bürotätigkeiten an: Abrechnungen, Telefonate, Ablage, Bestellungen, Presseartikel, Absprachen etc. (Jessica Brückner)

Etat : HHSt 0120.00 /// – (X-4,2/. – VII) – Hon-B/max-(325)

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4.J2 – KINDER- & JUGENDARBEIT – BEZ-2

Stellenbeschreibung:

Arbeitsfeld : Organisation und Aufsicht der Jungschar Biebernheim / Mithilfe bei Kindergottesdienst-Projekten / Mithilfe, Planung und Durchführung von Freizeiten / Betreuung ehrenamtlicher Kinder- und Jugendmitarbeiter / Mithilfe bei der Jugendarbeit in dem Gemeindehaus / Mithilfe bei Gemeindeprojekten.

Die Arbeit der nebenamtlichen Jugendmitarbeiterin der Gemeinde soll helfen, den Auftrag der Kirche in Zeugnis, Gemeinschaft und Dienst wahrzunehmen. Ihr obliegt die Mithilfe bei Planung, Koordinierung und Förderung der Kinder- und Jugendarbeit in der Gemeinde in Absprache mit dem Vorsitzenden des Jugendausschusses der Gemeinde.
Die Kinder- und Jugendarbeit soll möglichst bezirksübergreifend durchgeführt werden.

Zu ihren Aufgaben zählen die Organisation von Veranstaltungen für Jugendliche und die Aufsicht während derselben, die Anschaffung von Verbrauchsmaterialien und die Instandhaltung des Inventars, ggf. die Durchführung von Gesprächen mit Kindern und Eltern während und außerhalb der Veranstaltungen. Die regelmäßige Arbeitszeit beträgt sieben Stunden die Woche, wobei die Verteilung der Arbeitsstunden in den einzelnen Wochen und Monaten jedoch unterschiedlich ist.

Fester Bestandteil der Arbeit der Mitarbeiterin in der Jugendarbeit der Gemeinde ist die wöchentliche Planung und Durchführung der Jungschar in Biebernheim, die für alle Kinder der Gemeinde gedacht ist, sowie die Organisation des Krippenspiels in Biebernheim. Diese Arbeit beansprucht auf das Jahr verteilt ca. 2,5 Stunden pro Woche. Darüber hinaus stellen die drei bis vier Kinderbibeltage pro Jahr einen weiteren Bestandteil ihrer Arbeit dar; sie nehmen auf das Jahr verteilt knapp eine Stunde pro Woche ein. Weitere 1,5 Stunden pro Woche sind etwa für Büroarbeiten, Einkäufe, Absprachen und Förderung von Ehrenamtlichen etc. zu veranschlagen. Die verbleibende Zeit (2 Stunden) steht für die Planung und Durchführung von Projekten zur Verfügung.

Im letzten Jahr war dieses Projekt der Jugendgottesdienst in der Stiftskirche in St. Goar, an dessen Organisation über Monate hinweg 42 Jugendliche, der Leiter der Regionalstelle für Kinder- und Jugendarbeit Lutz Heddrich und Pfarrer Krammes beteiligt waren. Dieses Jahr sollen Kinderaktionstage sowie ein Rock-Vesper-Projekt, dessen Ziel es ist, Jugendliche anzusprechen, diese verbleibenden zwei Stunden ausfüllen. – (Ines Roth)

Etat : HHSt 1100.00 /// – (X-2,5-1-[1,5/2])/7-VIIb

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4.G1 – GEMEINDEARBEIT

Tätigkeitsprofil der nebenamtlichen Gemeindearbeit in der Ev. Kgm. St. Goar :

1.) Der Dienst geschieht zur Unterstützung der allgemeinen Gemeindearbeit in den Arbeitsfeldern : Senioren / Frauen / Jugend / Kinder

2.) Folgende Arbeitsfelder werden bedient :

Meditatives Tanzen, 1x im Monat
Tanzen im Sitzen, 1x im Monat
Gespräch mit der Bibel, Biebernheim, 1x im Monat
Gesprächskreis für Frauen, Werlau, 1x im Monat
Weltgebetstag, 1x im Jahr
Mirjamgottesdienst, 1x im Jahr
Kinderbibeltage, Mithilfe auf Anfrage

Etat : HHSt 5200.00 /// – (X-10)/4,75-VIb – GKr

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4.G2 – Sozialdienst – DIAKONIE

Tätigkeitsprofil und Stellenbeschreibung der Aussenstelle des Diakonischen Werkes Koblenz in der evangelischen Kirchengemeinde St.Goar :

1.) Vorstellung : – Mein Name ist Birgit Lamberti und ich bin seit Dezember 1982 im Kirchenkreis Koblenz beim Diakonischen Werk als Sozialarbeiterin teilzeitbeschäftigt.
Ich bin 45 Jahre alt, habe drei Söhne im Alter von 7, 8 und 13 Jahren und lebe mit meiner Familie in Koblenz.
Beruflich habe ich mich weitergebildet als Diplom Pädagogin und Beraterin für Gesundheitförderung.

2.) Stellenbeschreibung : Meine Aufgabengebiete sind sehr breit gefächert, Grundlage ist der allgemeine Soziale Dienst, d.h. alle Problemlagen von der Wiege bis zur Bahre. Spezialisiert bin ich in den Aufgabenfeldern Betreuungswesen, d.h. die Fragen die gesetzliche Betreuungen berühren und ich führe auch selbst Betreuungen. Außerdem bin ich in der Schwangeren- und Schwangerschaftkonfliktberatung tätig, in diesem Aufgabengebiet jedoch auch für die Koblenzer Dienststelle. Bei Bedarf vermittele ich in die entsprechenden zuständigen Fachstellen weiter oder nenne auf Wunsch entsprechende Möglichkeiten. – Ich unterstehe einer dienstlichen Schweigepflicht.
Die Gemeinde ist lediglich über die KrKl-Umlage an den Kosten für kreiskirchliche Dienste beteiligt. (IVb).
Nach so vielen Jahren ist klar, dass ich meinen Dienst gerne in St. Goar ausübe, auch fühle ich mich im Gemeindebüro bei Frau D;Avis und Frau Hachmann wohl.

Örtlich bin ich zuständig für die Kirchengemeinden Boppard, St. Goar, Bacharach und Oberdiebach. In Bacharach und St. Goar bin ich einmal wöchentlich in einer Sprechstunde im Gemeindebüro zu sprechen: in St. Goar dienstagsvormittags von
9.00 bis 10,30 und bei Terminvereinbarung auch entsprechend länger..
Hier kann jeder und jede kommen, eine vorherige Terminvereinbarung ist grundsätzlich sinnvoll, aber nicht unbedingt erforderlich.
Die Beratung und Hilfestellung in allen Bereichen ist kostenfrei, die Arbeit wird über den Kirchenkreis Koblenz finanziert.
Ansprechbar bin ich auch grundsätzlich telefonisch über das Diakonische Werk des Kirchenkreises, die Telefonnummern und Sprechzeiten werden regelmäßig in der Gemeindezeitung „Die Stimme“ veröffentlicht. – (BLa)

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4.O1 – ORGANISTENDIENST (Dienstplan)

Stellenbeschreibung :

Arbeitsfeld : Organistendienst bei Gottesdiensten und Amtshandlungen für die Kirchen Werlau und Holzfeld / Vertretung und Aushilfe in allen Kirchen der Gemeinde und bei Gottesdiensten anläßlich besonderer Veranstaltungen außerhalb der Kirche

Etat : HHSt 0200.00 /// – (X-Abr)/6-IXb

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4.O2 – regelmäßige Aushilfen

ORGANISTENDIENST – (2.Stzelle unbesetzt)

– Vertretungen durch Organisten aus der Region, besonders bei Amtshandlungen, und zur Entlastung des derzeit nur einen fest angestellten Organisten – / Vertretung und Aushilfe in allen Kirchen der Gemeinde und bei Gottesdiensten anläßlich besonderer Veranstaltungen außerhalb der Kirche

Etat : HHSt 0200.00 /// – (X-Abr/Einsatz)

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4.O3 – regelmäßige Aushilfen

CHORLEITUNG – (Singekreis)

– Kooperation mit dem Chor der FEG

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4.K1 – KÜSTERDIENST- St.Goar

Stellenbeschreibung : – verbunden mit Hauswartung Gemeindehaus St.Goar

Arbeitsfeld : Gottesdienst-Betreuung, Läuten, Reinigung, Lüftung und Beheizung, Säuberung, Sauberhaltung des Kirchengrundstückes, Schneeräumen und Streuen bei Eis- und Schneeglätte, Pflege und Instandhaltung der technischen Anlagen in Kirche und Gemeindehaus, Verwaltung Kollekten und Einnahmen aus Verkauf Kirchenführer, Postkarten

Etat : HHSt 0700.00 /// – (X-13,8)/12-VIII – (dienstags – sonntags)

Besonderes : Die Stiftskirche wird täglich geöffnet; ein eigener Arbeitskreis steht zur Betreuung und zur Aushilfe für Urlaubs- und Krankheitsvertretung zur Verfügung

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4.K2 – KÜSTERDIENST- Oberwesel

Stellenbeschreibung : – verbunden mit Gemeindehaus-Betreuung* Oberwesel

Arbeitsfeld : Gottesdienst-Betreuung, Läuten, Reinigung, Lüftung und Beheizung, Säuberung, Sauberhaltung des Kirchengrundstückes, Schneeräumen und Streuen bei Eis- und Schneeglätte, Pflege und Instandhaltung der technischen Anlagen in Kirche und Gemeindehaus, Verwaltung Kollekten

Etat : HHSt 0700.00 /// – [(X-14,9)/12]/(*)-VIII – (dienstags – sonntags)

Besonderes : Kirche, Gemeindehaus und Küsterwohnung sind baulich miteinander verbunden.

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4.K3 – KÜSTERDIENST- Biebernheim

Stellenbeschreibung :

Arbeitsfeld : Gottesdienst-Betreuung, Läuten, Reinigung, Lüftung und Beheizung, Säuberung, Sauberhaltung des Kirchengrundstückes, Schneeräumen und Streuen bei Eis- und Schneeglätte, Pflege und Instandhaltung der technischen Anlagen in Kirche und Gemeindehaus, Verwaltung Kollekten

Etat : HHSt 0700.00 /// – (X-3,7)/3,81-VII – (dienstags – sonntags)

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4.K4 – KÜSTERDIENST- Werlau

Stellenbeschreibung :

Arbeitsfeld : Gottesdienst-Betreuung, Läuten, Reinigung, Lüftung und Beheizung, Säuberung, Pflege und Instandhaltung der technischen Anlagen in Kirche, Verwaltung Kollekten, Straße fegen, Beheizung und Bestuhlung Gemeindehaus Werlau

Zusätzliche Aufgaben : Schnee räumen und Gartenarbeiten per Zusatz-Abr.

Etat : HHSt 0700.00 /// – (X-3,5)/7-VII – (dienstags – sonntags)

Besonderes : Zur Aufgabe des Küsters gehört die Betreuung der Gast- und Gemeindegruppen im Gemeindehaus

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4.K5 – KÜSTERDIENST- Holzfeld

Stellenbeschreibung :

Arbeitsfeld : Gottesdienst-Betreuung, Läuten, Reinigung, Lüftung und Beheizung, Säuberung, Pflege und Instandhaltung der technischen Anlagen in Kirche, Verwaltung Kollekten, Straße fegen, Schneeräumen des Kirchengrundstückes

Etat : HHSt 0700.00 /// – (X-2,6)/3,5-VII – (dienstags – sonntags)

Besonderes : (*)-s.u.: Der Läutedienst gehört in Holzfeld nicht zum Aufgabenbereich des Küsters.

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4.K6 – LÄUTEDIENST- Holzfeld

Stellenbeschreibung :

Arbeitsfeld : Läuten der Kirchenglocken

Besonderes : (*)-s.o.: Der Läutedienst gehört in Holzfeld nicht zum Aufgabenbereich des Küsters.

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4.H1 – HAUSWARTUNG – Gemeindehaus St.Goar

Stellenbeschreibung : – verbunden mit Küsterdienst St.Goar

Arbeitsfeld : Reinigung des Büros und des Gemeindehauses St. Goar

Etat : HHSt 0700.00 /// – (X-5,8)/5-VIII – (dienstags – donnerstags)

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4.H2 – HAUSWARTUNG – Gemeindehaus Oberwesel

Stellenbeschreibung : – verbunden mit Küsterdienst* Oberwesel

Arbeitsfeld : Reinigung des Gemeindehauses Oberwesel

Etat : HHSt 0700.00 /// – [(X-14,9)/12]/(*)-VIII – (dienstags – sonntags)

Besonderes : Kirche, Gemeindehaus und Küsterwohnung sind baulich miteinander verbunden.

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4.H3 – HAUSWARTUNG – Gemeindehaus Biebernheim

Stellenbeschreibung :

Arbeitsfeld : Reinigung Gemeindehaus Biebernheim, Straße fegen und Schnee räumen, Waschen von Handtüchern und Tischdecken

Etat : HHSt 0300.00 /// – (X-6)/6-Lg1M-Kf

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4.H4 – HAUSWARTUNG – Gemeindehaus Werlau

Stellenbeschreibung : – 2 halbe Stellen

Arbeitsfeld : Reinigung des Gemeindehauses Werlau / Krankheits- und Urlaubsvertretung in Gemeindehaus und Kirche

Etat : HHSt 0300.00 /// 2 – (X-5)/4-Lg1M-Kf

Besonderes : Die anfallenden Reinigungsaufgaben im Gemeindehaus werden von 2 Mitarbeiterinnen wahrgenommen, die die anstehenden Arbeiten gemeinsam ausführen und sich gegenseitig vertreten.

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V-ß-20040408-1700